OSNABRÜCK

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück, Tel. 05402 6919079
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr
www.bbk-osnabrueck.de/kunstquartier

Burcak Bingöl, Unforseen Transformation #2, (2011) | courtesy Zilberman Gallery

Çanakkale Art Walk 2017: Homeland

Burçak Bingöl (TR) – Unforseen Transformations #2 / Minireform / The Key of Possibilities, Jakob Gautel (FR/DE) – Maria Theodora, Jun-Ichiro Ishii (JP) – Çay on the Balance, Viron Erol Vert (DE/TR) – Die Diele
>  bis 6.8.2017

BERLINER CARRÉ DER SPARKASSE

Berliner Platz, 49074 Osnabrück

Dramatikerpreis

Ausstellung des Thater-Verein Osnabrück
> bis 7.8.2017

Ausstellung Sportler 4 a childrens world

> 28.8. bis 20.9.2017

Osnabrücker Geldgeschichten

> 21.9. bis 13.10.2017

CARL-SONNENSCHEIN-HAUS

Knappsbrink 58, 49080 Osnabrück
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

Weil Asyl ein Menschenrecht ist

Krieg, Terror und die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage zwingen weltweit immer mehr Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Wie ist die Situation in den Kriegs- und Krisengebieten? Was geschieht entlang der Fluchtrouten? Und wie erleben die Menschen ihre Ankunft in Europa und speziell in Deutschland?
In eindrucksvollen Bildern und auf informativen Tafeln führt die Ausstellung, die von der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl konzipiert wurde, den Betrachter von den verschiedenen Fluchtländern über Europa bis nach Deutschland. Sie macht greifbar, welchen Gefahren, Hindernissen und Restriktionen die schutzsuchenden Menschen auf diesem Weg begegnen. Darüber hinaus klärt sie über themenrelevante Ereignisse, politische Entwicklungen und asylrechtlichen Bestimmungen auf.
> bis 28.7.2017

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

Foto: Angela von Brill

Mit Karl dem Großen durch die Zeit

PLAYMOBIL erzählt Geschichte(n)
Spannend und kindgerecht erklären die kleinen Figuren, wie das so war in Osnabrück im Mittelalter und machen behutsam vertraut mit Geschichten aus der Bibel. Von Karl dem Großen bis Martin Luther, von Noahs Arche bis zum Heiligen Martin – kleine und große Besucher machen sich auf Entdeckungsreise und tauchen ein in die Vergangenheit und Gegenwart des Bistums Osnabrück!
> bis 6.8.2017

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

SERRE ROAD 1, SOMMÉ, FRANKREICH | Foto: Dieter Blase

Das Gedenken. National – lokal – individuell

Fotografien von Dieter Blase im Erich Maria Remarque-FriedenszentrumIn Anlehnung an Erich Maria Remarque, der im Titel seines berühmten Romans „Im Westen nichts Neues“ den deutschen Heeresbericht vom Oktober 1918 rezitierte, diskutiert der Fotograf Dieter Blase eine Ikonografie des Gedenkens. Mit Blick auf die Gegenwart erweitert er seinen Bilddiskurs um die unterschiedlichen Formen und Ausprägungen der europäischen Erinnerungskultur.Dieter Blase widmet sich in seiner neusachlichen Bildarbeit den zahlreichen Gedenkorten und Denkmälern des Ersten Weltkriegs (1914–1918), die bis heute in Frankreich, Belgien, Großbritannien und Deutschland überdauert haben. Nüchtern und nuancenreich erkunden Blases Schwarzweißaufnahmen die steinernen Memorialskulpturen, um all die Ungereimtheiten und Widersprüche aufzuzeigen, die für die Folgegenerationen mit einer mal national, mal lokal und individuell ausgerichteten Gedenkkultur verbunden blieben. In Gegenüberstellung mit literarischen Quellen – unter anderem von Erich Maria Remarque, Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger – wird das dynamische Ringen um „Das Gedenken“ für den Besucher der Ausstellung fassbar. Nach 100 Jahren stellt sich die Frage nach einer passenden Erinnerungskultur für den Ersten Weltkrieg mehr denn je.Dieter Blase lebt in Essen und setzt sich in seinen Werkserien seit mehreren Jahren in verschiedenen Themenfeldern mit dem Nutzungs- und Bedeutungswandel von historischen Orten in Europa auseinander.
> bis 6.8.2017

UWE APPOLD: "1917, DAS DORF FLEURY“ (2013, Ausschnitt)

Verdun 14-18

Bilder von Uwe Appold
Was bleibt von Verdun nach 100 Jahren an Erinnerung? Abschreckung? Verklärung? Wohl kaum. Eher Erschrecken darüber, dass Europa nach 1918 nicht Willens oder unfähig war, aus der Folge von Zivilisationsbrüchen gemeinsam Lehren zu ziehen“, schreibt Uwe Appold einleitend zu seinem Zyklus, der fünf großformatige Bilder umfasst: „In fünf Schritten nähern sich die Bilder dem nicht darstellbaren Leiden der Männer in der Schlacht um Verdun. In jedes Bild ist Erde von den Orten der Konfrontation eingearbeitet.
> 10.8. bis 15.10.2017

Der abenteuerliche Simplicissimus

Eine Graphic Novel von Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer
Nach der Adaption von Remarques Antikriegsklassiker „Im Westen nichts Neues“ arbeiten Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer nun daran, mit Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausens „Der abenteuerliche Simplicissimus“ einen weiteren Klassiker als Graphic Novel zu gestalten.
> 19.10.2017 bis 21.1.2018

