OSNABRÜCK

AMEOS KLINIKUM - TREFFPUNKT FÜR KUNST & KULTUR

Gertrudenring 5, 49088 Osnabrück, Tel. 0541 313860
Mo.-Do. 9.00-11.00 & 13.00-15.00 Uhr | Eintritt frei

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück, Tel. 05402 6919079
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
www.bbk-osnabrueck.de/kunstquartier

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

Er war ein Osnabrücker

Dem Karikaturisten Fritz Wolf zum 100. Geburtstag
Fritz Wolf war eine Institution. In Osnabrück, aber auch weit über die Grenzen hinaus. Von 1949 bis zu seinem Tod im Jahr 2001 kommentierte er die große Politik und die kleinen Eigenheiten seiner Landsleute mit spitzer Feder: als Hauskarikaturist der Neuen Osnabrücker Zeitung, ihrer Vorläufer Neues Tageblatt und Neue Tagespost. Darüber hinaus war er als Zeichner für die Zeitschriften „Stern“, „Brigitte“ und „Schöner wohnen“. Auf Bitten manches heimischen Vereins oder (Karikaturen)-Freundes setzte er zudem humorvoll regionale Besonderheiten ins Bild. Als Grünkohlkönig prägte der gebürtige Mühlheimer den Spruch: „Ich bin ein Osnabrücker!“ Damit lieferte der Karikaturist den Titel für die Gedenk- und Jubiläumsausstellung zu seinem 100. Geburtstag am 7. Mai 2018, in der das Diözesanmuseum vor allem seine zeichnerischen Kommentare zur neuen Heimatstadt und -region Osnabrück präsentieren wird.
> bis 15.7.2018

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

FOTO: © ANDREI LIANKEVICH

Goodbye, Motherland

Fotografien von Andrei Liankevich
Das mehrjährige Fotoprojekt entspringt der Auseinandersetzung des 1981 im weißrussischen Grodno geborene, international erfolgreichen Andrei Liankevich mit der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und der Erinnerungspolitik in seinem Heimatland Belarus (Weißrussland). Sein Zugang ist dabei ein eher künstlerischer, spricht aber zugleich auch in Deutschland aktuelle beziehungsweise. diskutierte Themen der Erinnerungskultur an den Krieg an: etwa die Rolle der Erlebnisgeneration, die innerfamiliale Vermittlung, Formen der Traditionsbildung oder das Vergessen.
Die Ausstellung zeigt folglich nicht nur einen Ausschnitt der gegenwärtigen Erinnerungskultur an den Krieg in einem osteuropäischen Staat – und die Auseinandersetzung eines Angehörigen der dritten Generation hiermit. Sie bietet vielmehr auch Ansatzpunkte für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit: Erinnerungs- und Gedächtniskonzepte sowie Formen der militärischen und zivilen Erinnerung an den Krieg können im Kontext der Ausstellung thematisiert werden. Zugleich bietet sich natürlich ein Blick nach Osteuropa und in die dortigen Erinnerungskulturen an. In diesem Jahr datiert die Auflösung der UdSSR 25 Jahre.
Die Ausstellung wird im Rahmen des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus eröffnet.
> bis 8.4.2018

Syrian Collateral

Fotos von Kai Wiedenhöfer
Der mehrfach ausgezeichnete Fotojournalist Kai Wiedenhöfer hat 2014 und 2015 fünf Monate lang Kriegsopfer in Syrien fotografiert. Aktuell werden jede Woche 6.000 Syrer verwundet. „Syrian Collateral“ zeigt 40 von ihnen in ruhigen Porträts mit ausführlichen Beschreibungen jedes einzelnen Schicksals. Die Porträts sind kombiniert mit großen Panoramaansichten zerstörter syrischer Städte und werden ergänzt durch Infoblätter, die den Betrachter mit den Grunddaten über das Ausmaß der Schäden in Syrien versorgen – etwa die Zerstörung von 2,1 Millionen Wohnungen. „Syrian Collateral“ ist ein stilles Handbuch des schrecklichsten Konflikts unserer Zeit.
> 19.4. bis 10.6.2018

Willy Maywald: Fotografien aus dem Schweizer Exil

Willy Maywald (1907–1985) war ein international angesehener Portraitfotograf. In den 1950er Jahren zählte er zu den bedeutendsten Modefotografen. Er arbeitete unter anderem für Christian Dior und die Zeitschrift „Vogue“. Wenig bekannt sind seine Fotos, die während seines Exils in der Schweiz in den frühen 1940er Jahren entstanden und die Situation von Künstlern und Schriftstellern in der Schweiz während des Zweiten Weltkrieges dokumentieren. Im Tessin lebte Maywald zeitweise in direkter Nachbarschaft von Erich Maria Remarque.
In Zusammenarbeit mit der in Paris ansässigen Association Willy Maywald zeigt die Ausstellung im Remarque-Friedenszentrum zum Teil erstmals 50 dieser in der Schweiz entstandenen Fotografien, die unter anderem Porträts so bedeutender Persönlichkeiten der Zeitgeschichte wie Emil Ludwig, Ignazio Silone, Manès Sperber, Marc Chagall, Giorgio de Chirico, Otto Dix oder Frans Masereel ebenso umfassen wie Landschafts- und Stadtaufnahmen des Tessins.
> 21.6. bis 4.10.2018

Für eine Welt ohne Todesstrafe

Ausstellung von Amnesty International
> 10.10.2018 bis 13.1.2019

FELIX-NUSSBAUM-HAUS
& KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

Hosam Katan: Living with War (Syrien), Sieger des Nachwuchsförderpreises

Sieger und Nominierte des internationalen Felix Schoeller Photo Award 2017

Die Einreichungsfrist für die dritte Ausgabe des internationalen Felix Schoeller Photo Award beginnt im Januar 2017. Der Award richtet sich ausschließlich an die weltweite Gemeinschaft der Profi-Fotografen, die aufgefordert werden, ihre Arbeiten in den fünf Kategorien Porträt, Landschaft/Natur, Architektur/Industrie, Fotojournalismus/Editorial sowie Freie/Konzeptionelle Fotografie einzureichen. Für den Nachwuchspreis dürfen Auszubildende und Studenten ihre Arbeiten in den Wettbewerb schicken. Mit Einreichungen aus 65 Ländern bildet der Award mittlerweile den Stand der künstlerisch-konzeptionellen Fotografie ab. Mit dem Gesamtwert von 25.000 Euro zählt der Felix Schoeller Photo Award zu den höchstdotierten Fotopreisen im deutschsprachigen Raum. Erneut werden die Gewinner und Nominierten des Felix Schoeller Photo Awards 2017 als Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück gezeigt.
> bis 22.4.2018

