OSNABRÜCK

AMEOS KLINIKUM - TREFFPUNKT FÜR KUNST & KULTUR

Gertrudenring 5, 49088 Osnabrück, Tel. 0541 313860
Mo.-Do. 9.00-11.00 & 13.00-15.00 Uhr | Eintritt frei

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück, Tel. 05402 6919079
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
www.bbk-osnabrueck.de/kunstquartier

Ludwig Burandt, 2018

Farbe und Licht

Ludwig Burandt – Lisa Burandt, malerei, Collage, Zeichnung, Frbholzschnitt und Fotografie
Ludwig Burandt zeigt Arbeiten vorwiegend im mittleren und kleinen Format, die in ihrem strengen Bildaufbau wie Spiegel in eigene Farbwelten wirken. Er wechselt dabei die Formate bis hin zu extremen Querformaten (z.B. 22 x 160 cm).
In den aktuellen Bildern wird die gestische Komponente deutlich reduziert, um einer analytischen, farbintensiven Malerei Raum zu geben: Malerei wird vielschichtig, verlangsamt die Bildbetrachtung und führt damit den Blick in die Tiefe von Farbräumen. Wirken seine differenzierten Farbschraffuren zunächst schnell entstanden, erkennt man bei näherer Betrachtung die überlegt gesetzten, kontrastreichen Farbzonen.
Elemente aus dem Zusammenspiel von Komposition und Form steuern den Blick und öffnen in Zusammenhang mit den Bildtiteln Interpretationsspielräume. Kompositorische Fragestellungen werden in den Collagen aus unterschiedlichen Farbformen ersichtlich, die Bezüge zu den Bildwerken herstellen. Neben den Bildwerken zeigt Ludwig Burandt eine Auswahl von Zeichenstudien, die meist nur ein oder zwei Objekte in den Blick nehmen.
Lisa Burandt schloss im April ihren Masterstudiengang Kunst und Musik an der Universität Osnabrück ab. Ihr Interesse gilt dem künstlerischen Experiment, das sie in verschiedenen Medien umsetzt. Sie entwickelt dabei Werkgruppen, die sich mit der Langzeitbelichtung, dem experimentellen Farbholzschnitt und der nicht-gegenständlichen Malerei befassen.
Ihre fotografischen Arbeiten thematisieren z.B. Eindrücke von Landschaften, die sie vor allem im südlichen Landkreis sucht. Dabei lotet sie Bildausschnitte, Lichtverhältnisse und Belichtung behutsam aus. So entwickelt sie Arbeiten in einem Abstraktionsgrad, die anziehende und bedrohliche Wirkungen auslösen. Eine Auswahl an Farbholzschnitten demonstriert eine auf Experiment und Kalkül ausgerichtete Arbeitsweise des Holzschnittes, die wie ihre Malerei nicht-gegenständlich orientiert ist.
Vernissage am 29. Juni um 19 Uhr
> 29.6. bis 7.8.2018

Kartonagenamt

Künstlerkollektiv V
Das Kartonagenamt informiert:
Das Kartonagenamt ist auf Ihre Unterstützung angewiesen! Ab dem 10.8. können Bürgerinnen und Bürger ihre Kartonagen in den Räumlichkeiten „Kunst-Quartier“ des BBK Osnabrück an der Bierstr. 33 in Osnabrück abgeben. Vertrauen Sie uns Ihre Kartonagen an, denn sie werden inventarisiert, nummeriert und zertifiziert. Sie erhalten im Anschluss ein offizielles Dokument des KA über den Verbleib Ihrer Kartonage und Ihre Kartonage wird Teil einer partizipatorischen Wertschöpfungskette.
Ab dem 25.8. sind die Kartonagen vereint und bilden den Rahmen für „art to go“ im Kunst-Quartier.
> 10.8. bis 25.8.2018

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

Er war ein Osnabrücker

Dem Karikaturisten Fritz Wolf zum 100. Geburtstag
Fritz Wolf war eine Institution. In Osnabrück, aber auch weit über die Grenzen hinaus. Von 1949 bis zu seinem Tod im Jahr 2001 kommentierte er die große Politik und die kleinen Eigenheiten seiner Landsleute mit spitzer Feder: als Hauskarikaturist der Neuen Osnabrücker Zeitung, ihrer Vorläufer Neues Tageblatt und Neue Tagespost. Darüber hinaus war er als Zeichner für die Zeitschriften „Stern“, „Brigitte“ und „Schöner wohnen“. Auf Bitten manches heimischen Vereins oder (Karikaturen)-Freundes setzte er zudem humorvoll regionale Besonderheiten ins Bild. Als Grünkohlkönig prägte der gebürtige Mühlheimer den Spruch: „Ich bin ein Osnabrücker!“ Damit lieferte der Karikaturist den Titel für die Gedenk- und Jubiläumsausstellung zu seinem 100. Geburtstag am 7. Mai 2018, in der das Diözesanmuseum vor allem seine zeichnerischen Kommentare zur neuen Heimatstadt und -region Osnabrück präsentieren wird.
> bis 15.7.2018

