IN OSNABRÜCK

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
bbk-osnabrueck.de

Hirmiz Akman "A dialogue work room - figure abstraction", Ausschnitt

A dialogue work/room - figure/abstraction

Hirmiz Akman – Malerei/Installation
Mit der Ausstellungsreihe „selected“ bietet der Berufsverband der Bildenden Künstler (BBK) Osnabrück jungen künstlerischen Talenten eine Ausstellung im professionellen Umfeld. Präsentiert werden Arbeiten von Hirmiz Akman. Zwischen 2015–2020 studierte Akman Kunst/Kunstpädagogik und Kunstgeschichte an der Universität Osnabrück. Er lebt und arbeitet zurzeit in Berlin. Zentrales Thema der Ausstellung ist der Übergang von der Figur in die Abstraktion. Die Figur (in Form des Portraits) als zentrales Motiv; die Abstraktion als Umfeld dieses Zentrums.
> bis 29.8.2020

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

FOTO: DBU

Planet Gesundheit

Klimawandel, Luftverschmutzung und verunreinigte Gewässer schaden nicht nur der Umwelt. Sie belasten auch die menschliche Gesundheit. Die heute eröffnete neue, interaktive Ausstellung „Planet Gesundheit“ zeigt, wie ein Alltag mit weniger Risiken und Nebenwirkungen für die Gesundheit und den Planeten funktionieren kann. In der „Planet Gesundheit“ begeben sich die Besucher auf eine fiktive Reise durch ihren Lebensalltag: Morgens im Bad verrät ein Blick ins Kleingedruckte, welche Chemikalien sich in Hygiene- oder Putzartikeln verstecken. In einer Bürokulisse erfährt man durch das „Auspusten“ einer digitalen Kerze, warum Ruß schlecht für die Innenraumluft ist. An der nächsten Station muss man sich entscheiden: Fährt man mit Auto, Bus oder Rad oder geht man zu Fuß zu den Freunden? Und bei einem Besuch an einem Badesee zeigt ein Blick durch die Lupe, wie sich der Klimawandel auf die Wasserqualität auswirken kann. Wer neben dem Entdecken der interaktiven Stationen gleichzeitig sein Wissen testen möchte, kann sich mit einer Chipkarte ausrüsten und Punkte an den Stationen sammeln. Am Ende werden besonders fleißige Punktesammler mit einem Sticker belohnt.
> bis Frühjahr 2021

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

Der Reginenschrein während der Restaurierung

Vom Dom ins Museum: Der Reginenschrein aus nächster Nähe betrachtet

Nach der langen Pause aufgrund der Corona-Pandemie hat das Diözesanmuseum wieder seine Türen geöffnet. Als Highlight wird der 120 Zentimeter lange und 90 Zentimeter hohe Reginenschrein nach seiner Restaurierung in den vergangenen Wochen in einem Sonderausstellungsraum des Museums zu sehen sein. Reginenschrein Diözesanmuseum Osnabrück. Der Reginenschrein ist das größte mittelalterliche Reliquiar des Domes. Für gewöhnlich befindet der Schrein sich dauerhaft im Hochaltar des Doms und konnte zuletzt vor 19 Jahren aus nächster Nähe betrachtet werden. In der Ausstellung dokumentiert ein Videofilm, wie der Schrein damals geöffnet und sein Inhalt untersucht wurde.
> bis Ende September 2020

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

© HARALD REUSMANN

Walhalla

Ein Kunstprojekt von Harald Reusmann und Frank Wolf
Mit ihrem Kunstprojekt setzen sich die Essener Künstler multimedial und ungewöhnlich mit Heldenverehrung und ihren Darstellungsformen auseinander.
„Walhalla“ von Harald Reusmann ist ein künstlerisches Kartenspiel, ähnlich einem Strategiespiel der heutigen Zeit. Im Gegensatz dazu führt es bewusst in die Irre und vergleicht Personen der Geschichte mit solchen der Märchenwelt sowie deren vom Autor herausgestellten Leistungen. Geschichtlich verbürgte Zitate mischen sich hier mit Fiktionalem oder Science Fiction. „Walhalla“ stellt so kriegerisches Heldentum und die damit verbundene Kriegspropaganda in Frage
Herakles, den größten aller Helden und Halbgott, hat es an einen dunklen einsamen Ort verschlagen, der sich in der Tiefe der Walhalla, dem deutschen Olymp, befindet, und „Halle der Erwartung“ genannt wird. Doch für ihn, den „Heros der Arbeit“, erweist sich dieser Ort der Heldenverehrung als Falle, die nur als Lebender betreten, jedoch auch nur als toter „Held“ verlassen werden kann. Gibt es für den Unsterblichen ein Entkommen aus dieser Quarantänestation mit Sterbesaal für heroische Neuaufnahmen, um befreit von der Last seines Schicksals seinen Platz des ewigen Ruhms einnehmen zu können? Um diese absurde, klaustrophobische Heldenszene kreist der experimentelle Kurzfilm von Frank Wolf und Alexander Ritter als integraler Bestandteil der Gemeinschaftsausstellung.
> bis 13.9.2020