Zwischen Krieg und Frieden – Osnabrück im Zeitalter der Konfessionalisierung

Die Ausstellung reflektiert die Geschichte der Stadt im Übergang zur Neuzeit und ordnet dabei die regionalen Besonderheiten in den historischen Gesamtkontext des Zeitalters der Konfessionalisierung zwischen Reformation und Westfälischem Frieden ein. In 95 Schlaglichtern zeigt die Ausstellung die Wurzeln der „Friedensstadt Osnabrück“ im 16. und 17. Jahrhundert auf. Ein umfangreiches Begleitprogramm vertieft dabei insbesondere Aspekte zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in der Osnabrück eine starke gegenreformatorische Bewegung erlebte, sowie zum Westfälischen Frieden und seinen Auswirkungen.
> bis 8.4.2018

Bürgermeisterzimmer

Fotografien von Jörg Winde
Jörg Winde ist an der Fachhochschule Dortmund tätig und lehrt dort Fotografie. Er gehört zu jenem Kreis professioneller Fotografen, die besonders in der Architektur und Industriefotografie ihren eigenen (wiedererkennbaren) Stil gefunden haben. Die Reihe „Bürgermeisterzimmer in Deutschland“ ist ein Kunstprojekt, das er 2013 umsetzte. Er reiste durch die Bundesrepublik und fotografierte die Amtszimmer von Oberbürgermeisterinnen und -meistern. Architektur und Interieur gestalten den Raum, der mehr ist als ein ‚Arbeitsbüro‘. In den Anordnungen von Schreibtisch, Sitzgelegenheiten, aber auch Kunstwerken spiegeln sich Funktion und Anspruch des Amtsträgers in und für die Stadt.
> 7.6. bis 23.9.2018

Yuri Kharchenko

> 19.8. bis 18.11.2018

Marikke Heinz-Hoeck

> 16.9.2018. bis Ende Januar 2019

Kunstpreis Osnabrück 2018

Die Ausstellung zeigt Positionen zeitgenössischer Kunst von 15 Künstlerinnen und Künstlern aus Stadt und Landkreis Osnabrück. Im Rahmen der Ausstellung wird am 2. Dezember die Preisverleihung stattfinden.
Der Kunstpreis Osnabrück für regionales Kunstschaffen wird alle zwei Jahre vergeben. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert, der Förderpreis mit 2.000 Euro Preisgeld. Der Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. vergibt mit Unterstützung der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur den Kunstpreis Osnabrück.
Mehr Infos unter www.muk-kunstpreis.de
> 21.10.2018. bis 19.1.2019

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Do. 14.00-20.00, So. 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

Merle Lembeck – Helle Jetzig

Helle Jetzig – Merle Lembeck

Bilder – Raumobjekte
Die Arbeiten von Helle Jetzig tragen eine unverkennbare Handschrift, die sich den gängigen Stilen oder Kunstrichtungen verweigert. Ausgangspunkt sind analoge bzw. digitale Fotografien aus den Metropolen dieser Welt, die in einem komplexen Werkprozess mit speziell entwickelten Techniken bearbeitet werden. Aufwendige Malerei, Foto-Collage, Siebdruck und als Abschluss zahlreiche Lackschichten, verleihen den Bildern ihre unvergleichliche Leuchtkraft und bildnerische Komplexität. Zudem hat Helle Jetzig eine Grafik in kleiner Auflage und eine kleinformatige, preisgünstige Serie von Originalen für diese Ausstellung aufgelegt.
Die meist hängenden Raumplastiken von Merle Lembeck sind ebenfalls kalkulierte Konstruktionen. Das Material Holz bildet die Basis, das aufwendig und in ebenfalls langen Werkprozessen zu ästhetischen, konstrutivistischen Objekten gestaltet wird. Im Dialog dazu ihre neu entwickelten Holzschnitte. Sie gewann 2016 den Piepenbrock-Preis.
Eröffnung am 4. Februar um 16 Uhr
> bis 15.4.2018

Kunst von Osnabrücker Künstlern des 20. Jahrhunderts (1900-1975)

Arbeiten von Hecker, Hobein, Krüger-Ohrbeck, Vordemberge, Overbeck, Englert, frühe Arbeiten von Thomas.A. Krüger
Eröffnung am 6. Mai um 16 Uhr
> ab 6.5.2018

GALERIE LETSAH

Heger-Tor-Wall 26, 49078 Osnabrück, Tel. 0172 2672446
Mi-Fr. 14.00-18.00, Sa. 10.00-15.00 Uhr
www.galeriew.de

Sibylle von Guionneau - Wenn ich male dann ...

Seit zwei Jahrzehnten setzt sich Sibylle von Guionneau ausschließlich mit formeller Ölmalerei auseinander. Porträts, Landschaften, Stillleben sowie themenbezogene Motive sind ihre Schwerpunkte, alles stets in realistischer und figürlicher Ausdrucksweise.
Ihre Portraits zeigen unterschiedlichsten Duktus. Mit kraftvollem oder zartem Pinselstrich, lebhaftem oder gedämpftem Farbauftrag erarbeitet die Malerin die physiognomischen Eigenheiten der Modelle, je nach Alter, heraus. Stets unbestechlich aber immer mir Empathie. Reisen und heimatliche Umgebung sind Anregung zu Landschaftsmotiven, die S. von Guionneau mit warmen, erdigen, satten oder verhaltenen Tönen komponiert und das mit einem sicheren Gefühl für Licht und Raum.
In der Ausstellung zeigt Sibylle von Guionneau auch neue, großformatige Werke aus ihrer Serie Gras, ein Sujet, welches die Malerin tiefgründig fesselt.
Eröffnung der Ausstellung am 14. April um 18 Uhr
> 14.4. bis 6.5.2018