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

Willy Maywald: Fotografien aus dem Schweizer Exil

Willy Maywald (1907–1985) war ein international angesehener Portraitfotograf. In den 1950er Jahren zählte er zu den bedeutendsten Modefotografen. Er arbeitete unter anderem für Christian Dior und die Zeitschrift „Vogue“. Wenig bekannt sind seine Fotos, die während seines Exils in der Schweiz in den frühen 1940er Jahren entstanden und die Situation von Künstlern und Schriftstellern in der Schweiz während des Zweiten Weltkrieges dokumentieren. Im Tessin lebte Maywald zeitweise in direkter Nachbarschaft von Erich Maria Remarque.
In Zusammenarbeit mit der in Paris ansässigen Association Willy Maywald zeigt die Ausstellung im Remarque-Friedenszentrum zum Teil erstmals 50 dieser in der Schweiz entstandenen Fotografien, die unter anderem Porträts so bedeutender Persönlichkeiten der Zeitgeschichte wie Emil Ludwig, Ignazio Silone, Manès Sperber, Marc Chagall, Giorgio de Chirico, Otto Dix oder Frans Masereel ebenso umfassen wie Landschafts- und Stadtaufnahmen des Tessins.
> 21.6. bis 4.10.2018

Für eine Welt ohne Todesstrafe

Ausstellung von Amnesty International
> 10.10.2018 bis 13.1.2019

Evangelische Familienbildungsstätte

Anna Gastvogel Str. 1, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 50541-12
Mo.-Fr. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt frei

FELIX-NUSSBAUM-HAUS
& KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

Jörg Winde, Osnabrück 2010

Bürgermeisterzimmer

Fotografien von Jörg Winde
Jörg Winde ist an der Fachhochschule Dortmund tätig und lehrt dort Fotografie. Er gehört zu jenem Kreis professioneller Fotografen, die besonders in der Architektur und Industriefotografie ihren eigenen (wiedererkennbaren) Stil gefunden haben. Die Reihe „Bürgermeisterzimmer in Deutschland“ ist ein Kunstprojekt, das er 2013 umsetzte. Er reiste durch die Bundesrepublik und fotografierte die Amtszimmer von Oberbürgermeisterinnen und -meistern. Architektur und Interieur gestalten den Raum, der mehr ist als ein ‚Arbeitsbüro‘. In den Anordnungen von Schreibtisch, Sitzgelegenheiten, aber auch Kunstwerken spiegeln sich Funktion und Anspruch des Amtsträgers in und für die Stadt.
> 7.6. bis 23.9.2018

Yury Kharchenko, House Variation 7 | FOTO: ROLAND BAEGE

"Kein Ort Zuhause"

Werke von Yury Kharchenko im Museumsquartier Osnabrück
Fließend bewegen sich die Gemälde von Yury Kharchenko zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Sie sind Auseinandersetzung mit Geschichte und der eigenen Identität, die durch seine russisch-jüdischen Wurzeln geprägt ist.
Mit der Ausstellung widmet das Museumsquartier Osnabrück dem Künstler, der 1986 in Moskau geboren wurde und Ende der 1990er Jahre mit seinen Eltern nach Deutschland kam, eine Einzelausstellung im Felix-Nussbaum-Haus, in der vor allem Gemälde aus den Werkzyklen der Haus- und Fensterbilder gezeigt werden. Das Haus als Schutz- und Rückzugsort ist in den Arbeiten von Yury Kharchenko ein Symbol von Identität und Heimat und seiner persönlichen Suche danach − Themen, mit denen sich auch Felix Nussbaum künstlerisch auseinandergesetzt hat.
Auf spannende Weise korrespondieren die „Häuser“ so mit den Besonderheiten des architektonischen Raumes des Felix-Nussbaum-Hauses und seinem Entstehungskontext, der durch die Gegenüberstellung mit Werken von Felix Nussbaum repräsentiert wird.
Interessante Verbindungen zwischen den beiden Künstlern und mit der Libeskind-Architektur lassen auch die „Fensterbilder“ sichtbar werden. Ähnlich wie Kharchenkos „Häuser“ ermöglichen sie Durchblicke, die jedoch keine Klarheit bringen, sondern den Betrachter zum Nachdenken und Erinnern anregen.
> 19.8. bis 18.11.2018

Marikke Heinz-Hoeck

> 16.9.2018. bis Ende Januar 2019

Kunstpreis Osnabrück 2018

Die Ausstellung zeigt Positionen zeitgenössischer Kunst von 15 Künstlerinnen und Künstlern aus Stadt und Landkreis Osnabrück. Im Rahmen der Ausstellung wird am 2. Dezember die Preisverleihung stattfinden.
Der Kunstpreis Osnabrück für regionales Kunstschaffen wird alle zwei Jahre vergeben. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert, der Förderpreis mit 2.000 Euro Preisgeld. Der Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. vergibt mit Unterstützung der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur den Kunstpreis Osnabrück.
Mehr Infos unter www.muk-kunstpreis.de
> 21.10.2018. bis 19.1.2019