Remarque-Graffiti in der georgischen Hauptstadt Tiflis, 2015 | FOTO: HENNER FÜHRER

Weltweit Remarque

Anlässlich des 50. Todestages Erich Maria Remarques ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen. Welchen Stellenwert nimmt sein Werk – auch über „Im Westen nichts Neues“ hinaus – heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert?
Die Sonderausstellung „Weltweit Remarque“ wird sich dieser Frage aus unterschiedlichen Perspektiven nähern, darunter die weltweite aktuelle Verbreitung seiner Schriften, die Präsenz Remarques in unterschiedlichen Medien von Literatur und Film über Musik und Graphic Novel bis hin zu Blogs und Diskussionsforen.
Angebunden wird diese Darstellung, die global ansetzt, an den jeweiligen kulturellen und politischen Hintergrund. So kann unter Einsatz unterschiedlicher Vermittlungsmedien verdeutlicht werden, dass Remarque weiterhin ein höchst aktueller Autor ist und sein Werk in unterschiedlichen Zusammenhängen vom schulischen Unterricht bis hin zu aktuellen kriegerischen Konflikten kontinuierlich eine aufklärerische Aktualisierung erfährt.
> 25.9.2020 bis 22.5.2021

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Fr u. So 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

Plakatkunst des 20. Jahrhunderts

In der Ausstellung steht das Plakat und dessen Rolle in der Kunst im Fokus. In vielen Jahren hat sich ein erstaunlicher Fundus angesammelt. Von den 20ziger Jahren bis in die Neuzeit werden Exponate, nicht nur Ausstellungsplakate, gezeigt und angeboten.
> ab 1.3.2020

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr., 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00, Sa. 11.00-15.00 Uhr | Eintritt frei
www.gzk-os.de

Clemens Krauss "Selbstportrait als Kind"

Reifezeit - zwischen Aufbruch und Albtraum

In ebenso spielerischer wie irritierender Weise erschaffen und kommentieren die acht Künstler*nnen dieser Ausstellung eigene Innenansichten von Aufbruch, Infragestellung und Anteilname. Dabei testen sie im weitesten Sinne unsere Vorstellungen von Adoleszenz. Künstler*nnen sind es gewohnt, ihr eigenes Leben mit ihren Werken wie eine ewige, nie enden wollende REIFEZEIT zu erforschen und zu erweitern. Die Bandbreite an Werken aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Video, Performance und Fotografie vermittelt überraschende und zum Teil widersprüchliche Einblicke in Seelenzustände und Formen von Daseinsbewältigung junger Menschen. Sie handeln von Krisen, Narzissmus, Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, Unsicherheit, Rebellion und Fatalismus in einer immer unsicherer werdenden Gegenwart.
> bis 12.9.2020

KATHOLISCHE FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.00-20.00, Fr 8.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

KUNSTHAUS 57

Ernst-Weber-Straße 57, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 99879506
www.kunsthaus57.de
Sa. u. So. 15.00-18.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