GALERIE W

Heger-Tor-Wall 26, 49078 Osnabrück, Tel. 0172 2672446
Mi-Fr. 14.00-18.00, Sa. 10.00-15.00 Uhr
www.galeriew.de

GEWERKSCHAFTSHAUS

August-Bebel-Platz 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 338060
Mo.-Do. 09.00-17.00, Fr. 09.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr., Sa. 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00 Uhr | Eintritt frei
www.gzk-os.de

Karin Kopka-Musch

Null Illusion

von Farbe – über Malerei
Susanne Ackermann I Karin Kopka-Musch I Christoph Peter Seidel

Die drei Künstlerinnen und Künstler untersuchen Farbe als malerisches Gestaltungsmittel jenseits seiner darstellenden Funktion. Experimentell loten sie die raumbildende Eigenschaft von Farbe aus und erzeugen durch Malduktus, Materialität und Bildgrund spezifische Raumwirkungen. Ausstellungsbesucher sind eingeladen, sich auf höchst unterschiedliche Seherfahrungen einzulassen. Malerei wird zum Erfahrungsfeld für entschleunigtes Sehen und räumliches Erleben durch Farbe.
> bis 7.4.2018

INIT

Ausstellung des European Media Art Festivals
> 18.4. bis 22.4.2018

Marathon der Zeichnung

offenes Atelier Osnabrücker Kunstschaffender
> 30.4. bis 6.5.2018

HOTEL STEIGENBERGER REMARQUE OSNABRÜCK

Temporäre Galerie für Fotografie und angrenzende Richtungen
Natruper-Tor-Wall 1, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 60960
Eintritt frei

INTERVISION-STUDIO

Temporäre Galerie für Fotografie und angrenzende Richtungen
Lohstraße 58 (Hinterhaus), 49074 Osnabrück, Tel. 0541 2051926
Do. u. Fr. 16.00-18.00, Sa. 12.00-14.00 Uhr | Eintritt frei
www.intervision-net.de

JODUCUS WEINSTUBE & RESTAURANT

Kommenderiestraße 116, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 86530
Di.-So. ab 18.00 Uhr | Eintritt frei
www.joducus.de

Ungewöhnliche Perspektiven als Sicht auf die Welt

Der aus Holland stammende Maler und Künstler Andries ter Heide, stellt fast 50 seiner farbenfrohen Bilder aus. Landschaften,
Dörfer und lebendige Wesen werden unter ungewöhnlichen Perspektiven dargestellt und ermöglichen so eine neue spannende
Sicht des Betrachters auf die Welt.
Eröffnung mit einer Einführung von Klemens Speer am 21. Januar um 17.00 Uhr.
> bis 20.4.2018

KATH. FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.15-20.30, Fr 8.15–13.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

wiedergefunden was nie da war

Bilderrecycling von Henning Heigl
> bis 11.4.2018

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

Positive Grundstimmung

Bilder von Christian Salzmann
Salzmann wählt Themen seins privaten und beruflichen Lebens aus. Dazu gehörten die Heimat als Raum der Geborgenheit und zugleich der Begegnung mit dem Fremden, die Liebe zur Natur und zur göttlichen Schöpfung als Urgrund der Existenz.
Die Bilder von Salzmann sind in der 1. Etage – der sogenannten Ebene 3 – des Kreishauses zu sehen.
> bis 24.4.2018

Zwischen Traum und Wirklichkeit

Sieglinde Hofmann – Werke in Öl, Acryl, Aquarell und Collagen
Sieglinde Hofmann experimentiert mit den unerschöpflichen Möglichkeiten der Farbnuancen sowie mit Formen, Themen und Techniken. Das gestalterische vielseitige Spektrum umfasst Arbeiten von konventionell, gegenständlich, abstrahiert und experimentell bis hin zur Klassischen Moderne und Neuzeitlichem.
> bis 30.4.2018

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

Andrea Mastrovito: „Nysferatu“. Still des gleichnamigen Films

Andrea Mastrovito: Symphony of a Century / Symphonie eines Jahrhunderts

Wie entsteht Angst, wie äußerst sie sich und wer verbreitet sie, wie ist man im Laufe der Jahrhunderte mit ihr umgegangen und wie, wo und warum begegnet man ihr heute – das sind die Fragen, die den italienischen Künstler dazu bewegt haben, sich drei Jahre lang der Produktion von „Nysferatu“ zu widmen.
Der aus 35.000 Zeichnungen bestehende Animationsfilm geht zurück auf Fritz Murnaus „Nosferatu“ aus dem Jahr 1922. Murnau hatte den Plot des Films dem 1897 erschienen Roman „Dracula“ des britischen Autors Bram Stoker entliehen. Während in der historischen Vorlage die Geschichte des furchterregenden Fremden aus dem Osten vom Britischen Königreich in das Deutschland der Zwischen-Weltkriegs-Jahre erzählt wird, versetzt Mastrovito die Geschichte in die USA des 45. Präsidenten. Beide Versionen sind als eindrückliche Analysen der Angst vor den Fremden zu lesen. Mastrovito liefert mit seinem Animationsfilm eine moderne Migrationsgeschichte.
Andrea Mastrovito lebt seit 2014 in New York. „Nysferatu“ wurde erstmals im August 2017 im Queens Museum New York und im Oktober 2017 im Rahmen des Rome Film Fest gezeigt. In der Kunsthalle Osnabrück erhält er seine Deutschlandpremiere. Andrea Mastrovito will den Film im Chor des Kirchenschiffs auf eine Wand projizieren, die aus rund 5.000 Büchern besteht, die wiederum aus den Beständen der Stadtbibliothek Osnabrück stammen.
Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung besteht aus einem farbigen Fenster für das Forum der Kunsthalle Osnabrück, welches Mastrovito eigens für die Symphonie eines Jahrhunderts anfertigt. Den Besucher erwartet außerdem eine ortspezifischen Arbeit im Kirchenschiff, bestehend aus einem dichten Gewebe von Assemblagen aus Möbeln, Zeichnungen, Büchern und Schallplatten, einer künstlerischen Rekonstruktion von Mary Shelleys Frankenstein anhand eines Archivs von Frankenstein-Ausgaben.
Kuratiert wird die Ausstellung von Julia Draganovic
> bis 2.4.2018

