Bilder, die bewegen

Zum 31. Mal beantwortet das Unabhängige FilmFest Osnabrück die Frage, was Festival-Kino so alles kann …

Und es kann einiges: Es ist international, engagiert, relevant und vor allem sehr unterhaltsam. An fünf Tagen bietet es herausragende Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in vier Osnabrücker Spielstätten. Zu erleben sind feinste europäische Arthouse-Highlights, eigensinniges Genrekino und Filme am Puls der Zeit, wie der eindringliche Beitrag „Les Sauteurs/Those Who Jump“, in dem die beiden Filmemacher Moritz Siebert und Estephan Wagner die Regie buchstäblich aus der Hand geben und dabei ein bewegender Film über die Flucht entsteht. Erzählt von einem Betroffenen und nicht über ihn. Produziert wurde der Film von genau dem Produzenten-Duo, das auch für „The Act of Killing“ und „The Look of Silence“ verantwortlich war.

Ein weiteres Highlight bietet in diesem Jahr eine Reihe, die sich ganz dem Musikfilm widmet. In mehreren Kurz- und Langfilmen werden neue Hörgefilde erkundet wie „Radio Dreams“ – des jungen Iraners Babak Jalali – in dem ein iranischer Schriftsteller versucht für seine kleine Radioshow in San Francisco einen Clou zu landen. Er lädt mit Kabul Dreams die erste afghanische Rockband in seine Sendung ein und diese soll mit keinen Geringeren als mit den Metal-Legenden von Metallica jammen. Ob das klappt, ist während des 31. Unabhängigen FilmFest Osnabrück in der Lagerhalle, im Haus der Jugend, im Filmtheater Hasetor und in der Filmpassage zu erfahren.
www.filmfest-osnabrueck.de

Highlights 2016

FilmFest-Eröffnung
19.10.2016, Lagerhalle, 19.30h

UFOlinos – Kurzfilme für FilmFans ab 4 Jahren
23.10.2016, Spitzboden der Lagerhalle, 15.30h

Preisverleihung
23.10.2016, Lagerhalle, 20h, der Eintritt ist frei

nächster Beitrag

Nussbaums Spuren

ähnliche

An einem sonnigen Septembernachmittag stand ein Stadtrundgang der besonderen Art an. Anhand einer Karte mit...