Enttäuschung

Mit Einzelausstellungen von Aleksandra Domanović, David Polzin, Jovana Reisinger, Rosalie Schweiker und Mickey Yang
Zum Programmauftakt der neuen Direktorinnen Anna Jehle und Juliane Schickedanz präsentiert die Kunsthalle Osnabrück das mehrmonatige Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm „Enttäuschung“ in sich ergänzenden Einzelpräsentationen.
Enttäuschungen, im privaten oder gesellschaftlichen Kontext, entstehen dort, wo sich Erwartungen nicht mehr einlösen. Die für wahr, sicher oder fortschrittlich gehaltenen Vorstellungen stimmen nicht mehr überein mit sich veränderten Perspektiven oder Überzeugungen. Gerade in politischen, sozialen und historischen Betrachtungen wird dies deutlich, wenn die eigene Enttäuschung zum Spiegel gesellschaftlicher Zusammenhänge wird.
Im Rahmen des Ausstellungs- und Vermittlungsprogramms wird die vermeintlich individuell wahrgenommene Enttäuschung als ein gesamtgesellschaftliches Abhängigkeitsverhältnis untersucht, das auf mehr oder weniger vereinbarten Annahmen von Gesetzen, Moralvorstellungen, Sprachen oder Begriffen beruht. „Enttäuschung“ hinterfragt mittels unterschiedlicher Auseinandersetzungen Momente wiederkehrender Frustration und struktureller Illusion. In sich ergänzenden Einzelausstellungen verweisen die Arbeiten der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler auf die Enttäuschung als veränderten Wahrnehmungsprozess und Ausgangspunkt möglicher Neuanfänge.
Eröffnung am 29. August 16-22 Uhr.
> 30.8. bis 14.2.2021

Jovana Reisinger, beauty is life, Filmstill, 2020, | SETFOTOGRAFIN: JENNY BRÄUER

Jovana Reisinger - Men in Trouble

Die Künstlerin, Filmemacherin und Schriftstellerin Jovana Reisinger interessiert sich für neue feministische, sozialkritische und humorvolle Erzählformen im Film. In einer funktional vielfältigen Installation für die Kirche der Kunsthalle Osnabrück werden einerseits ältere Filme von ihr zu sehen sein und anderseits wird die Kirche selbst zum Film-Set ihrer neuen Video-Serie „Men in Trouble“. In mehreren Live-Drehs werden die sechs Episoden als tragisch-komödiantisches Talkshow-Format und in öffentlichen Veranstaltungen vor Publikum aufgezeichnet. Dabei geht es um wieder erstarkende stereotype Vorstellungen von Männlichkeit, Weiblichkeit und vor allem um Fragen nach Gleichberechtigung, Schönheitsstandards, Macht und Ausgrenzung. Neben der Schauspielerin Julia Riedler wird die Produktion mit Darstellerinnen und Darstellern des Spielclubs des Theaters Osnabrück realisiert. Anschließend werden die neu produzierten Filme in der Ausstellung sowie im Cinema-Arthouse in Osnabrück zu sehen sein.
Eröffnung am 29. August, 16-22 Uhr
> 30.8.2020 bis 14.2.2021

Rosalie Schweiker, partizipative Rauminstallation, DD+, Bielefelder Kunstverein, 2016

Rosalie Schweiker – Crisis Communication

Mit Beiträgen von Teresa Cisneros, Joon Lynn Goh, Sahra Hersi, Kerri Jefferis, Jean Joseph, Sarah Jury, Sofia Niazi, Rose Nordin, Lisa Rahman, Nicola Singh, Sam Whetton
Rosalie Schweiker versteht Kunst als soziales Ereignis. Im Zuge der Corona-Krise, die maßgeblich die Ausstellungsplanung beeinflusste, hat Rosalie Schweiker entschieden, ihre Sichtbarkeit und ihr Budget mit anderen Kulturproduzentinnen und -produzenten zu teilen. Die Installation mit verschiedenen grafischen Beiträgen, die von den Besucherinnen und Besuchern als Buch zusammengefasst werden können, funktioniert als Geschenk und schafft eine Verbindung zwischen dem öffentlichen und privaten Raum. „Crisis Communication“ ist damit ein modularer Produktionsort, der private Einblicke in die fragilen Lebensrealitäten unter den derzeitigen Bedingungen gewährt und gleichzeitig aktiv dazu auffordert, gesellschaftliche Ungleichheiten nicht als Normalität zu tolerieren. Konflikte und Konversationen sind Teil der Ausstellung, die mit dem Team der Kunsthalle in Vermittlungsangeboten bearbeitet werden. Rosalie Schweiker verwendet kein Curriculum vitae.
Eröffnung am 29. August, 16-22 Uhr
> 30.8.2020 bis 14.2.2021

David Polzin, aus der Serie "Möbel aus der Postimperialen Phase Deutschlands“, 2013-2019