European Media Art Festival

Das EMAF zählt zu den bedeutendsten Foren der internationalen Medienkunst. Als Treffpunkt für Künstler, Kuratoren, Verleiher, Galeristen und Fachpublikum prägt es entscheidend die Thematik, Ästhetik und Zukunft der medialen Kunst. Das Festival bietet einen aktuellen und historischen Überblick mit einem Programm aus Experimentalfilmen, Installationen, Performances, digitalen Formaten und hybriden Formen.
> 18.4. bis 20.5.2018

Christoph Faulhaber: Revolution und Architektur (Arbeitstitel)

Christoph Faulhaber, geboren und aufgewachsen in Osnabrück, lebt heute in Hamburg. Faulhaber, so formuliert es Holger Kube Ventura in einem bisher unveröffentlichten Aufsatz, „sucht nach dem gesellschaftlichen Subjekt. Dazu sondiert er Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Raum sowie zwischen realem und medialem Raum und zeigt, dass letzterer je nach Medium unterschiedliche Handlungs- und Projektionspotentiale aufweist. (…) Wie funktionieren Bilder, die den öffentlichen Raum und gesellschaftliche Konstellationen darin prägen und bestimmen – und mit welchen anderen Bildern könnte man ihr Funktionieren herausfordern und stören? Wohin kann die bildhafte Spiegelung von Symptomen oder Regelhaftigkeiten führen, wie erhält solch ein Kurzschluss eine politische Dimension? (…)
Der Titel seines Films (Jedes Bild ist ein Leeres Bild) und seine letzten Worte darin sind programmatisch zu verstehen: Jedes Bild ist ein leeres Bild. Das heißt: Jedes Bild kann (oder muss?) gelesen, sichtbar gemacht, mit eigener Stellungnahme gefüllt und zum Ausgangspunkt eines anderen werden. Und das gilt insbesondere für Bilder von Gesellschaft, von Öffentlichkeit und den darin verdeckt wirkenden Machtverhältnissen.“ Um Räume, ihre Bilder und ihre sozialen Kontexte und Implikationen wird die Ausstellung Faulhabers mit dem Arbeitstitel „Revolution und Architektur“ in der Kunsthalle Osnabrück kreisen.
> 15.6. bis 21.10.2018

William Engelen: Partituren für Osnabrück (Arbeitstitel)

William Engelens Arbeiten stellen eine Beziehung zwischen dem Raum und seinen visuellen wie hörbaren Komponenten her. Zwischen Bildender Kunst und Musik, zwischen Ausstellung, Performance, Installation, Skulptur und Komposition entstehen Mischformen. Der in Rotterdam geborene und in Berlin lebende Bildende Künstler arbeitet mit unterschiedlichen Konzeptionen ästhetischer Erfahrungen, auch im Konzert. Engelen komponiert für ungewöhnliche Orte und Situationen und erstellt damit Klang-Bild-Raum-Kompositionen. Die Frage, wie sich die verschiedenen medialen Wahrnehmungsbereiche des Menschen im Kunstwerk sinn- und bedeutungsvoll verbinden lassen, ist Teil der kompositorischen Arbeit.
> Interventionen im öffentlichen Raum im August/September 2018
Ausstellung 4.11.2018 bis 20.1.2019

LUTHERHAUS

Arndstraße 20, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 2001831
Di–Fr. während der Büroöffnungszeiten | Eintritt frei
www.lutherhaus.info

MARTINI|50 – FORUM FÜR ARCHITEKTUR & DESIGN

Martinistraße 50, 49078 Osnabrück, Tel. 0541 4089510
Mo.-Fr. 10.00-12.00 u. 14.00-17.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

Mehr Platz für Spatz & Co

Wanderausstellung zu Schutzmaßnahmen für Gebäudebrüter
> 14.4. bis 16.5.2018

Im Wald wimmelts | FOTO: J. SCHUMACHER

Vielfalt zählt! – Eine Expedition durch die Biodiversität

Die Wanderausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) macht an zehn Stationen erlebbar, was biologische Vielfalt bedeutet und wie sie erforscht wird. Mehr als 50 interaktive Exponate und Medieninstallationen laden zum Beobachten, Mitmachen und Miterleben ein.
Das Leben auf der Erde ist bunt und vielfältig. Es umfasst ein faszinierendes Netz an Pflanzen, Tieren, Pilzen und Mikroorganismen, die in Ökosystemen miteinander interagieren. Das Netz des Lebens, die Biodiversität, beinhaltet mehr als die Vielfalt der Tiere. Es geht auch um die Vielfalt der Gene, die Vielfalt der Wechselwirkungen zwischen Organismen und die Vielfalt der Lebensräume selbst. Für den Menschen ist die Biodiversität überlebenswichtig. Dennoch ist sie heute mehr denn je bedroht. Vor allem der Mensch hat durch Landnutzung, Klimawandel und dem starken Ausbringen von Stickstoff für eine erhebliche Beschleunigung des Artensterbens gesorgt.
Neben vielen interaktiven Stationen schafft die Ausstellung aber auch regionale Bezüge. Es wird auf die verschiedenen Natura 2000-Gebiete des Osnabrücker Landes eingegangen und deren wichtige Funktion für den Erhalt der Artenvielfalt dokumentiert.
> bis 26.8.2018