FELIX-NUSSBAUM-HAUS
& KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

Çanakkale Art Walk 2017: Homeland

Hüseyin Bahri Alptekin (TR) – Incident-S, Zehra Arslan (DE/TR/IL) – I Movement: Detour / II Movement: Xeku, Cana Bilir-Meier (AUT/TR) – Semra Ertan, Hera Büyüktasçiyan (TR) – The Missing Cuckoo / If the Wind Will Not Serve, Take the Oars, Aissa Deebi – Motherland, Ahmet Elhan (TR) – Mappings, Köken Ergun (TR) – Wedding, Petra Fiebig (DE) – Hoyerswerda, Jeanno Gaussi (AFN/DE) – Holländer Str., Aikaterini Gegisian (GR) – The Little Refugee, JR (FR) – Ellis Island, Junichiro Ishii (JP) – Çay on a Balance, Reysi Kahmi (TR/IL) – Home and Away, Kalliopi Lemos (GR) – Irrevocable Transformations, Maria Otte (DE) – Homeland, Margit Ruset / Christine Vennemann (DE) – Sweet Home, Veit Stratmann (FR/DE) – Shrines, Stefanos Tsivopoulos (GR) – History Zero
> bis 6.8.2017

Hermann Bonnus 
Lithografie von Carl Mathias Ronning, um 1843
 | Foto: Thorsten Heese | 
© Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück

„… dat hillige Evangelium recht prediken“

Osnabrück im Zeitalter der Reformation
Vor dem Hintergrund des Gedenkjahres „500 Jahre Reformation“ wird die Ausstellung die Anfänge der Reformation in Osnabrück darstellen, die Geschichte der Stadt im Übergang zur Neuzeit reflektieren und dabei die regionalen Besonderheiten in den historischen Gesamtkontext des Zeitalters der Konfessionalisierung einordnen.
In Osnabrück predigte der Augustinermönch Gerhard Hecker 1521 in der Augustinerkirche erstmals nach der neuen Lehre. Sie wurde jedoch erst 1543 vom Stadtrat eingeführt. Am 2. Februar 1543 hielt der in Quakenbrück geborene Luther-Schüler Hermann Bonnus in der Marienkirche den ersten offiziellen evangelischen Gottesdienst in der Stadt. Der Osnabrücker Reformator verfasste zudem eine evangelische Kirchenordnung, die der Bischof am 11. Mai 1543 bestätigte.
> bis 31.10.2017

Dürer+Ich

Noch müssen wir abwarten, welche Prozesse die Auseinandersetzung mit Dürers Grafiken auslösen, die im Kulturgeschichtlichen Museum aufbewahrt werden. Die Ergebnisse werden in der Ausstellung „Dürer+Ich“ gezeigt. Schon seit einigen Wochen beschäftigen sich Künstler mit der Dürer-Sammlung der Konrad Liebmann-Stiftung.
> ab 20.7.2017

Sieger und Nominierte des internationalen Felix Schoeller Photo Award 2017

Die Einreichungsfrist für die dritte Ausgabe des internationalen Felix Schoeller Photo Award beginnt im Januar 2017. Der Award richtet sich ausschließlich an die weltweite Gemeinschaft der Profi-Fotografen, die aufgefordert werden, ihre Arbeiten in den fünf Kategorien Porträt, Landschaft/Natur, Architektur/Industrie, Fotojournalismus/Editorial sowie Freie/Konzeptionelle Fotografie einzureichen. Für den Nachwuchspreis dürfen Auszubildende und Studenten ihre Arbeiten in den Wettbewerb schicken. Mit Einreichungen aus 65 Ländern bildet der Award mittlerweile den Stand der künstlerisch-konzeptionellen Fotografie ab. Mit dem Gesamtwert von 25.000 Euro zählt der Felix Schoeller Photo Award zu den höchstdotierten Fotopreisen im deutschsprachigen Raum. Erneut werden die Gewinner und Nominierten des Felix Schoeller Photo Awards 2017 als Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück gezeigt.
> Oktober 2017 bis Februar 2018

GALERIE IM FENSTER

Seminarstraße 33, 49074 Osnabrück
Mo.-Fr. 8.00-22.00 Uhr | Eintritt frei

Optische Illusionen

Studierende des Fachgebietes „Textiles Gestalten“ der Universität Osnabrück erarbeiteten in einem Seminar unter Leitung von Gesche Leinweber verschiedene Techniken im Bereich Patchwork. Abschließend fertigten alle Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer einen Quilt, der durch das Zusammenspiel von Formen und Farben eine Tiefenwirkung bzw. eine optische Illusion erzeugte. So entstanden 33 meist quadratische Quilts, die zwischen 40 x 40cm und 1,30 x 1,30m groß wurden.
> bis 12.10.2017

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Do. 14.00-20.00, So. 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

Moderne und zeitgenössische Kunst der letzten 100 Jahre

Malerei, Skulpturen, Zeichnungen, Originalgrafik
> 30.7. bis 15.10.2017

GALERIE LETSAH

Süntelstraße 49, 49088 Osnabrück, Tel. 0541 49911
Sa. u. So. 14.00-19.00 Uhr
www.galerie-letsah.de