David Polzin - Ossi Osnabrück

David Polzin setzt sich in seinen Installationen und Skulpturen mit der kollektiven Erinnerung und medialen Darstellung der ehemaligen DDR und Nachwendezeit auseinander und befragt aus Perspektive der zeitgenössischen Kunst, welche Enttäuschungen mit der Wiedervereinigung verbunden sind. Ausgehend von einer intensiven Auseinandersetzung mit der ostdeutschen sowie westdeutschen Architektur- und Designgeschichte erzählt David Polzin anhand bildhauerisch bearbeiteter Stühle, die produziert für die Massenherstellung in Ost und West zugleich auf Entwürfe historischer Designklassiker beruhen, wie Geschichtsschreibung und die Wahrnehmung von Geschichte durch vermarktete Formsprache und Gestaltungskonzepte unserer Wohnräume geprägt werden. Mittels einer museumsähnlichen Inszenierung verweist er auf humorvolle Weise auf die parallele Prägung zweier politischer Systeme, die gleichermaßen auf unterschiedlichen, sich teils in nichts nachstehenden Machtstrukturen basierten.
Eröffnung am 29. August, 16-22 Uhr
> 30.8. bis 18.10.2020

Mickey Yang, It is ok not to be complete, 2017

Mickey Yang - Upaya

Die Künstlerin Mickey Yang beschäftigt sich in ihren Installationen, Objekten und Videos mit unserer individuellen Wahrnehmung von Gegenständen, Natur oder Ritualen, die immer von sozialen, medialen sowie kulturellen Einflüssen bestimmt werden und sich auch in unterschiedlichen Kontexten widersprechen. „Upaya“ beschreibt den Weg der Erkenntnis im Buddhismus und umfasst damit den Wandel und die Prägung von Wahrnehmung auf Grundlage von spirituellen und kulturellen Einflüssen gleichermaßen. Diese Momente der Verschiebung und Fehlinterpretation von Inhalten und die damit verbundene Enttäuschung sind Kern ihrer Ausstellung, die unsere unterschiedlichen Sinne als Teil menschlicher Kommunikation miteinander verbindet. Sich ergänzende Mittel der Verständigung wie Sprache, Codes, Hören oder Tasten werden auf poetische und überraschende Weise miteinander verbunden, sodass die Zuversicht gegenüber unserer Wahrnehmung auf den Prüfstand gestellt wird.
Eröffnung am 24. Oktober, 18 Uhr
> 25.10. bis 6.12.2020

Aleksandra Domanović, Things To Come, 2014, Installationsansicht Gallery of Modern Art, Glasgow International

Aleksandra Domanović – (Untitled) In My Feelings

Aleksandra Domanović verbindet in ihren Arbeiten gegenwärtige und historische Betrachtungsweisen der Technikrezeption. Damit liefern ihre Videos, Skulpturen, Installationen und Druckgrafiken die Chance, einen fortwährenden Fortschrittsglauben in verschiedenen Abschnitten der Geschichte gegeneinander abzugleichen. Die ethische Verantwortlichkeit von Wissenschaft sowie das systematische Vergessen von Frauenbiografien in der Technikgeschichte stehen dabei gleichermaßen zur Diskussion wie die Angst und Enttäuschung, die an immer abstrakteren Disziplinen wie Automatisierung, Robotik oder Gentechnologie geknüpft sind. In Osnabrück beschäftigt sie sich mit verschiedenen, teils genmanipulierenden Technologien, die bei der Züchtung von Tieren und Pflanzen Anwendung finden oder zukünftig wirtschaftlich genutzt werden sollen. In einer künstlerischen Übersetzung in Form von Skulpturen und einer neu produzierten Video-Arbeit verweist ihre Praxis auf die intensive aber auch widersprüchliche Beziehung zwischen Mensch und Natur seit tausenden von Jahren.
Eröffnung am 12. Dezember, 18 Uhr.
> 13.12.2020 bis 14.2.2021

LAGERHALLE

Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 338740
während der Öffnungszeiten | Eintritt frei
www.lagerhalle-osnabrueck.de