„Nach mir das Ozonloch“. Umweltsch(m)utz im Spiegel der Karikaturen Fritz Wolfs

Zwischen 1949 und 2001 nahm der Karikaturist Fritz Wolf für die Neue Osnabrücker Zeitung und ihre Vorläuferinnen auch den fahrlässigen Umgang mit der Umwelt aufs zeichnerische Korn. Sein tagesaktuelles Werk spiegelt heute den ökologischen Diskurs jener Jahre in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Schon 1971 entlarvte er angesichts der Staugefahr im Urlaubs-Reiseverkehr das Auto als Luftverpester und stellte es zwölf Jahre später gar als Umweltfeind Nr. 1 auf ein Podest der Internationalen Automobilausstellung, dem sich die Besucher nur noch mit Gasmasken nähern können. In den „Bildern aus der Provinz“ hat er darüber hinaus die kleinen Umweltsünden des deutschen Otto Normalverbrauchers entlarvt, und mancher Betrachter mag sich angesichts des eigenen Gefälles zwischen Anspruch und Wirklichkeit ertappt fühlen. Die Wolfsche Umwelt-Retrospektive macht deutlich, dass seine Zeichnungen – etwa im Blick auf den Klimawandel und die Weltklimakonferenzen – auch 16 Jahre nach seinem Tod brennend aktuell sind.
> bis 17. Juni 2018

Plakatausstellung 30 Jahre Museum am Schölerberg

> Juli bis 23.9.2018

Die dünne Haut der Erde

> 12.9.2018 bis 17.3.2019

Architektier - Baumeister der Natur

> 27.9. bis 30.12.2018

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
Mi.-Fr. 11.00–17.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

Endstation Rost

SONDERAUSSTELLUNG
> bis 1.4.2018

Na dann, Prost!

Die Geschichte der Gaststätten und Biergärten in und um Osnabrück
Rund 70 Ausflugslokale gab es im 19. Jahrhundert rund um Osnabrück. Die Namen der beliebten Einkehrorte waren so vielfältig wie ausgefallen: „Paradies“, „Bellevue“, „Lustgarten“, „Schumla“ oder „Tivoli“. Meist sonntags machte man sich auf, um einen netten
Nachmittag in einem der zahlreichen Biergärten zu verbringen. Neben einer traditionellen Küche genoss der Gast hier Kaffee und Kuchen. Aber dem Namen entsprechend floss dort stets auch reichlich Bier. Für Unterhaltung sorgten unter anderem Konzerte und Kegelbahnen. Die typischen Ausflugslokale, die sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts stark vermehrten und heute kaum noch erhalten sind, lagen zumeist vor den Toren der Stadt.
Aber nicht nur dort kehrten die Osnabrücker Bürger ein, auch in der Innenstadt versprachen Gaststätten mit teils großen Sälen vergnügliche Stunden beim Feiern. Daneben gab es die zahlreichen Eckkneipen, in denen sich vornehmlich die Männerwelt das Feierabendbier genehmigte oder an Vereinsabenden teilnahm. Die Kneipe war infolgedessen aus dem Alltag vieler Menschen nicht wegzudenken. Das in den 1960er- und den 1970er-Jahren langsam einsetzende „Kneipensterben“ dokumentierte von daher auch große Veränderungen in der Freizeitgestaltung und im Konsumverhalten der bundesrepublikanischen Gesellschaft.
Da die meisten Gaststätten in den Stadtteilen schließen mussten, gingen diejenigen, die „einen drauf machen“ wollten, immer häufiger in die Osnabrücker Altstadt, wo sich aufgrund ausreichender Gästezahlen einige der Traditionskneipen halten konnten – mitunter mit neuem Besitzer und geändertem Namen.
Was sich mit den Jahren ebenfalls änderte, war die Versorgung der Lokale mit den Getränken, deren reichhaltiger Genuss so manchem einen „dicken Kopf“ einbrachte. Die traditionsreiche Osnabrücker Aktien-Bierbrauerei ist ebenso Geschichte, wie die Branntweinbrennerei Gosling am Neuen Graben.
In der Ausstellung des Museums werden etliche Aspekte dieser Geschichte skizziert, zahlreiche Exponate werden Bierseligkeit, Brauereiwesen, Freizeitspaß und Lokalrunden hinreichend beleuchten und für nüchterne Erkenntnis sorgen.
> 22.4. bis 7.10.2018

Hervorgeholt und hergezeigt

Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

PARACELUS-KLINIK

Am Natruper Holz, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 9660
täglich 6.30–21.30 Uhr | Eintritt frei

Lichtblicke

Gemälde von Jutta Doch
Schon seit der frühesten Kindheit beschäftigt sich Jutta Doch mit den verschiedenen Varianten der Malerei. Die heute abstrakten Gemälde zeichnen sich durch ihre Intensität und Leuchtkraft aus.
> bis März 2018

PARACELUS-STRAHLENKLINIK

Am Natruper Holz 69, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 9660
täglich 6.30–21.30 Uhr | Eintritt frei

Jörg Weber mit einem seiner Bilder

Fragmente des Seins

Gemälde von Jörg Weber
Gemälden, die inspiriert wurden durch die nächtlichen Unterwasserwelten der Tiefsee, die Farben des Dschungels Malaysias und den Heiligen Bergen Perus. All das spiegelt sich in den Werken Jörg Webers wider. Insbesondere die ausdrucksvollen Farben fangen Blicke ein und verleiten zum intensiven Schauen und Entdecken verschiedener Texturen, Strukturen, von Höhen und Tiefen – und von Größe, einige Arbeiten sind bis zu drei Meter lang und über zwei Meter hoch.
> bis Frühjahr 2018

RATHAUS

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Königin Silvia von Schweden unterschreibt am 23. November 1997 als erste Prominente im zweiten Goldenen Buch der Stadt Osnabrück. | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

Von Papst bis Popstar – das Goldene Buch der Stadt Osnabrück

Ausstellung zeigt Bilder und ihre Geschichten
Bundespräsidenten, Monarchen und Fußball-Legenden: Auf den Seiten der beiden Goldenen Bücher stehen berühmte Namen: zum Beispiel Papst Johannes Paul II., Königin Silvia von Schweden, Queen Mum, der Dalai Lama, Prinz Charles, Franz Beckenbauer und Robin Schulz, der DJ aus Osnabrück. „Die Stadt Osnabrück ist stolz auf ihre beiden Goldenen Bücher“, sagte Griesert „Sie sind kostbare Zeitzeugen und – wenn man so will – Gästebuch und Autogrammsammlung zugleich.“
Viele hochrangige Persönlichkeiten nahmen den Füller im Friedenssaal in die Hand und beugten sich über die Seiten aus kostbarem Bütten. Wenn sie – mal mehr, mal weniger leserlich – die Buchstaben in blauer Tinte auf das Blatt schreiben – schaut ihnen dabei oft der Oberbürgermeister über die Schulter und ein Fotograf hält den Moment fest.
> bis auf weiteres