Sabine Nasko – Tiefsee • Keramische Skulpturen

Seit einigen Jahren beeinflusst die Faszination der Unterwasserwelt die keramischen Skulpturen von Sabine Nasko. Sie gestaltet im weitesten Sinne, „Wasserwesen“ oder Formationen, die zukünftig auf dem Meeresboden existieren könnten. 
Was nun diesen farbigen Wesen gemeinsam ist, ist vor allem ihre Kraft und Energie, die ansteckend wirkt. Diese Wesen brauchen keinem bestimmten Zweck zu dienen, und dennoch stellen wir ihre Daseinsberechtigung nicht in Frage. Neben kraftvoller Fülle steht Transparenz und Innerlichkeit.
Nicht zu vergessen, der Schalk, der sich in den meisten Arbeiten findet.
Der Künstlerin gelingt es auf besondere Weise, ihre Werke zwischen Abstraktion und konkreter Abbildung zu erschaffen. Ihre Figuren erinnern uns an etwas Bestimmtes und bleiben dennoch abstrakt.
Eröffnung am 5. August um 18:00 Uhr
> 5. bis 27.8.2017

GALERIE MENSA AM SCHLOSSGARTEN

Ritterstraße 10, 49074 Osnabrück
Mo.-Fr. 11.45-14.15, Sa. 12.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

Annika Kraus

>  bis auf weiteres

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr. 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00, Sa. 11.00-15.00 Uhr
www.gzk-os.de

Çanakkale Art Walk 2017: Homeland

Stefan Tschernbock (DE)
>  bis 6.8.2017

FOTO: ANGELA VON BRILL

RE-FORMED | 500 Jahre Reformation

Form im Wandel – Aufbruch im Denken
In der Gruppenausstellung legen Oliver Grajewski (Berlin), Anna Lange (Hertogenbosch/NL), Sigrid Sandmann (Hamburg) Elisabeth (Lis) Schröder (Münster) und Susanne Tunn (Brandenburg) durch ihre Arbeiten Zeichen der Neuorientierung offen und spüren Fragen des kulturellen Wandels in Folge der Reformation nach. Während Susanne Tunn für die Marienkirche eine künstlerische Intervention konzipiert hat, ist den ausgestellten Werken im Kunstraum Hase29 Sprache als verbindendes Medium gemeinsam. Mit Schrift, Schriftzeichen und narrativen Texte verbinden die Künstler auf unterschiedliche Weise Historisches mit Gegenwart, Alttestamentarisches und Pop Kultur.
Ausstellung im Kunstraum hase29 und der Marienkirche Osnabrück.
>  bis 6.8.2017

landscoping - true places never are

mit Werken von Hans Hemmen (NL/B) und Stan Klamer (NL)
Eröffnung am 18. August um 19 Uhr. Künstlergespräch am 29. September um 19 Uhr.
>  18.8. bis 29.9.2017

INTERVISION-STUDIO

Temporäre Galerie für Fotografie und angrenzende Richtungen
Lohstraße 58 (Hinterhaus), 49074 Osnabrück, Tel. 0541 2051926
Do. u. Fr. 16.00-18.00, Sa. 12.00-14.00 Uhr | Eintritt frei
www.intervision-net.de

words

Fotografie von Sonia Wohlfarth Steinert
Worte. Ein Versprechen. Ein Ausspruch.
Äußerung von Gedanken und Gefühlen. Markierung des Territoriums. Meta-Tags…
Vernissage am 12. August um 19 Uhr.
>  12. bis 26.8.2017

KATH. FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.00-20.00, Fr 8.00–16.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

Charlotte Dally: Stadtansicht

Stadt-Land-Fluss - von Osnabrück aus in die Welt

Malerei & Fotografie der Ateliergemeinschaft Güterbahnhof von Charlotte Dally, Susanne Heitmann und Lucie Vylnakova
Eine abwechslungsreiche Mischung aus großformatigen Öl- und Acryl-Gemälden und kleineren schwarz-weiß Fotografien, die mit einer manuellen Kamera aufgenommen wurden. Die ausdrucksstarken Fotografien von Lucie Vylnakova entstanden in Tschechien, Osnabrück und München, dem derzeitigen Studienort der Künstlerin. Charlotte Dally malt und collagiert, inspiriert von Prag, Südfrankreich und dem näheren Umland farbenfrohe Stadt und Landansichten, die nicht immer ganz der Realität entsprechen. Und Susanne Heitmann malt wunderbar luftige Ölgemälde, in denen Sie das Leben und die Eigenarten der Menschen einfängt, die ihr auf Ihren Wegen begegnen.
> bis 3.8.2017

TEXTIL.ARBEITEN

Installationen von Eva Dankenbring
Mit ihren aktuellen Arbeiten aus gerissenen und genadelten Stoffen bewegt sie sich zunehmend in den Raum hinein. Über den Cafébereich der Familienbildungsstätte (FaBi) spannt sie zum Jubiläumsjahr der Reformation eine Installation zum Thema Wort aus Stoffstreifen. Auch an den Wänden der FaBi arbeitet Eva Dankenbring mit der bewegten Linie. Gerissene, genadelte und hängende Stoffstreifen fügt sie zu ungewohnten, sich verändernden Seheindrücken. Irritierende Materialexperimente verbindet Eva Dankenbring durch Reduktion zu überraschenden Bildlösungen. In dieser Arbeitsweise des „einfachen Experiments“ zeigen sich die Einflüsse aus ihren Arbeitsaufenthalten in England und Finnland.
> 7.8. bis 20.9.2017

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

Heimat und Fremde – Auf den Spuren von Franz Hecker

Ausstellung der Kunstschule Paletti
Franz Hecker gehört zu den bedeutenden Künstlern der Region. Inspiriert durch die Frage nach dem Begriff „Heimat“ haben die zwischen sechs und zwölf Jahre alten Kinder der Kunstschule Paletti in freien künstlerischen Arbeiten ausgedrückt, was sie unter „Heimat“ verstehen. Was brauchen wir, damit wir uns zu Hause fühlen können? Wie fühlt sich „Heimat“ an? Was verbinden wir mit „Fremde“? Was brauchen wir, um uns heimisch zu fühlen?
> bis 25.8.2017