MQ4 – MUSEUMSQUARTIER

• FELIX-NUSSBAUM-HAUS
• KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM
• VILLA SCHLIKKER
• AKZISEHAUS

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

Nasan Tur

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler begegnen Felix Nussbaum.
In der zweiten Ausstellung der Reihe „Gegenwärtig“ trifft der Konzeptkünstler Nasan Tur auf das Leben und Werk des Malers Felix Nussbaum. Nicht nur seine Biographie berührt die Nussbaums in gemeinsamen Lebensstationen; auch treiben gleiche Themen – Machtstrukturen, Flucht, Exil oder Fragen der Identität – sie zu ihrem Schaffen an. Heute in Deutschland lebend sieht Nasan Tur sich in der Verantwortung, die hier in den Grundrechten festgeschriebene Freiheit der Kunst zu nutzen und sie als kritische Stimme zu Gesellschaft und Politik einzusetzen. Auf die Frage, ob er ein politischer Künstler sei, antwortet Tur, dass er vor allem ein politischer Mensch sei.
> bis 15.11.2020

Felix Nussbaum: Hundekorb mit Welpen (um 1942)

Nussbaum anders sehen – Neue Perspektiven auf die Sammlung Felix Nussbaum

In der aktuellen Sonderausstellung werden die Bilder des Malers Felix Nussbaum auf ungewöhnliche Weise präsentiert. Es werden unbekannte und überraschende Perspektiven auf seine Arbeiten aufgezeigt. Der Blick hinter die Bilder, unerwartete Entdeckungen unter der Malschicht, selten ausgestellte Werke und Einblicke in die Motiv- und Themenkreise des Malers machen die Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis.
Felix Nussbaum verwendete für seine Bilder immer wieder von ihm bereits bemalte Leinwände. Röntgenuntersuchungen bringen die unter der Malschicht verborgene Bilder wieder zum Vorschein. Ein verloren geglaubtes Gemälde und ein bislang unbekanntes, frühes Werk des Künstlers kommen wieder zum Vorschein. Alte Ausstellungskataloge oder Magazine geben Hinweise, um die Bilder zu identifizieren und einzuordnen. Auch ein Blick hinter einige Gemälde offenbart Überraschendes: Nussbaum hat eigene Werke, aber auch Leinwände anderer Künstlerinnen und Künstler oftmals doppelseitig bemalt.
Vielen ist Nussbaum als „Maler des Holocaust“ bekannt. Die Ausstellung „Nussbaum anders sehen“ zeigt eine weitere, weniger bekannte Seite des Künstlers: Zeitgenossen schätzen den Maler Nussbaum als „ungemein liebeswürdiges Talent“, dessen Bilderwelt „voller Unschuld und kindlichem Entzücken“ begeisterte. Arbeiten aus dem angewandten Bereich wie ein Filmprojekt oder Buchillustrationen verdeutlichen die wechselseitigen Bezüge zwischen heiter humorvollen Bildergeschichten und dem künstlerischen Werk Nussbaums. Noch im Versteck in Brüssel – ab 1942 – entstanden Bilder mit fröhlichen und kindlichen Motiven, seine Illustrationen und Kinderzeichnungen.
Die Präsentation, die neue Perspektiven auf den eigenen Bestand der Sammlung Felix Nussbaum wirft, lädt zum Entdecken und Erforschen ein und bietet unterschiedlichsten Zielgruppen diverse Möglichkeiten der Interaktion.
> bis 1.11.2020

FOTO: ANGELA VON BRILL

Kunstpreis Osnabrück

Der Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. lobt mit Unterstützung der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur den Kunstpreis Osnabrück aus. Der Kunstpreis Osnabrück wird alle zwei Jahre für regionales Kunstschaffen in und um Osnabrück ausgelobt. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, ein Förderpreis mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird zusätzlich vergeben.
Ziel des Preises ist es, eine regelmäßige öffentliche Plattform für regionales zeitgenössisches Kunstschaffen einzurichten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Wettbewerb soll überzeugende künstlerische Potenziale der Region entdecken, fördern und die Kunst in der Region stärken. Alle in der Stadt und dem Landkreis Osnabrück wohnhaften Künstlerinnen und Künstler, die in den Gattungen Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei und visuelle Medien arbeiten, können sich bewerben, der Lebensmittelpunkt muss im Landkreis Osnabrück bzw. in der Stadt Osnabrück sein.
> bis 27.9.2020

„Möser“ – Die begehbare Graphic Novel

Sonderausstellung anlässlich des 300. Geburtstagdes berühmten Osnabrückers Justus Möser (1720-1794). Eine begehbare Graphic Novel wird am Beispiel des Juristen, Literaten und Staatsmannes die Zeit des aufgeklärten Absolutismus und der Aufklärung aufzeigen und dabei die überregionale Bedeutung Mösers sichtbar machen. Ein wichtiger Impuls ist es, die Aktualität der Aufklärung zu vermitteln. Die Epoche sorgte für wichtige gesellschaftsgeschichtliche Veränderungen, die bis in die Gegenwart von zentralem gesellschaftlichem Einfluss sind. Zu denken ist an die Ausbildung der individuellen Freiheit als zentrales Menschenrecht, die Relevanz von autonomer Vernunft und Kritikfähigkeit.
> 1.11.2020 bis 11.4.2021