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Do. 14.00-20.00, So. 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

Gemälde – Skulpturen – Objekte – Grafik – Fotografie

Bilder – Skulpturen – Objekte – Grafik
Arbeiten von Hecker, Hobein, Krüger-Ohrbeck, Vordemberge, Overbeck, Englert, frühe Arbeiten von Thomas.A. Krüger
> 6.5. bis 31.7.2018

GALERIE LETSAH

Süntelstraße 49, 49088 Osnabrück, Tel. 0541 49911
Sa. u. So. 14.00-19.00 Uhr
www.galerie-letsah.de

GALERIE W

Heger-Tor-Wall 26, 49078 Osnabrück, Tel. 0172 2672446
Mi-Fr. 14.00-18.00, Sa. 10.00-15.00 Uhr
www.galeriew.de

GEWERKSCHAFTSHAUS

August-Bebel-Platz 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 338060
Mo.-Do. 09.00-17.00, Fr. 09.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr., Sa. 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00 Uhr | Eintritt frei
www.gzk-os.de

smart nature

Natur erscheint uns heute, im frühen 21. Jahrhundert, längst nicht mehr als die wilde, unberührte und unbekannte Seite unserer Gesellschaft. Heute ist Natur buchstäblich lesbar gemacht, programmierbar und nutzbar geworden. Vieles erscheint heute wie künstlich zu neuem Leben erweckt – auch und gerade in der Natur.
Wo aber genau verlaufen heute die neuen Grenzen zwischen künstlichem Leben und unbelebter Natur? Welche Phantasien verkörpern sich etwa in einem toten Stück aus Plastikrasen oder in einem Holzofen, der sich selbst zerstört, in dem er benutzt wird? Wie können aus Alaun, einer anorganischen Salzverbindung, plötzlich Bilder eines künstlich erzeugten Wachstums entstehen?
Parallel zur Landesgartenschau in Bad Iburg präsentiert der Kunstraum hase29 eine Ausstellung mit Werken zum Thema „Künstliche Natur“: Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler Tobias Becker, Fabian Bürgy, Andreas Gehlen, Vlatka Horvat,
Johannes Jensen, Dominique Koch, Gereon Krebber, Peter Möller und Elisabeth Windisch hinterfragen in ihren Arbeiten den sich wandelnden Naturbegriff auf unterschiedliche Weise. Vielfach arbeiten sie an den Schnittstellen zwischen Künstlichkeit und Natur und decken auf, wie sich unser Verhältnis zur Natur durch die ästhetische Erfahrung künstlicher Wachstumsprozesse verschoben hat.
„smart Nature“ formuliert keine Vision, sondern eine künstliche Kreation gewordene Realität, die vieles möglich erscheinen lässt. Noch nie war unser gegenwärtiges Bild von Natur so künstlich und Kunst so nicht-natürlich wie heute.
Ausstellungseröffnung am 9. Juni um 19 Uhr.
> 9.6. bis 11.8.2018

HOTEL STEIGENBERGER REMARQUE OSNABRÜCK

Temporäre Galerie für Fotografie und angrenzende Richtungen
Natruper-Tor-Wall 1, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 60960
Eintritt frei

INTERVISION-STUDIO

Temporäre Galerie für Fotografie und angrenzende Richtungen
Lohstraße 58 (Hinterhaus), 49074 Osnabrück, Tel. 0541 2051926
Do. u. Fr. 16.00-18.00, Sa. 12.00-14.00 Uhr | Eintritt frei
www.intervision-net.de

JODUCUS WEINSTUBE & RESTAURANT

Kommenderiestraße 116, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 86530
Di.-So. ab 18.00 Uhr | Eintritt frei
www.joducus.de

KATH. FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.15-20.30, Fr 8.15–13.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

Spuren

Entdeckungsreisen in Acryl von Monika Schwertmann
> 13.8. bis 12.9.2018

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

Christoph Faulhaber: Revolution und Architektur (Arbeitstitel)