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

Halil Altindere: Köfte Airlines, 2016. Courtesy Halil Altindere und Pilot Gallery, Istanbul. | FOTO: HALIL ALTINDERE

Çanakkale Art Walk 2017: Homeland

Seit 2004 sind Osnabrück und die türkische Küstenstadt Çanakkale in einer Städtepartnerschaft verbunden. Auf Einladung des BBK Osnabrück war bereits 2015 die 4. Çanakkale Biennale unter dem Titel „Fragments. Çanakkale Art Walk“ zu Gast in Osnabrück. Im Rahmen des 2. Çanakkale Art Walk 2017 sollte die Zusammenarbeit intensiviert werden. Doch die Planungen wurden durch die politischen Entwicklungen in der Türkei durchkreuzt: Zwei Wochen vor der geplanten Eröffnung der 5. Çanakkale Biennale mit dem Titel „Homeland“ trat die künstlerische Leiterin Bernal Madra aus politischen Gründen zurück. Die Biennale wurde abgesagt.

Die Organisatoren der Çanakkale Biennale und die Osnabrücker Kollegen waren sich einig, den Canakkale Art Walk 2 dennoch in Osnabrück zu realisieren. “Das auf die Dichotomie von Heimat und Migration angelegte türkische Konzept der 5. Çanakkale Biennale soll dabei nicht 1:1 nach Osnabrück transferiert werden. Vielmehr soll die gesamtpolitische Situation und die Zuwanderungssituation in beiden Ländern u.a. durch Zusammenarbeiten mit deutschen Künstlern reflektieren werden.”, erklärt der Kurator Christian Oxenius. Vor diesem Hintergrund laden die Kooperationspartner zu einem Open Call für “Homeland – Çanakkale Art Walk” ein, zu dem sich auch Künstler aus anderen Ländern bewerben können. Gleichzeitig erarbeitet Christian Oxenius eine internationale Künstlerliste, die durch die Neueinreichungen ergänzt wird.

Im Forum, Innenhof, Kreuzgang und Foyer stellen aus:
Halil Altindere (TR) – Homeland, Pravdoliub Ivanov (BG) – Up or Down, Ahmet Kavas (TR) – The Carpet Covers the Earth, Jun-Ichiro Ishii (JP) – Çay on a Balance, Boris Mikhailov (UA) – Euromaidan Series, Eleni Mylonas (GR) – Ave Maria, Julie Roch-Cuerrier (CA) – The World’s History Diluted Again, Hiltrud Schäfer (DE) – Heimat/Zustandsarchiv, Joanna Schulte (DE) – An Oliver, Soheila Sokhanvari (IRN/UK) – Crude-Oil Paintings / Passport Series, Panos Tsagaris (GR) – New York Times Series, Roberto Voorbij (NL) – The Weather This Week

Weitere Ausstellungsorte: Felix-Nussbaum-Haus / Kulturgeschichtliches Museum (Villa Schlikker), Kunstquartier des BBK, Gesellschaft für Zeitgenössische Kunst Osnabrück e.V. – Hase 29
> bis 6.8.2017

FOTO: ANGELA VON BRILL

Felice Varini – Interventionen und Situationen“ & die „Vier Blaue Kreise“

Das Bemühen, räumliche Situationen auf eine Fläche zu übertragen, ist so alt wie die Malerei selbst. Felice Varini dreht die Fragestellung um: Was passiert, wenn eine zweidimensionale geometrische Form in den realen (architektonischen) Raum gebracht wird? Die Installation „Vier Blaue Kreise“ an den Fassaden des Osnabrücker Marktplatz macht die Besucher seit Mitte April durch Selbstexperimente zu Experten zentral-perspektivischer Forschung. Der in Paris lebende Varini und seine Assistenten haben mittels Hebebühnen und Bergsteigerausrüstung zehn Tage lang wie in einen optischen Windkanal die blaue Intervention auf die Fassaden der Marienkirche und der umliegenden Gebäude der Marktstraße appliziert. Wenn es richtig ist, dass die medial geprägte Lebenswelt unsere Wirklichkeit mehr und mehr zu einem zweidimensionalen Display verwandelt, und unser Leben verflacht, so wird Osnabrück im Kunstsommer 2017 zu einem Ort, an dem der Besucher blaue Drei-Dimensionalität „nachtanken“ kann. Mit einer 20 Meter hohen und 50 Meter langen Doppel-Installation im Kirchenschiff der Kunsthalle wird die Osnabrücker Intervention komplettiert.
> Marktplatz Osnabrück – bis Anfang November 2017
> Kunsthalle Osnabrück – bis Januar 2018

MARTINI|50 – FORUM FÜR ARCHITEKTUR & DESIGN

Martinistraße 50, 49078 Osnabrück, Tel. 0541 4089510
Mo.-Fr. 10.00-12.00 u. 14.00-17.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

Plätze in Deutschland - 1950 und heute

Manchmal lohnt sich ein Blick zurück, um das Jetzt bewusster wahrnehmen zu können. Einen direkten Vergleich von Vergangenheit und Gegenwart zieht die Wanderausstellung „Plätze in Deutschland – 1950 und heute“. Dabei will die vom Deutschen Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund konzipierte Ausstellung insbesondere auf die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte in der Gestaltung des Stadtraums aufmerksam machen.
> bis 14.7.2017