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

Amira und Soaad/Ägypten | FOTO: PLAN INTERNATIONAL PATRICK KAPLIN

Mission 2030 – Globale Ziele erleben

17 Ziele, die die Welt verändern. Keine Armut, kein Hunger, saubere Energie sind nur drei der insgesamt 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen (UN), die weltweit vorangetrieben und bis 2030 realisiert werden sollen. Das klingt nach einer wirklich großen Aufgabe. Eine Aufgabe, die von Politik und Wirtschaft auf der ganzen Welt gelöst werden muss. Doch betrifft das auch uns in Deutschland – in Osnabrück?
Die Kinderrechtsorganisation Plan International hat die Wanderausstellung „Mission 2030“ entwickelt, die Besucherinnen und Besuchern mit den SDGs vertraut machen und sie motivieren will, selbst aktiv zu werden. Eingängige Mitmachstationen bieten eine virtuelle Reise nach Asien, Lateinamerika, Afrika sowie in zwei deutsche Großstädte. Wie schafft man es, sich als Mädchen in Kairo eine Stimme zu verschaffen? Welche Hürden müssen Jugendliche in Kambodscha auf dem Weg zu einer Ausbildung überwinden? Dazu schlüpft das Publikum in die Rolle von UN-Delegierten und ermittelt, welche Probleme einer nachhaltigen Entwicklung derzeit noch entgegenstehen und wie diese bewältigt werden können.
> bis 23.8.2020

Kalloprion kilmisteri – ein fossiler Borstenwurm benannt nach dem Frontmann der Band Motörhead: Lemmy Kilmister.| FOTO: ROCK FOSSILS/PAUL BOSSENMAIER

Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!

Die international beachtete Sonderausstellung „Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!“ ist in ihrer Form und Thematik weltweit einmalig. Sie lüftet eine verdeckt gehaltene Liebelei der Naturwissenschaften. Wenn Wissenschaftler eine neue Fossilienart entdecken, geben sie ihnen meist Artnamen, die auf den Fundort oder die Form hinweisen. Tatsächlich gibt es unter den Paläontologen aber auch eine ganze Reihe Fans harter Rockmusik. Die Ausstellung „Rock Fossils“ verknüpft Geowissenschaften und Musikkultur in einzigartiger Weise, indem sie bizarre Fossilien präsentiert, die nach der Crème de la Crème des Rock-Olymps benannt wurden. Darunter sind bizarre Punkrock-Trilobiten, die sich kunstvoll interpretiert im Sitzmöbel der Ausstellung wiederfinden, ein etwa 20 Zentimeter großes Fossil eines nach Mick Jagger benannten Urflusspferdes, kämpfende Urvögel, benannt nach Greg Graffin, dem Sänger von Bad Religion und viele mehr.
„Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!“ ist mehr als eine Ausstellung – kombiniert mit Rockkonzerten in der einmaligen Kulisse eines Naturkundemuseums – ist sie eher ein Festival. Ein Festival der Musik und der Wissenschaft, gemacht für Fans der Erdgeschichte ebenso wie die der harten Gitarrenriffs.
> 18.9.2020 bis 18.3.2021

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
1. März bis 31. Oktober: Mi.-So. 10.00-18.00 Uhr
1. November bis Ende Februar: Mi.-Fr. 11.00–17.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

Hervorgeholt und hergezeigt

Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

RATHAUS

„Willkommen in Osnabrück, Eure Majestät!“

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Im Friedenssaal geht der Blick zum Kronleuchter: Königin Margrethe II. von Dänemark (links), Fürst Hans Adam von und zu Liechtenstein, Josephine Charlotte Großherzogin von Luxemburg, Königin Sonja von Norwegen, König Harald V. von Norwegen | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