Christoph Faulhaber, geboren und aufgewachsen in Osnabrück, lebt heute in Hamburg. Faulhaber, so formuliert es Holger Kube Ventura in einem bisher unveröffentlichten Aufsatz, „sucht nach dem gesellschaftlichen Subjekt. Dazu sondiert er Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Raum sowie zwischen realem und medialem Raum und zeigt, dass letzterer je nach Medium unterschiedliche Handlungs- und Projektionspotentiale aufweist. (…) Wie funktionieren Bilder, die den öffentlichen Raum und gesellschaftliche Konstellationen darin prägen und bestimmen – und mit welchen anderen Bildern könnte man ihr Funktionieren herausfordern und stören? Wohin kann die bildhafte Spiegelung von Symptomen oder Regelhaftigkeiten führen, wie erhält solch ein Kurzschluss eine politische Dimension? (…)
Der Titel seines Films (Jedes Bild ist ein Leeres Bild) und seine letzten Worte darin sind programmatisch zu verstehen: Jedes Bild ist ein leeres Bild. Das heißt: Jedes Bild kann (oder muss?) gelesen, sichtbar gemacht, mit eigener Stellungnahme gefüllt und zum Ausgangspunkt eines anderen werden. Und das gilt insbesondere für Bilder von Gesellschaft, von Öffentlichkeit und den darin verdeckt wirkenden Machtverhältnissen.“ Um Räume, ihre Bilder und ihre sozialen Kontexte und Implikationen wird die Ausstellung Faulhabers mit dem Arbeitstitel „Revolution und Architektur“ in der Kunsthalle Osnabrück kreisen.
> 15.6. bis 21.10.2018

William Engelen: Partituren für Osnabrück (Arbeitstitel)

William Engelens Arbeiten stellen eine Beziehung zwischen dem Raum und seinen visuellen wie hörbaren Komponenten her. Zwischen Bildender Kunst und Musik, zwischen Ausstellung, Performance, Installation, Skulptur und Komposition entstehen Mischformen. Der in Rotterdam geborene und in Berlin lebende Bildende Künstler arbeitet mit unterschiedlichen Konzeptionen ästhetischer Erfahrungen, auch im Konzert. Engelen komponiert für ungewöhnliche Orte und Situationen und erstellt damit Klang-Bild-Raum-Kompositionen. Die Frage, wie sich die verschiedenen medialen Wahrnehmungsbereiche des Menschen im Kunstwerk sinn- und bedeutungsvoll verbinden lassen, ist Teil der kompositorischen Arbeit.
> Interventionen im öffentlichen Raum im August/September 2018
Ausstellung 4.11.2018 bis 20.1.2019

LUTHERHAUS

Arndstraße 20, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 2001831
Di–Fr. während der Büroöffnungszeiten | Eintritt frei
www.lutherhaus.info

MARTINI|50 – FORUM FÜR ARCHITEKTUR & DESIGN

Martinistraße 50, 49078 Osnabrück, Tel. 0541 4089510
Mo.-Fr. 10.00-12.00 u. 14.00-17.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

Im Wald wimmelts | FOTO: J. SCHUMACHER

Vielfalt zählt! – Eine Expedition durch die Biodiversität

Die Wanderausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) macht an zehn Stationen erlebbar, was biologische Vielfalt bedeutet und wie sie erforscht wird. Mehr als 50 interaktive Exponate und Medieninstallationen laden zum Beobachten, Mitmachen und Miterleben ein.
Das Leben auf der Erde ist bunt und vielfältig. Es umfasst ein faszinierendes Netz an Pflanzen, Tieren, Pilzen und Mikroorganismen, die in Ökosystemen miteinander interagieren. Das Netz des Lebens, die Biodiversität, beinhaltet mehr als die Vielfalt der Tiere. Es geht auch um die Vielfalt der Gene, die Vielfalt der Wechselwirkungen zwischen Organismen und die Vielfalt der Lebensräume selbst. Für den Menschen ist die Biodiversität überlebenswichtig. Dennoch ist sie heute mehr denn je bedroht. Vor allem der Mensch hat durch Landnutzung, Klimawandel und dem starken Ausbringen von Stickstoff für eine erhebliche Beschleunigung des Artensterbens gesorgt.
Neben vielen interaktiven Stationen schafft die Ausstellung aber auch regionale Bezüge. Es wird auf die verschiedenen Natura 2000-Gebiete des Osnabrücker Landes eingegangen und deren wichtige Funktion für den Erhalt der Artenvielfalt dokumentiert.
> bis 26.8.2018

Plakatausstellung 30 Jahre Museum am Schölerberg

> Juli bis 23.9.2018

Die dünne Haut der Erde

> 12.9.2018 bis 17.3.2019

Architektier - Baumeister der Natur

> 27.9. bis 30.12.2018

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
Mi.-Fr. 11.00–17.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

SONDERAUSSTELLUNG
> bis 1.4.2018

Na dann, Prost!