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

FOTO: SVEN TRÄNKER/SENCKENBERG MUSEUM, FRANKFURT

Planet der Zukunft

SONDERAUSSTELLUNG
Nachdem die Besucher in der Ausstellung „Schlaglichter der Erdgeschichte“ die letzten 650 Millionen Jahre unseres Planeten erlebt haben, nimmt der Planet 3.0 mit auf eine Reise in die Zukunft. Eine audiovisuelle Kugelprojektion macht das komplexe „System Erde“, wie es heute ist, verständlich. In authentischer Forscheratmosphäre erleben die Besucher im Bereich „Forschung für die Zukunft“ die aktuelle und zukunftsweisende Klima- und Biodiversitätsforschung. Man entdeckt die Welt der Naturwissenschaften: Telefonieren mit einem Forscher, Surfen im Eisportal, einer Tigermücke ins Facettenauge blicken, den Weg eines Tornados beeinflussen. All das sind nur Ausschnitte dieser sehr interaktiven Wissenschaftsausstellung.
> bis 29.10.2017

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
Mi.-So. 10.00–18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

Waren, Welt und Wirtschaftswunder

Die Große Straße in Osnabrück um 1900
Eine nie gekannte Veränderung aller Lebensbereiche erlebten die Menschen in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg. Die rasch fortschreitende Industrialisierung führte zu einem rasanten Wachstum der Städte und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Umbrüchen. Straßenbahnen, Automobile und Fahrräder waren die Mittel, mit denen Mobilität völlig neu buchstabiert werden musste. In dieser sich in atemberaubendem Tempo verändernden Welt zeichnete sich zudem eine weitere soziale Revolution ab – der Weg in die Massenkonsumgesellschaft.
Es war die industrielle Produktion, die es ermöglichte, dass viele Güter für die breite Bevölkerung erschwinglich wurden und für deren Verteilung angemessene Orte gefunden werden mussten. Diese etablierten sich mit den Kauf- und Warenhäusern nach und nach in den Innenstädten. Und nicht nur das: Mit ihnen und durch sie entstand eine zentrumsbildende Infrastruktur, die das Bild der Städte und das alltägliche Leben der Menschen maßgeblich prägte.
In der neuen Ausstellung des Museums wird – wie unter der Lupe – diese Entwicklung anhand der Großen Straße in Osnabrück gezeigt. Es wird gezeigt, wie diese Straße zum Bezugspunkt für die Verkehrsplanung avancierte, wie aus einfachen Wohnhäusern Konsumtempel entstanden, und wie moderne technische Errungenschaften in diesem Prozess genutzt wurden. So z. B., als in der Stadt 1901 das Elektrizitätswerk entstand und als erste Stromkunden zahlreiche Kaufleute auftraten, die mit dem elektrischen Licht ihre Schaufenster beleuchteten. „Licht lockt Leute“ hieß es – und die Leute kamen.
Was es in den Schaufenstern zu sehen gab, die neuesten Modekollektionen oder Waren für den Haushalt etwa, auch das kann der Besucher in der Ausstellung bestaunen.
> bis 1.10.2017

Mode, Möbel, Motorräder

SONDERAUSSTELLUNG
Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

PARACELUS-KLINIK

Am Natruper Holz, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 9660
täglich 6.30–21.30 Uhr | Eintritt frei

Blickpunkte

Fotoausstellung Norbert Quindt
> 1.8. bis 30.11.2017

RATHAUS

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Königin Silvia von Schweden unterschreibt am 23. November 1997 als erste Prominente im zweiten Goldenen Buch der Stadt Osnabrück. | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

Von Papst bis Popstar – das Goldene Buch der Stadt Osnabrück

Ausstellung zeigt Bilder und ihre Geschichten
Bundespräsidenten, Monarchen und Fußball-Legenden: Auf den Seiten der beiden Goldenen Bücher stehen berühmte Namen: zum Beispiel Papst Johannes Paul II., Königin Silvia von Schweden, Queen Mum, der Dalai Lama, Prinz Charles, Franz Beckenbauer und Robin Schulz, der DJ aus Osnabrück. „Die Stadt Osnabrück ist stolz auf ihre beiden Goldenen Bücher“, sagte Griesert „Sie sind kostbare Zeitzeugen und – wenn man so will – Gästebuch und Autogrammsammlung zugleich.“
Viele hochrangige Persönlichkeiten nahmen den Füller im Friedenssaal in die Hand und beugten sich über die Seiten aus kostbarem Bütten. Wenn sie – mal mehr, mal weniger leserlich – die Buchstaben in blauer Tinte auf das Blatt schreiben – schaut ihnen dabei oft der Oberbürgermeister über die Schulter und ein Fotograf hält den Moment fest.
> bis auf weiteres

SCHLOSS

Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück
Mo.-So. 9.00-15.00 Uhr | Eintritt frei

Neugestaltung Schlossgarten

Ausstellung der Entwurfsarbeiten zum Wettbewerb „Neugestaltung Schlossgarten“.
Die Berücksichtigung denkmalgeschützter Anteile, des bestehenden Nutzungsdrucks sowie die Einbeziehung der vorhandenen Anknüpfungspunkte und Wegebeziehungen stellten die Teilnehmer vor eine besondere Herausforderung. Der Siegerentwurf des Berliner Büros POLA Landschaftsarchitekten besticht durch das kreisrunde Wasserbecken vor der Schlossterrasse, als zentraler Treffpunkt und optisches Bindeglied zwischen Alt und Neu.
Ausstellungseröffnung am 8. August um 15 Uhr, Besonderheiten des Entwurfs wird der 1. Preisträger persönlich vorstellen.
> 8.8. bis 5.9.2017

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Fr. 15.00-19.00, Sa. 11.00-17.00, So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei

Bernd Altenstein

In der ersten Ausstellung der neuen Galerie werden Skulpturen des bekannten Künstlers Bernd Altenstein (Bremen/Worpswede) gezeigt.
Altenstein hat gemeinsam mit Waldemar Otto die Bremer Bildhauerschule geprägt. Seine erste Großplastik, die von einer Stadt gekauft und im öffentlichen Raum aufgestellt wurde, ist die Skulptur „Die Eingeschlossenen“, die Ecke Dielingerstraße/Nikolaizentrum steht.
> ab 15.7.2017

STADTGALERIECAFÉ

Große Gildewart 14, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 580540-20
Di.-So. 9.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.stadtgaleriecafe.de

ST. KATHARINEN

An der Katharinenkirche 8, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 24446
tägl. 10.30 bis 16.30 Uhr | Eintritt frei
www.katharinen-gemeinde.de

Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 1500-1700

Der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) widmet diese Ausstellung den regionalen Auswirkungen der konfessionellen Veränderungen in der spannenden Phase der konfessionellen „Findung“ – waren doch die Glaubensgrenzen zum Teil gravierend, zum Teil aber auch erstaunlich elastisch. Über das ganze Jahr 2017 hin wird die Wanderausstellung an insgesamt zehn Orten in Stadt und Landkreis Osnabrück zu sehen sein; als Teil der Ausstellung sind stets auch die historischen Kirchenräume selbst gedacht. Sie schildert anhand von Bildern und Texten anschaulich die Geschichte und die Hintergründe des konfessionellen Mit- oder auch Nebeneinanders zwischen 1500 und 1700. Denn der Westfälische Frieden legte 1648 eine ganz besondere Form des konfessionellen Miteinanders im alten Hochstift fest: den Wechsel katholischer und evangelischer Bischöfe. Dies blieb bis 1802 im gesamten Alten Reich einmalig. Zudem wurde bestimmt, welcher Konfession die einzelnen Kirchspiele zuzuordnen seien. Ausschlaggebend war der Glaube, dem der am 1. Januar 1624 amtierende Pfarrer anhing.
> bis 30.7.2017
Die weiteren Ausstellungsstationen:
3.-27.8.2017 Bad Essen, St. Nikolai | 3.-24.09.2017, Schledehausen, (ev.) St. Laurentius | 28.9.-22.10.2017 Quakenbrück, St. Sylvester | 29.10.-19.11.2017 Engter, St. Johannis | 23.11.-17.12.2017 Osnabrück, Dom St. Petrus

STUDIOGALERIE HEILPÄDAGOGISCHE HILFE

in der Werkstatt Sutthausen, Industriestraße 17, 49082 Osnabrück

Pop Up

Ausstellung mit Malerei und Objekten von Marion Tischler und Kerstin Barthke
Eröffnung: 4.5.2017, 13 Uhr
> bis 29.9.2017

URSULASCHULE

Schulgalerie der Ursulaschule Osnabrück, Kleine Domsfreiheit 11-18, 49074 Osnabrück
während der Öffnungszeiten der Schule | Eintritt frei

Skizzen und Experimente

„Natur- und Kunstwerke lernt man nicht kennen, wenn sie fertig sind; man muss sie im Entstehen aufhaschen, um sie einigermaßen zu begreifen.“ Dieses Zitat von Johann Wolfgang von Goethe trifft im Kern das Anliegen der Ausstellung. Skizzen und Experimente“ – dieses Ausstellungsmotto erfasst weniger die eigentlichen Themen, die den entstandenen Zeichnungen und Malereien zugrunde liegen, als den Arbeitsprozess, der das bildnerische Lernen, das Ausschärfen von Mal- und Zeichentechniken sowie die intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Bildgegenständen dokumentiert. Die gezeigten Bilder entstanden in den Jahrgangsstufen 6 bis 12.
Ergänzt wird das Ausstellungsensemble durch eine abstrakte Malerei der Piepenbrockpreisträgerin Merle Lembeck, deren Arbeitsweise ebenfalls experimentellen Charakter aufweist.
> ab 14.6.2017

OSNABRÜCKER LAND

BAD ESSEN

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

1. Bad Essener Schafstall-Regionale

Heimische Künstler stellen aus
> bis 30.7.2017

fashion & faces

Mode-Beauty-Lifestyle-Illustrationen von Margarete Gockel
Ausstellungseröffnung 4.8.2017, 20 Uhr
> 5.8. bis 10.9.2017

Wendelin Gräener und Franz Winkelkotte

Glas- und Kunstobjekte
Ausstellungseröffnung 22.9.2017, 20 Uhr
> 23.9. bis 5.11.2017

BAD IBURG

CAFÉ SOPHIE CHARLOTTE

Schloßstraße 10, 49186 Bad Iburg, Tel. 05403 6906
zu den Öffnungszeiten des Cafés | Eintritt frei

Malgruppe Querbeet

Ein harmonisches Gesamtbild mit individuellem Stil stellt die Malgruppe Querbeet aus. Das Verbindende zwischen den einzelnen Kunstwerken spiegelt sich in dem Gruppencharakter wieder. Gemeinsam gestalten sie Kunst, gemeinsam erleben sie Kunst als Leidenschaft. Ihrem Hobby, der Aquarellmalerei gehen die Künstlerinnen: Ingrid Plehn, Christel Neckermann, Jutta Börger, Hanne Oltmanns und Maria Imwalle, nun schon seit 25 Jahren nach und treffen sich wöchentlich, um ihre Kreativität „auszumalen“.
> bis 8.8.2017

KUNSTHANDEL HENNEKEN

Große Straße 10, 49186 Bad Iburg, Tel. 05403 7269780
Di., Do., Fr., So. 14.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunsthandel-henneken.de