„Willkommen in Osnabrück, Eure Majestät!“

1998 – als Europa den Frieden feiert
Die Ausstellung im Dachgeschoss des historischen Rathauses erinnert an den Tag, als vier Könige, fünf Königinnen, zwei Fürsten und acht Präsidenten nach Osnabrück kamen. Vor 20 Jahren, am 24. Oktober 1998, fand das größte protokollarische Ereignis der Bundesrepublik statt: Zum Jubiläum „350 Jahre Westfälischer Friede“ trafen sich Europas Staatsoberhäupter in Osnabrück und Münster.
> bis auf weiteres

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Mo., Mi., Do., Fr. 11.00-18.00, Sa. u. So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
skulptur-galerie.de

Take off your pants

Azim Becker
Ob ein Mensch die Hosen fallen lassen möchte oder sie fallen lassen muss, hängt allein von der Sicherheit in seiner Umgebung ab. Solange ein Mensch seine Hosen anhat, gibt es das Tabu, die Angst und das Misstrauen. Neben Sicherheitskameras, privaten Videotagebüchern oder einen interaktiven zynischen Glücksautomaten lässt Azim F. Becker seine Hosen fallen und zieht gleichzeitig an den Hosen verschiedener Gesellschaftsthemen.
Im Ausstellungsraum bewegt man sich dabei zwischen Plastiken, Skulpturen und interaktiven Media-Installationen.
> 29.8.2020

David Möller

Der Ausstellungsraum wird von Möller als künstlerisches Präsentationsmittel reflektiert, manipuliert und mit neuen Raumelementen verändert.
So ergibt sich ein Environment, das einen spezifischen Rahmen für die darin integrierten Skulpturen und Wandobjekte bietet.
> 4.9. bis 31.10.2020

IM LANDKREIS OSNABRÜCK

BAD ESSEN

RATHAUS

Lindenstraße 41-43, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4010
Mo.-Fr. 8.00-12.00 und Mo.-Mi. 14.00-16.00, Do. 14.00-18.00 Uhr | Eintritt frei

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

Reinhard Scholtissek

> 21.11. bis 27.12.2020

BERSENBRÜCK

MUSEUM IM KLOSTER

Stiftshof 4, 49593 Bersenbrück, Tel. 0541 501-4034
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt 3€, ermäßigt 1,50€
Mi 9.00-12.00, Do 9.00-17.00, Sa 9.00-12.00 u. 14.00-17.00, So. 14.00-17.00 Uhr.
www.museum-im-kloster.de

vergraben & geborgen – Münzfund Börstel

Im Jahr 1940 wurden nach einem Scheunenbrand Kuhkadaver im Börsteler Wald verscharrt. Dabei stießen die Arbeiter auf zwei Tonkrüge, die mehr als 3300 spätmittelalterliche Münzen enthielten. Auch wenn der Fund damals durch die Presse ging, geriet er bald wieder in Vergessenheit. Bei Archivarbeiten im Jahr 2016 tauchten die 201 Münzen dieses Schatzfundes auf, die sich heute im Besitz des Landkreises Osnabrück befinden. Der Verbleib der weiteren Münzen: Der Großteil befindet sich im Besitz des Stifts Börstel bei der Klosterkammer Hannover. Knapp 50 sind im Münzkabinett in Berlin. Mehr als 500 Münzen gelangten in den Münzhandel oder in Privatsammlungen.
> bis 23.8.2020

BRAMSCHE

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

2 Millionen Jahre Migration

Die Sonderausstellung richtet den Blick in die früheste menschliche Entwicklungsgeschichte. Sie zeigt, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Menschen waren zu allen Zeiten mobil. Auf der Suche nach Nahrung, Wasser und anderen Ressourcen haben sie sich stets sowohl kleinräumig bewegt als auch andere Regionen und Kontinente besiedelt.
In vier großen Themenwürfeln präsentiert die Schau unsere unterschiedlichen Wurzeln aus Afrika, Westasien und aus dem Osten. Museum und Park Kalkriese hat die Ausstellung erweitert und ein Fenster in die Migrationsgeschichte der vergangenen 2000 Jahre geöffnet.
Schlaglichtartig beleuchtet eine Themeninsel die Besonderheiten und sozialen Folgen der Migration im Römischen Reich. Der Ausstellungsbereich zur Völkerwanderungszeit, die sich an den Kollaps des Römischen Reichs anschließt, verdeutlicht eine Zeit des Umbruchs, die viele Menschen in Bewegung gesetzt hat. Hinzu kommt die slawische Einwanderung in die von der Völkerwanderung menschenleeren Gebiete, die die Geschichte und Kultur von Osteuropa bis Ostdeutschland vom frühen Mittelalter bis heute prägt.
Daran anschließend widmet sich eine weitere Insel der Ostbesiedlung ab dem 12. Jahrhundert und richtet das Augenmerk auf die gesellschaftlichen Veränderungen, die Migration in der frühdeutschen Geschichte mit sich gebracht hat.
In der letzten Station geht es um die Amerikaauswanderung aus dem Osnabrücker Land. Hier machen Briefe und Geschichten von Auswanderern aus Osnabrück und Venne die große Auswanderungswelle ab dem 19. Jahrhundert anschaulich erfahrbar.
> bis 25.10.2020