Die Geschichte der Gaststätten und Biergärten in und um Osnabrück
Rund 70 Ausflugslokale gab es im 19. Jahrhundert rund um Osnabrück. Die Namen der beliebten Einkehrorte waren so vielfältig wie ausgefallen: „Paradies“, „Bellevue“, „Lustgarten“, „Schumla“ oder „Tivoli“. Meist sonntags machte man sich auf, um einen netten
Nachmittag in einem der zahlreichen Biergärten zu verbringen. Neben einer traditionellen Küche genoss der Gast hier Kaffee und Kuchen. Aber dem Namen entsprechend floss dort stets auch reichlich Bier. Für Unterhaltung sorgten unter anderem Konzerte und Kegelbahnen. Die typischen Ausflugslokale, die sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts stark vermehrten und heute kaum noch erhalten sind, lagen zumeist vor den Toren der Stadt.
Aber nicht nur dort kehrten die Osnabrücker Bürger ein, auch in der Innenstadt versprachen Gaststätten mit teils großen Sälen vergnügliche Stunden beim Feiern. Daneben gab es die zahlreichen Eckkneipen, in denen sich vornehmlich die Männerwelt das Feierabendbier genehmigte oder an Vereinsabenden teilnahm. Die Kneipe war infolgedessen aus dem Alltag vieler Menschen nicht wegzudenken. Das in den 1960er- und den 1970er-Jahren langsam einsetzende „Kneipensterben“ dokumentierte von daher auch große Veränderungen in der Freizeitgestaltung und im Konsumverhalten der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Da die meisten Gaststätten in den Stadtteilen schließen mussten, gingen diejenigen, die „einen drauf machen“ wollten, immer häufiger in die Osnabrücker Altstadt, wo sich aufgrund ausreichender Gästezahlen einige der Traditionskneipen halten konnten – mitunter mit neuem Besitzer und geändertem Namen.
Was sich mit den Jahren ebenfalls änderte, war die Versorgung der Lokale mit den Getränken, deren reichhaltiger Genuss so manchem einen „dicken Kopf“ einbrachte. Die traditionsreiche Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei ist ebenso Geschichte, wie die Branntweinbrennerei Gosling am Neuen Graben.
In der Ausstellung des Museums werden etliche Aspekte dieser Geschichte skizziert, zahlreiche Exponate werden Bierseligkeit, Brauereiwesen, Freizeitspaß und Lokalrunden hinreichend beleuchten und für nüchterne Erkenntnis sorgen.
> 22.4. bis 7.10.2018

Hervorgeholt und hergezeigt

Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

PARACELUS-KLINIK

Am Natruper Holz, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 9660
täglich 6.30–21.30 Uhr | Eintritt frei

PARACELUS-STRAHLENKLINIK

Am Natruper Holz 69, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 9660
täglich 6.30–21.30 Uhr | Eintritt frei

RATHAUS

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Im Friedenssaal geht der Blick zum Kronleuchter: Königin Margrethe II. von Dänemark (links), Fürst Hans Adam von und zu Liechtenstein, Josephine Charlotte Großherzogin von Luxemburg, Königin Sonja von Norwegen, König Harald V. von Norwegen | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

„Willkommen in Osnabrück, Eure Majestät!“

1998 – als Europa den Frieden feiert
Die Ausstellung im Dachgeschoss des historischen Rathauses erinnert an den Tag, als vier Könige, fünf Königinnen, zwei Fürsten und acht Präsidenten nach Osnabrück kamen. Vor 20 Jahren, am 24. Oktober 1998, fand das größte protokollarische Ereignis der Bundesrepublik statt: Zum Jubiläum „350 Jahre Westfälischer Friede“ trafen sich Europas Staatsoberhäupter in Osnabrück und Münster.
> bis auf weiteres

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Mo., Mi., Do. 14.00-18.00, Fr. 11.00-15.00, Sa. u. So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
skulptur-galerie.de

Gulliver – das Fremde in mir

Bildhauer Gautam
Vernissage am 17. Juni um 11 Uhr
Finissage am 26. August um 11 Uhr
> 17.6. bis 26.8.2018

Hans-Jürgen Simon

papierarbeiten
Simon hat seit 1991 einen sehr eigenen Stil in der künstlerischen Verarbeitung von Remittenten entwickelt. Zeitungen und Zeitschriften decken unseren täglichen Bedarf an Vergänglichkeit. Die Auflösung des einen ist die Entdeckung eines Anderen. Hans-Jürgen Simon gelingen durch Entzauberung der Zusammenhänge sehr persönliche, phantasievolle Sichtweisen.
An vier Tagen können im Pressevertrieb Mölk, Bergerhoffstr. 11 viele weitere und große Skulpturen besichtigt werden.
Ausstellung „open door“ bei Mölk, Berghoffstr. 11: 14.9., 15-20 Uhr / 15.9. 11-14 Uhr / 21.9. 15-20 Uhr / 22.9. 11-14 Uhr
Vernissage am 7. September um 19 Uhr
> 7.9. bis 10.11.2018

STADTBIBLIOTHEK

Markt 1, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 323-2007
Di.-Fr. 10.00-18.00, Sa. 10.00-15.00 Uhr | Eintritt frei
www.stadtbibliothek-osnabrueck.de