Von München nach Westfalen - Kunst von 1880 bis 1960

Gemäldeausstellung
Viele Künstler aus Westfalen zogen zum Studium der Malerei in die Kunstmetropole München. Die neuesten Entwicklungen der Gegenwartskunst erfuhren die jungen Maler in der dortigen Kunstszene. Sie brachten die Ideen und Strömungen zurück in ihre Heimat. Gemälde der folgenden Künstler werden in dieser Ausstellung gegenübergestellt u.a. Werke von Hermann Stenner (Bielefeld), Eberhard Viegener (Soest), Albert von Keller (München), Walter Püttner (München), Heinz Lewerenz (Bielefeld), Julius Carstens (München), Josua von Gietl (München), Carlo Mense (Rheine), Theodor Hummel (München), Hermann Rüdisüli (München), Fritz Baer (München), Bernhard Pankok (Münster), Fritz Grotemeyer (Münster), Friedrich Vordemberge, u.v.m.
> bis 31.10.2017

BAD ROTHENFELDE

GRADIERWERKE

Frankfurter Straße, 49214 Bad Rothenfelde
Die Projektionen beginnen jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit | Eintritt frei
www.lichtsicht-biennale.de

lichtsicht 6 – Projektions-Biennale

Die lichtsicht – Projektions-Biennale begeht im Herbst 2017 ihr zehnjähriges Jubiläum.
Im Kurort Bad Rothenfelde stehen die imposanten Gradierwerke, Parks und Gebäude wieder ganz im Licht der Projektoren der renommierten Veranstaltung für Video- und Lichtkunst.
Als Projektionsfläche der mehr als fünfzig Beamer dienen im Kurpark die bis zu elf Meter hohen Gradierwerke (Salinen) aus Schwarzdorn, die sich über eine Gesamtlänge von mehr als einem Kilometer ausdehnen. Die spektakulären bewegten Bilder werden auch auf Fontänen, Teiche, Gebäude und auf die Bäume im Kurpark projiziert.
Führungen: Fachkundige Führungen werden immer donnerstags, freitags, samstags und sonntags angeboten.
> 29.9.2017 bis 28.1.2018

BELM

RATHAUSGALERIE

Marktring 13, 49191 Belm, Tel. 05406 505-33
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt frei

Farbenfroh und Vielfältig

Aquarellbilder, Acryl- und Ölbilder sowie Grafiken von Erika Rußwinkel-Schulz
In ihren Werken verbindet die Belmer Künstlerin Elemente aus Natur, Harmonie, Fantasie und Ehrlichkeit – allesamt Bestandteile ihrer ganz persönlichen Erfahrungen.
> bis September 2017

BISSENDORF

HAUS AM LECHTENBRINK

Stadtweg 6a, 49143 Bissendorf/Jeggen, Tel. 05402 9845-0
www.haus-am-lechtenbrink.de

Fotoausstellung "Bewegung"

Gruppe „fotopart“ im KuBISS
> bis auf weiteres

BRAMSCHE

VERSCHIEDENE ORTE IN UND UM BRAMSCHE

HeimArt Bramsche 2017

Was verstehe ich unter Heimat? In Zeiten der Globalisierung und der neuen Medien ist die Frage nach Heimat noch vielschichtiger und aktueller denn je geworden. Ist Heimat der Ort, an dem ich aufgewachsen bin, oder dort, wo ich jetzt lebe? Was ist, wenn ich die Heimat verloren habe – finde ich eine neue? Es braucht Vertrauen, um sich geborgen zu fühlen. Finde ich das in einer bunten Gemeinschaft oder im eigenen Garten? Macht Heimat ein Gefühl von Enge oder macht es mich frei, um das zu tun, was ich möchte?
Brauche ich dafür Freunde oder Familie? Brauche ich mir bekannte Umgebung? Diese Frage stellten sich 10 Bramscher Künstlerinnen und Künstler. Sie haben ihren Lieblingsort thematisiert oder sich mit der heimatlichen Geschichte auseinandergesetzt. Traditionelle Handwerkstechniken sind miteinbezogen worden. Die Künstler haben Materialien wie Filz oder Reisig, alte Wäsche und ausgediente Weidepfähle, sowie Ton verwendet. Landschaften und Menschen wurden porträtiert.