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

DISSEN

KUK|SOL

Kunst und Kultur im Südlichen Osnabrücker Land e.V.
Am Krümpel 1a, 49201 Dissen a.T.W.
www.kukdissen.de

GEORGSMARIENHÜTTE

MUSEUM VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di.+Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Mitgliederausstellung und jurierte Einzelausstellung

Gute Traditionen sollte man fortsetzen, deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder eine facettenreiche Ausstellung der künstlerisch tätigen Vereinsmitglieder. Wie schon in den letzten Jahren wird eine neutrale sachverständige Jury aus der Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine oder zwei Künstlerinnen/Künstler auswählen, die dann eine Einzelausstellung bekommen. Man darf gespannt sein, was es zu sehen geben wird und wer in diesem Jahr die Einzelausstellung bekommt.
> 12.11. bis 6.12.2020

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Unterwegs nach Arkadien

Stephan Leiwe & Hubert Manke, eine Spurensuche • Malerei und Zeichnung
Seit der Antike bis in unsere Gegenwart hinein verbindet sich mit dem Begriff „Arkadien“ die Vorstellung eines erfüllten, harmonischen, uneingeschränkten und ungezwungenen Lebens. In ganz verschiedenen Facetten hat „Arkadien“ als faszinierender Sehnsuchtsort jenseits aller historischen oder geographischen Koordinaten, als Land von Glückseligkeit und der friedlichen Ein- tracht der Menschen untereinander und des Einklangs mit der Natur in der Kulturgeschichte Gestalt angenommen und immer aufs Neue als Projektions äche und Spielfeld für individuelle Sehnsüchte ebenso wie für gesellschaftliche Bedürfnisse gedient, auch und gerade im Bereich der Künste. Stephan Leiwe und Hubert Manke versuchen in ihren Arbeiten der Bedeutungsvielfalt zwischen utopischem Entwurf und kitschigem Idyll, zwischen elitärer Phantasie und fragwürdig banalem Klischee nachzuspüren und für das Traumland „Arkadien“ aktuelle Perspektiven zu entwickeln und ungewohnte Blickwinkel darauf zu entdecken.
> 23.8. bis 3.10.2020

Verortungen

Zeichnungen in Wachs von Heike Jeschonneck
Meine Arbeiten sind Objekte, Figuren und Architekturen in Wachs hinein geritzt. Wie eine Alltagsethnologin kratze, schabe und setze ich frei, gehe Fragen nach Wahrheit, Identität und politischer Relevanz nach.
Meine Technik, von geschichtetem und gefärbtem Wachs auf Papier, Holz oder Nessel, entwickelte ich in einem jahrelangen Prozess, in der Auseinandersetzung mit dem Material Wachs (Paraf n), und Ölfarbe auf Papier.
Orte, markiert durch Architektur, durch Innen- und Außenräume, spielen eine große Rolle in meinen Arbeiten, ebenso ornamentelle Motive. Für mich entspricht dies der Weise, wie der Mensch durch Architektur die Welt gestaltet. Architektur ist dabei weit mehr als nur Gebäude, es sind Lebenswelten.
> 8.11. bis 6.12.2020

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

Emil Nolde – A Critical Approach By Mischa Kuball

> 11.10.2020 bis 7.2.2021

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
tägl. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de

QUAKENBRÜCK

STADTMUSEUM QUAKENBRÜCK

Markt 7, 49610 Quakenbrück, Tel. 05431 6777
Do., Sa. So. 14.00–17.00 | Eintritt 3€, Kinder in Begleitung Erwachsener frei
www.stadtmuseum-quakenbrueck.de

WALLENHORST

RATHAUS

Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8880
Mo., Mi., Fr. 8.00–16.00, Di. u. Do. 8.00-17.30 | Eintritt frei

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de