Osnabrück – hier lese ich

Der gemeinsam von der Stadtbibliothek Osnabrück, dem Literaturbüro Westniedersachsen, den Altstädter Bücherstuben, der Dom Buchhandlung sowie der Buchhandlungen Eicholt und zur Heide ausgerufene Fotowettbewerb „Osnabrück – hier lese ich“ hat Früchte getragen. Es beteiligten sich kleine und große Lesefans mit vielfältigen Motiven. Die Fotos werden in einer Ausstellung in der Stadtbibliothek und in den Buchhandlungen präsentiert.
> 7.6. bis 11.8.2018

STADTGALERIECAFÉ

Große Gildewart 14, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 580540-20
Di.-So. 9.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.stadtgaleriecafe.de

UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK

Nelson-Mandela-Platz 1, Osnabrück, 0541 969-2543
Mo.-Fr. 9.00-22.00, Sa. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.ub.uni-osnabrueck.de

VOLKSHOCHSCHULE

Bergstraße 8, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 323–2199
Eintritt frei
www.vhs-os.de

OSNABRÜCKER LAND

BAD ESSEN

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

Sonia Wohlfahrt Steinert – Fotografie und Lichtkunst

Die Arbeiten von Sonia Wohlfarth Steinert nutzen den Moment und erforschen ihn. Ob abstrakt, humorvoll oder experimentell, mit Distanz oder aus der Nähe. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus den Fotoserien „words“, „serie a“ und „macro“ und darüber
hinaus die beiden Kurzfilme „Ein Stück vom Licht“ und „memoria“.
Ausstellungseröffnung am 10. August um 20 Uhr, Einführung: Friederike von Behren, Universität Osnabrück; Musikalische Begleitung: Julia Ogrodnik (Saxophon), Oskar Ogrodnik (Klavier)
> 11.8. bis 16.9.2018

BAD IBURG

HOFAPOTHEKE & RESIDENZFLÜGEL

Schloss Iburg, 49186 Bad Iburg, Tel. 05403 72455-0
Mo.-Fr. 9.00-12.00 Uhr | Eintritt frei

© HILTRUD SCHÄFER

Alte Apotheke – Neue Kunst

Hiltrud Schäfer: Spiel-Felder
Die Osnabrücker Künstlerin zeigt „frische“ Collagen mit bemaltem Papier, die fast ausnahmslos für die beiden Erdgeschossräume dieses besonderen historischen Ortes geschaffen wurden.
Zudem dürfen Besucher auf „Künstlerische Prozesse“ gespannt sein – nämlich auf die expressiven und stillen, vom Figürlichen bis streng Abstrakten reichenden Arbeiten von zehn Kunststudierenden der Universität Osnabrück. In der Hofapotheke und ferner im Residenzflügel stellen aus: Lisa Burandt, Alina Efken, Marie Fink, Madlin Freese, Annika Leißner, Franziska Schmitz, Sina Schwirtz, Hannah Siefer, Grietje Strenge und Aileen Villwock.
> bis Sommer 2018

AVERBECKS SPEICHER

Averbecks Hof 5, 49186 Bad Iburg, Tel. 05406 780486
Mi. + So. 15.00-1t.00 Uhr | Eintritt frei

Maria Sybilla Merian

Künstlerin und Naturforscherin 1647–1717
> 18.4. bis 14.10.2018

KUNSTHANDEL HENNEKEN

Di., Do., Fr., So. 14.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunsthandel-henneken.de

BAD LAER

Heimatmuseum

Kesselstraße 4, 49196 Bad Laer, Tel. 05424 9313
So. 10.00-12.00 u. 15.00-17.00, Mi. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei

BELM

RATHAUSGALERIE

Marktring 13, 49191 Belm, Tel. 05406 505-33
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt frei

Aquarelle aus Stadt und Landkreis Osnabrück

Ausstellung von Silke Bade
Plätze und Gebäude,, aber auch Tieerzeichnungen mit Aquarellfarben und Pastellkreide.
> bis Ende September

BISSENDORF

HAUS AM LECHTENBRINK

Stadtweg 6a, 49143 Bissendorf/Jeggen, Tel. 05402 9845-0
www.haus-am-lechtenbrink.de

Fotoausstellung "Bewegung"

Gruppe „fotopart“ im KuBISS
> bis auf weiteres

BRAMSCHE

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

Götter Glaube und Germanen

Herausragende archäologische Funde und aufsehenerregende archäologische Entdeckungen der letzten Jahre bilden den Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung in Museum und Park Kalkriese. Einzigartige Exponate aus dem Nationalmuseum in Kopenhagen und weiteren Häusern ermöglichen einen umfassenden Überblick über die Erkenntnisse zum Glauben und der religiösen Praxis der Germanen in Norddeutschland und Dänemark im 1. Jahrtausend n. Chr.
> 28.4. bis 28.10.2018

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

© FRITZ WOLF GESELLSCHAFT OSNABRÜCK

Was der deutsche Mann im Sommer trägt...