STADNDORTE DER KUNSTWERKE
BRAMSCHE
Karin Bormann – Brückengalerie „Auf Tuchfühlung“ Karin Bormann ließ sich vom „roten Faden“ leiten und ging im TuchmacherMuseum Bramsche mit dem Farbstift „auf Tuchfühlung“. Bramsche: Hasebrücke auf dem Damm /Brückenort
Kristina Heckmann – „Heimat in Bewegung“ Installation. Eine symbolische Darstellung der Heimat als Bewegung und Entwicklung , als ein Wandel und Wechsel der Dinge in der Zeit. Inspiriert wurde sie von der Pflanze „Rolling stone“, auch „Tumbleweed“ oder „Steppenläufer“ genannt.
Franz Rzehak – Ausstellung „Heimatsuchende“ Fotografien, Portraits 21 junger Flüchtlinge, die derzeit in der Landesaufnahmebehörde Hesepe leben
ACHMER
Doris Thöle – Installation „Heimatbezüge“ Doris Thöle hat die Aussteuer ihrer Verwandtschaft bedruckt und bestickt. Achmer: Heimathaus Wackumer Dannen, Außenbereich
EPE
Elke Schröder – Ausstellung „Der Darnsee – meine Heimat!“ Um die Schönheit dieses Naturbades festzuhalten, hat sie es im Sommer und im Winter fotografiert. Epe: Zuwegung zum Darnsee
ENGTER
Paul Wessler – Objekt „Colourful community“ Ein großer, farbig gestalteter Kubus steht symbolhaft für viele Einzelne, die ein Ganzes bilden und tragen , z.T. figürliche Gestaltungselemente. Engter: Außenbereich des Hofes Tepe (neben Gasthof Rothert)
MALGARTEN
Gerhard Bendfeld – Skulptur aus Keramik und Holz „Paar bereit zum Spaziergang“ Kloster Malgarten: Am Trockenmauerkreis
Maria Breer-Dühnen – Stelengruppe HüterInnen: „…damit die Geometrie des Herzens einen Punkt außen hat!“ In Bezug zum spirituellen Ort des Klosters wurden aus alten Eichenpfählen Stelen errichtet, die in Zusammenhang mit religiösen Mythen stehen (nach Rilke). Kloster Malgarten: Vor dem Konvent am Rosenrondell
Mechtildis Köder – „Heimat-Kokon“ : eine Hülle aus Filz, freischwingend aufgehängt Sich hineinsetzen und sich geschützt und geborgen fühlen – wie im Mutterleib. Kloster Malgarten: Äußerer Kreuzgang
PENTE
Regine Meyer zu Strohe – „Bauernschaft am Kleisterort“ – „Penter Hochschule“ – Die Penter Hexe hat Waschtag“ – „Die Kanalinsel – eine Utopie“ Ein humorvoller Blick auf die Geschichte und die wichtigsten „Sehenswürdigkeiten“ von Pente : Zitterweg zwischen Karweg und Mittellandkanal
> bis 2.9.2017

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

Schnappschuss – Zoom dich in die Römerzeit

Mit einer Ausstellung der ungewöhnlichen Art können Besucher in das Leben der Römer vor 2000 Jahren eintauchen – oder besser gesagt macht sie zu einem Teil davon. Wer kann schon sagen, dass er einen römischen Reiter am Angriff hindern konnte? Einem Gladiator beim Kampf zur Seite eilte? Oder sich als Feldzeichenträger unter die Legionäre mischte? Die neue Ausstellung in Kalkriese macht das mit verblüffenden 3D-Effekten möglich. Großformatige Ölgemälde warten auf die Aktion des Besuchers – denn erst der Besucher im Bild lässt das Motiv dreidimensional erscheinen. Ein Foto macht die optische Täuschung perfekt. Originalobjekte aus dem römischen Reich rahmen die Kulisse für die interaktive Zeitreise ein. Einmischen, Mitmachen, Ausprobieren und natürlich Fotografieren sind ausdrücklich erwünscht!
Die Ausstellung wird in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und Tricture gezeigt. Informationen zum Begleitprogramm sind unter www. kalkriese-varusschlacht.de bereitgestellt.
> bis 5.11.2017

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

SUSANNE KLINKE, EYE | Foto: WP

unheimlich heimelig

Textile Objekte und Installationen
Eine Verwirrung des Vertrauten, einen Knacks im Erwarteten, eine schräge Perspektive bieten die textilen Objekte und Installationen von Ingrid Fähmel, Marianne Herbrich, Mechthild Jülicher, Susanne Klinke, Ulrike Lindner und Birgit Reinken. Die Arbeiten spielen mit dem ersten Blick und muten den textilen doppelten Boden zu: Was vordergründig erscheint, wird tiefgründig, was angenehm-schmeichelnd anmutet, zeigt sich doch spitz und sperrig; das In-sich-Ruhende wird nach außen gekehrt, das Verschämte wird aufreizend, das Gefährlich-Kalte ist zugleich warmherzig und charmant. Die Parallelität der Gegensätze wird textil offenbar! Diese sechs Künstlerinnen bilden zusammen die Gruppe tx o2 und realisieren seit 2002 gemeinsam nationale und internationale Ausstellungen. Die verbindende Nahtstelle ihrer Zusammenarbeit war zunächst das Institut für Textilgestaltung der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, an dem sie entweder Studierende oder Lehrende waren.
> bis 3.9.2017

GEORGSMARIENHÜTTE

VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di. u. Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de/stadt/kunst/museum-villa-stahmer/

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
Di.-So. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de/magazin/artikel.php?artikel=1332&menuid=15

WALLENHORST

RATHAUS

Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8880
Mo., Mi., Fr. 8.00–16.00, Di. u. Do. 8.00-17.30 | Eintritt frei

Meine Weibsbilder

Bilder von Gaby Köhler
„Ich bilde in meinen Werken am liebsten Frauen ab. Sie sind die Hauptfiguren in meinen Bildern“, sagt Gaby Köhler. „Frauen, die in der bunten Shopping-Welt tanzen, Frauen auf dem Markt oder versunken mit Handy und Zigarette. Das sind ‚Meine Weibsbilder‘.“ Sie zeige starke und unabhängige Frauen in Alltagssituationen. Ihre Inspiration hole sie sich dafür im täglichen Leben, während sie Menschen beobachte. „Ich mag lebenslustige fröhliche Bilder, hervorstechende Farben und starke Charaktere“, erläutert die freischaffende Künstlerin. Kleine Details wie Stirnbänder, Hüte oder Ketten, die das Selbstbewusstsein der Trägerin ausdrückten, ließen ihre Figuren individuell und lebendig wirken. Am liebsten male sie mit Aquarellen. Da der Farbverlauf oft nicht zu beeinflussen sei, bekäme jedes Bild seinen individuellen Charme.
Vernissage am 19. Juni um 19 Uhr unter musikalischer Begleitung des Wallenhorster Chores „Vokal Fatal“. Der Eintritt ist frei.
> bis 30.8.2017

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de