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Mo., Mi., Do. 14.00-18.00, Fr. 11.00-15.00, Sa. u. So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
skulptur-galerie.de

FOTO: KLAUS REINKE | QUELLE: GALERIE DR. ULRIKE HAMM

Klaus Reinke

Klaus Reincke durchlief zahlreiche Stationen, Ausbildungen und Tätigkeiten im künstlerischen Bereich und fand anschließend zur Bildhauerei, der er sich bis heute widmet. Der Mensch oder die menschliche Gestalt – am Liebsten das wohl älteste Motiv der Kunst: die weibliche Figur – bilden den Fokus von Klaus Reinckes Schaffen. Hierbei experimentiert der Künstler gerne durch umfangreiche Studien mit verschiedenen Materialien.
> ab 28.1.2018

STADTBIBLIOTHEK

Markt 1, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 323-2007
Di.-Fr. 10.00-18.00, Sa. 10.00-15.00 Uhr | Eintritt frei
www.stadtbibliothek-osnabrueck.de

Else Lasker-Schüler – Die Bilder

Auf Einladung des Literaturbüros Westniedersachsen und der Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit stellt die Else Laske-Schüler-Gesellschaft Wuppertal Faksimiles von Else Lasker-Schüler-Bildern aus.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 27. Februar um 18.30 Uhr spricht Hajo Jahn, ehemaliger WDR-Radio- und Fernsehreporter und Moderator und Vorsitzender der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, Wuppertal. Musikalisch begleitet wird der Vortrag von Ahmad Anousheh auf der persischen Bambusflöte Ney.
> bis 7.4.2018

STADTGALERIECAFÉ

Große Gildewart 14, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 580540-20
Di.-So. 9.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.stadtgaleriecafe.de

KunstContainer+

Das Kunsthistorische Institut der Universität Osnabrück hat im Rahmen des Langzeit-Projekts „KunstContainer+“ in Kooperation mit der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück e.V. eine Ausstellung mit Arbeiten von 13 Künstlerinnen und Künstlern aus dem Osnabrücker Künstleratelier konzipiert und realisiert.
Hauptkriterium für die in allen Schritten gemeinsam erarbeitete Ausstellung ist die Wahrung der Individualität der beteiligten Künstlerinnen und Künstler und ihrer Werke. Das gilt auch für die Präsentationsformen, die zum Teil eigens für diese Ausstellung entwickelt wurden. Auch die analogen und digitalen Einladungen, die begleitenden Texte und Veranstaltungen entstanden in Teamarbeit.
> bis 1.4.2018

Linoleumbild

||: EINWIRKUNG PAUSE :||

Bilder und Objekte von Stefan Ehrlich
Die Bilder und Objekte, die zeitlich versetzt zufälligen und gezielten Einwirkungen ausgesetzt waren und dokumentieren damit Zeitprozesse in materiellen Veränderuengen.
Zu den Bildern gehört ein großformatiger Linoleumboden, der nach mehrjähriger Nutzung stückweise experimentell gestaltet wurde und schließlich als Bild auf einen Rahmen gespannt wurde. Weitere Objekte stammen aus der Einrichtung des Kunstcontainers in Sutthausen, welcher mittlerweile abgerissen wurde.
Ausstellungseröffnung: 15. April, 17 Uhr
> 15.4. bis 10.6.2018

UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK

Nelson-Mandela-Platz 1, Osnabrück, 0541 969-2543
Mo.-Fr. 9.00-22.00, Sa. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.ub.uni-osnabrueck.de

VOLKSHOCHSCHULE

Bergstraße 8, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 323–2199
Eintritt frei
www.vhs-os.de

FOTO: HANNES HENKELMANN

Gesichter Russlands

Fotos von Hannes Henkelmann, entstanden während mehrerer „Freundschaftsfahrten“ des Vereins „Druschba Global“.
> ab 5.2.2018

OSNABRÜCKER LAND

BAD ESSEN

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

Wegbeschreibungen

Imke Korth-Sander

Malerei und Kinderbuchillustrationen von Imke Korth-Sander
Die Künstlerin begibt sich auf Entdeckungsreisen durch Landschaften und Räume, sucht unbegrenzte Gebiete auf, ohne zu wissen, was sie am Ziel einer realen oder auch gedanklichen Reise erwartet. Sie beschäftigt sich dabei intensiv mit den dazu ausgewählten Landkarten. Diese dienen dabei nicht nur der Orientierung, sondern zeigen auch Grenzen auf und geben Wege vor. Bei genauer Betrachtung beschreiben sie den Weg, vermitteln und vertiefen die Sichtweise und Eindrücke der Landschaft. Die Künstlerin hat sich durch die intensive Auseinandersetzung mit den von ihr entdeckten Landschaften ein neues Verständnis zur Natur geschaffen. Dieses neue Verständnis erzeugt individuelle Empfindungen und Emotionen, die sie u.a. auf Landkarten bildnerisch umsetzt, so dass neue Landschaften entstehen. Diese Bilder – die übermalten Ausschnitte von Landkarten – eröffnen sowohl der Künstlerin als auch dem Betrachter am Ende eine vollkommen neue Wahrnehmung
Ausstellungseröffnung am 2. März um 20 Uhr, Einführung: Prof. Dr. Lutz Mardorf, Musikalische Umrahmung: Hendrik Högemann, Gesang
Christian Ventker, Gitarre
> bis 21.4.2018

BAD IBURG

AVERBECKS SPEICHER

Averbecks Hof 5, 49186 Bad Iburg, Tel. 05406 780486
Mi. + So. 15.00-1t.00 Uhr | Eintritt frei

Maria Sybilla Merian

Künstlerin und Naturforscherin 1647–1717
> 18.4. bis 14.10.2018

KUNSTHANDEL HENNEKEN

Di., Do., Fr., So. 14.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunsthandel-henneken.de