Modenschau und Lebensart à la Fritz Wolf
Ob Angela Merkel auf dem Laufsteg, Joschka Fischer im Kaschmir-Zwirn oder Ajatollah Khomeini als Modeschöpfer: Zwischen 1949 bis 2001 hatte der Karikaturist Fritz Wolf auch die Mode im Blick. In den „Bildern aus der Provinz“ und anderen Karikaturen beleuchtete er darüber hinaus auch die Modesünden des deutschen Otto Normalverbrauchers. Dabei mag sich mancher Betrachter beim Blick in den Spiegel ertappt fühlen: so etwa bei Fritz Wolfs Blatt „Männersommermode ’94“. Die Wolf’sche „Mode“-Retrospektive macht deutlich, dass seine Zeichnungen auch 17 Jahre nach seinem Tod in vielerlei Hinsicht aktuell sind.
Die Bekanntheit des Osnabrücker Karikaturisten Fritz Wolf (1918–2001) reicht weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bis ins Ausland. Als Hauskarikaturist der Neuen Osnabrücker Zeitung führte Wolf Generationen von Lesern mit seinem einmaligen Strich durch die wechselvolle Weltgeschichte der Politik. Leser von Stern und Brigitte erfreute er mit menschlichen und gesellschaftlichen Themen. Fritz Wolf hatte nicht nur die Begabung zum Zeichnen, sondern auch die des Wortwitzes und regte mit seinen Karikaturen stets zum Nachdenken an.
Eröffnung am 29. Juni um 19 Uhr.
> 30.6. bis 13.9.2018

FOTO: LINEDUFOUR.COM

Fate, Destiny and Self-Determination / Schicksal, Vorsehung und Selbstbestimmung

Internationales Tapisserie-Projekt
Das dreiteilige Werk, das sich über die großen Wände im Museumsfoyer erstreckt, ist eine internationale Initiative der kanadischen Textilkünstlerin Line Dufour. Es besteht aus zwei größeren, rechteckigen Wandteppichen und hunderten kleiner Teile, die dazwischen im Raum zu schweben scheinen. Nach Stationen in Kanada, USA, China und Uruguay wird die Ausstellung nun erstmals in Deutschland gezeigt.
Einen der beiden großen Teppiche hat Line Dufour gewebt, der zweite stammt von Teilnehmern der Initiative aus Toronto. Die kleinen Formen wurden von Textilkünstlern aus aller Welt geschaffen. Bisher gibt es schon 371 Teilnehmer aus insgesamt 34 Ländern und es werden weitere Zusendungen angenommen.
Eröffnung 29. Juni um 19 Uhr.
> 29.6. bis 9.9.2018

DISSEN

KUK SOL

Kunst und Kultur im Südlichen Osnabrücker Land e.V.
Am Krümpel 1a, 49201 Dissen a.T.W.
www.kukdissen.de

GEORGSMARIENHÜTTE

MUSEUM VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di.+Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de

HASBERGEN

GEDENKSTÄTTE AUGUSTASCHACHT

Zur Hüggelschlucht 4, 49205 Hasbergen
Mo.-Fr. 14.00-17.00, So. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.augustaschacht.de

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

AUTOMUSEUM MELLE

Geschichte auf Rädern Automuseum Melle gGmbH, Pestelstraße 38-40, 49324 Melle, Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 46838
Di.-Sa. 11.00-18.00, So. 10.00-18.00 Uhr, Mo Ruhetag | Eintritt: Erwachsene 8€, Kinder 5€, Familienkarte 20 €

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Im Licht ist der Schatten tiefer

Malerei von Thomas Prautsch
Seine Motive, wie verwitterte Treppen, Stadt- und Landschaftsansichten, Wasserspiege- lungen oder lodernde Feuer sind Bildanlass, um das Licht malerisch zu erforschen. Es wird von Wellen rhythmisch bewegt, verwandelt Dächer in Spiegelflächen, bringt Häuserwände im Abendlicht zum Leuchten. Das gemalte Licht wirkt niemals aufklärend. Es verfremdet das Dargestellte, das sich scheinbar in den Farbstrukturen ver üchtigt und den suchenden Blick in die Tiefe der virtuosen Bildwelten lockt. Diese Wirkung erzielt Prautsch durch einen oft mehr- schichtigen, pastosen Farbauftrag, den er im künstlerischen Prozess, teils gezielt bis auf die Leinwand wieder abträgt. In den Prozessspuren und Vertiefungen der Farbschichten zaubert das natürliche Licht einen realen Schattenwurf hervor. So wird das Licht, neben dem klassischen Medium Ölfarbe, selbst zum malerischen Mittel.
> 2.9. bis 7.10.2018

Zwischen den Welten

Malerei von Susanne Heitmann
Susanne Heitmann erfindet Szenarien und Landschaften, die sich aus der Phantasie und den Erinnerungen speisen; zauberhafte Orte des Anderswo, seltsam entrückt, unwirklich und einsam zugleich. Die dargestellten Figuren reflektieren Augenblicke der menschlichen Existenz. Oft sind sie in eine imaginäre Natur eingebettet, die mit der Gestik und den Bewegungen der Protagonisten verwoben ist. Mit lockerem Pinselduktus, zeichnerischen Akzenten und sensiblen Farbnuancen verdichtet die Künstlerin ihre Bilder zu Welten mit eindrucksvollen Farbräumen und unerwarteten Perspektiven.
> 4.11. bis 9.12.2018

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

Julian Rosenfeldt "In the Land of Drought" (Filmstill)

Der Fall der Sterne

Julian Rosefeldts Videoinstallation „In the Land of Drought“ und die apokalyptischen Darstellungen von Albrecht Dürer und Johannes Gerson
Apokalyptische Vorstellungen vom Weltuntergang ziehen den Menschen seit Jahrhunderten in den Bann. In der Ausstellung treffen mit Julian Rosefeldts Arbeit „In the Land of Drought“ und Albrecht Dürers Darstellungen der Johannes-Offenbarung zwei bildgewaltige Endzeitvisionen aufeinander. Julian Rosefeldt (*1965) zeichnet in seiner Videoinstallation das Bild einer postapokalyptischen imaginären Zukunft, in der der Mensch mit den Folgen des Raubbaus an den Ressourcen der Erde unausweichlich konfrontiert ist. Über 500 Jahre zuvor illustrierte Albrecht Dürer (1471–1528) die biblische Vorhersehung des Weltendes mit 15 Holzschnitten. Erstmals 1498 erschienen, antwortete die fantasiereiche, doch angsteinflößende Serie auf die damalige Weltuntergangsstimmung in Anbetracht des bevorstehenden Jahrhundertwechsels. Fast zeitgleich datiert eine niederländische Druckausgabe der endzeitlichen Ankündigungen des Theologen Johannes Gerson (1363–1429). Bebildert mit 15 naiv-anschaulichen Sequenzen zeigt das Büchlein ganz praktisch auf, wie sich die Menschen die Vorzeichen von Weltuntergang und Jüngstem Gericht vorzustellen hatten.
Mit dieser konzentrierten Zusammenstellung widmen wir uns der zeitlosen Faszination apokalyptischer Vorstellungen. Sowohl die mittelalterlichen Endzeitvisionen als auch die zeitgenössische Position spiegeln die Urangst des Menschen vor einer ungewissen Zukunft und zeichnen ein düsteres Bild. Und doch lassen die drei Werke bei all ihrem Schrecken einen Hoffnungsschimmer zu, der die Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, über den Umgang mit unserer Welt und die Konsequenzen des eigenen Handelns nachzudenken.
> bis 26.8.2018

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
Di.-So. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de/magazin/artikel.php?artikel=1332&menuid=15

Mare

Malerei von Josanne Mifsud Pikutzki
> 29.6. bis 19.8.2018

WALLENHORST

RATHAUS

Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8880
Mo., Mi., Fr. 8.00–16.00, Di. u. Do. 8.00-17.30 | Eintritt frei

Von Zeit zu Zeit zu zweit

Mehrschichtige und großformatige Bilder von Annette Piwowarski
Die Malerei ist in den letzten Jahren der Schwerpunkt im kreativen Schaffen der Osnabrücker Künstlerin gewesen. Ihre Bilder erstelle sie in Mischtechnik in mehreren Schichten übereinander, etwa mit Acrylfarbe, Ölkreide, Tusche, Papier oder Sand. Dadurch entstehen Werke, die bereits im Entstehen vergehen. Das Besondere an den Bildern sind jedoch Worte, Zeilen, Textauszüge oder unleserliche Schriftzeichen, die die Künstlerin oftmals in ihre Bilder einarbeite.
> bis 17.8.2018

Kunstsprünge

Werke von Thomas Johannsmeier
„Die Ausstellung zeigt Bilder, die sich ganz ausdrücklich und lustvoll mit klassischen Kunstzitaten und klassischen Maltechniken beschäftigen und trotzdem, so behaupte ich, in unsere Zeit passen“, beschreibt Johannsmeier seine Bilder. „Die Kunstzitate in den Bildern werden aus ihrem Bildkontext herausgelöst. So wird ein klassisches Porträt, ein Körper, eine Geste oder eine Bewegung aus dem Zusammenhang des Vorbildes herausgenommen und mit Bildelementen verknüpft, die aus monochromer Farbe, Graffitis, Fotos, Mustern oder anderen Zitaten bestehen können und einen Querschnitt durch sehr unterschiedliche Maltechniken darstellen.“
Vernissage: 24. August, 19 Uhr, musikalische Begleitung: Anne Bischow (Gesang) und Eugen Wiedemann (Gitarre)
> 27.8. bis 30.11.2018

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de