Klassische Moderne aus Westfalen und Hamburg

Dorothea Maetzel-Johannsen, „Blüten und weiblicher Kopf“ (um 1921)

Gemälde von Christian Rohlfs, Bernhard Pankok, Carlo Mense, u.a.
Aus Westfalen gingen Anfang des 20. Jahrhunderts einige junge Künstler zum Studium in die Kunstmetropolen München, Dresden, Berlin, etc. Sie befruchteten die heimische Kunstszene in Westfalen mit neuen Ideen und Techniken. Gemälde der folgenden Künstler werden in dieser Ausstellung ausgestellt u.a. Werke von Christian Rohlfs (Hagen), Hermann Stenner (Bielefeld), P.A. Böckstiegel (Werther), Eberhard Viegener (Soest), Heinz Lewerenz (Bielefeld), Carlo Mense (Rheine), Bernhard Pankok (Münster), Friedrich Vordemberge, Magnus Zeller (Berlin), Dorothea Maetzel-Johannsen (Hamburg), u.v.m.
> bis 31.3.2018

BAD LAER

Heimatmuseum

Kesselstraße 4, 49196 Bad Laer, Tel. 05424 9313
So. 10.00-12.00 u. 15.00-17.00, Mi. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei

Margarine-Figuren

Sammlung Peter Weymar
Die über 1000 Figuren umfassende Sammlung ist gegliedert in Themenbereiche wie Stadt – Land – Bauernhof, Verkehr zu Wasser – in der Luft – auf dem Land, deutsche Bauwerke sowie Flora und Fauna.
> ab 25.3.2018

BELM

RATHAUSGALERIE

Marktring 13, 49191 Belm, Tel. 05406 505-33
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt frei

Aquarelle aus Stadt und Landkreis Osnabrück

Ausstellung von Silke Bade
Plätze und Gebäude,, aber auch Tieerzeichnungen mit Aquarellfarben und Pastellkreide.
> bis Ende September

BISSENDORF

HAUS AM LECHTENBRINK

Stadtweg 6a, 49143 Bissendorf/Jeggen, Tel. 05402 9845-0
www.haus-am-lechtenbrink.de

Fotoausstellung "Bewegung"

Gruppe „fotopart“ im KuBISS
> bis auf weiteres

BRAMSCHE

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

Götter Glaube und Germanen

Herausragende archäologische Funde und aufsehenerregende archäologische Entdeckungen der letzten Jahre bilden den Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung in Museum und Park Kalkriese. Einzigartige Exponate aus dem Nationalmuseum in Kopenhagen und weiteren Häusern ermöglichen einen umfassenden Überblick über die Erkenntnisse zum Glauben und der religiösen Praxis der Germanen in Norddeutschland und Dänemark im 1. Jahrtausend n. Chr.
> 28.4. bis 28.10.2018

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

Inatallation Reinhard Dasenbrock | FOTO: MATTHIAS WELP

… und ein rotes Tuch

Installationen, Aquarelle und Fotografien von Reinhard Dasenbrock, Hermann Pentermann, Christa Schall, Hubertus „August“ Wallenhorst und Matthias Welp
Der Bramscher Künstler Reinhard Dasenbrock bezieht sich in seinen Arbeiten immer wieder auf die textile Vergangenheit seiner Heimatstadt. So verarbeitet er in seinen Installationen gerne den roten Inlettstoff der Firma Gebr. Sanders. Unterschiedlichste Materialien fügt er zu neuen, dreidimensionalen Wirklichkeiten zusammen, die dem Betrachter viel Raum für eigene Interpretationen lassen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten befreundeter Künstler.
> bis 29.4.2018

DISSEN

KUK SOL

Kunst und Kultur im Südlichen Osnabrücker Land e.V.
Am Krümpel 1a, 49201 Dissen a.T.W.
www.kukdissen.de

GEORGSMARIENHÜTTE

MUSEUM VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di.+Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de

Fritz Schwarzenberger – Kunstschaffende

Ausgebildet als Industriefotograf, beschäftigt sich Fritz Schwarzenberger seit mehr als dreißig Jahren erfolgreich mit der Anfertigung hochwertiger Fotografien für überwiegend aus dem produzierenden Gewerbe kommende Kunden. Seine Markenzeichen sind dabei präzise Ausführungen und Konzentration auf Bildinhalte und Bildwirkung. Mit gleichem Anspruch wendet er sich nunmehr einem anderen fotografischen Genre zu: der Darstellung von kunstschaffenden Persönlichkeiten aus der Region. Hierbei platziert er seine Protagonisten in Szenerien, die sie abweichend von der gängigen Machart in ungewöhnlichen, teilweise skurrilen, aber immer in heiteren oder sogar witzigen Situationen darstellt. Alle Beteiligten entdecken sich hierbei neu, die Hauptdarsteller, der Fotograf und vielleicht auch der Bildbetrachter?
> bis 25.3.2018

4 unterm Dach

Gerd Bollmer, Manfred H.W. Hagemann, Mareike und Thomas Oberhoff
Vier neue Mitgieder des Kunstkreises Georgsmarienhütte zeigen Bilder, Skizzen, Skulpturen und Fotografien.
> bis 25.3.2018

Der Sammler Peter Rehme - von Hecker bis Jansen

Eröffnung der Ausstellung: 8. April, 11 Uhr
8.4. bis 20.5.2018

HASBERGEN

GEDENKSTÄTTE AUGUSTASCHACHT

Zur Hüggelschlucht 4, 49205 Hasbergen
Mo.-Fr. 14.00-17.00, So. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.augustaschacht.de

FOTO: MANFRED BLIEFFERT

Lieder zur Nacht – was bleibt, wenn es dunkel wird

Ausstellung mit Rauminstallationen, Lichtprojektionen, Filmen und Zeichnungen von Renate Hansen
In Licht gehüllte Figuren – Wartende, die still und unscheinbar in einem kargen Raum verharren – Schwimmer aus purem Licht im Meer – Räume, die sich durch Mehrfachprojektionen aufzulösen scheinen – ihre Arbeiten beziehen sich sowohl auf die Vergangenheit des besonderen Ortes als auch auf eine Gegenwart, in der die Zeichen einer tiefen Krise immer weniger zu überhören sind.
Welche Lieder haben Bestand und tragen Hoffnung in die Nacht?
Ausstellungseröffnung am 21. Januar um 15.00 Uhr. Es sprechen Christine Grewe vom Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück und Burkhard Fromme, der Leiter des Kulturbüros des Landkreises Osnabrück.
> bis 27.5.2018

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Rainer A.K. Brinkschröder – raumarbeit engelgarten 31

raumarbeit engelgarten 31 ist eine Arbeit für und über die noch immer neuen Räume des Kunstverein Melle. Die Grundidee dieser Arbeit ist es, die Räume selbst auszustellen und somit zum Gegenstand der Betrachtung und des (Raum)Erlebens zu machen. Vom Raum hergeleitete Einfügungen (Stäbe, Scheiben, Körper) einerseits und autonome Arbeiten andererseits bespielen, greifen ab, setzen Akzente, lenken den Fokus, bilden Raum im Raum …
„Brinkschröder lädt dazu ein, den vertrauten oder vordergründigen Eindruck von Räumen nicht als selbstverständlich und abgeschlossen anzusehen. Auf minimalistisch-reduzierte Weise setzt er Zeichen, die zur aufmerksamen (Neu)Begegnung mit dem Ort auffordern und dessen architektonische Beschaffenheit verdeutlichen.“
> bis 15.4.2018

Mitgliederausstellung und jurierte Einzelausstellung

Gute Traditionen sollte man fortsetzen, deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder eine facettenreiche Ausstellung der künstlerisch tätigen Vereinsmitglieder. Eine Besonderheit in diesem Jahr besteht jedoch darin, dass wir den Künstlerinnen und Künstlern ein Thema vorgeben, mit dem bereits die erste Ausstellung beginnt, das Thema Heimat, das beim Blick auf die bewegte und auch unruhige Zeit, in der wir leben, wohl keiner weiteren Erklärung bedarf.
Wie schon in den letzten Jahren wird eine neutrale sachver- ständige Jury aus der Gruppe der Teilnehmerinnen und Teil- nehmer eine oder zwei Künstlerinnen/Künstler auswählen, die dann eine Einzelausstellung bekommen. Man darf gespannt sein, was es zu sehen geben wird und wer in diesem Jahr die Einzelausstellung bekommt. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
> 7.6. bis 1.7. und 15.11. bis 9.12.2018

AUTOMUSEUM MELLE

Geschichte auf Rädern Automuseum Melle gGmbH, Pestelstraße 38-40, 49324 Melle, Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 46838
Di.-Sa. 11.00-18.00, So. 10.00-18.00 Uhr, Mo Ruhetag | Eintritt: Erwachsene 8€, Kinder 5€, Familienkarte 20 €

Autos aus dem Ostblock

Weder die katastrophalen Auswirkungen des 2. Weltkrieges, noch eine unfähige Staatsbürokratie, weder der durch illusionäre Planwirtschaft allgegenwärtige Mangel an praktisch Allem konnten auf Dauer eine zaghaft wachsende Motorisierung in den „sozialistischen Bruderländern“ verhindern. Mit diesem auf westlicher Seite des Eisernen Vorhangs nur wenig bekannten Segment der Motorisierung befasst sich die neue Sonderausstellung im Automuseum Melle „Geschichte auf Rädern“.
Eine chromblitzende Staatskarosse wie die „Tschaika“, der aus dem Opel Kadett entwickelte Moskwitsch oder die mehr als 11 Millionen mal gebaute IZH gehören natürlich dazu. Das typische Funktionärs-Auto war der Pobeda = Sieg der später in Polen als Warszawa weitergebaut wurde.
Autos aus der DDR hatten Zweitaktmotoren – man musste jahrzehntelang auf sie warten. Aus der Tschechoslowakei kamen futuristische Wagen wie Tatra oder Velorex. Hübsche Sportwagen wie Skoda Felicia waren eher als Devisenbringer für den Export gedacht.
Diese nicht so bekannten, aber hochinteressanten Fahrzeuge kann man in den Wintermonaten bewundern.
> bis Frühjahr 2018

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Fritz Wolf und die Künste

Ob kunstsinniger Pfarrer, Beutekunst verteidigender Russe oder Reichstags-Verhül- lungs-Gegner: Zwischen 1949 bis 2001 nahm der Karikaturist Fritz Wolf für die Neue Osnabrücker Zeitung und ihre Vorläuferinnen auch die Künste in den Blick. Dabei nahm der ehemalige Folkwang-Schüler auch den eigenen Berufsstand des Karikaturisten aufs zeichnerische Korn. In den „Bildern aus der Provinz“ hat er darüber hinaus die kleinen Unwägbarkeiten des Kunstmarkts aus der Sicht des deutschen Otto-Normalverbrauchers sowie des „brotlosen“ Künstlers beleuchtet, und mancher Betrachter mag sich in seinem Kunstverständnis zwischen Anspruch und Wirklichkeit ertappt fühlen: so etwa als kritikhöriger Vernissagenbesucher.
> 29.4. bis 30.6.2018

Im Licht ist der Schatten tiefer

Malerei von Thomas Prautsch
Seine Motive, wie verwitterte Treppen, Stadt- und Landschaftsansichten, Wasserspiege- lungen oder lodernde Feuer sind Bildanlass, um das Licht malerisch zu erforschen. Es wird von Wellen rhythmisch bewegt, verwandelt Dächer in Spiegelflächen, bringt Häuserwände im Abendlicht zum Leuchten. Das gemalte Licht wirkt niemals aufklärend. Es verfremdet das Dargestellte, das sich scheinbar in den Farbstrukturen ver üchtigt und den suchenden Blick in die Tiefe der virtuosen Bildwelten lockt. Diese Wirkung erzielt Prautsch durch einen oft mehr- schichtigen, pastosen Farbauftrag, den er im künstlerischen Prozess, teils gezielt bis auf die Leinwand wieder abträgt. In den Prozessspuren und Vertiefungen der Farbschichten zaubert das natürliche Licht einen realen Schattenwurf hervor. So wird das Licht, neben dem klassischen Medium Ölfarbe, selbst zum malerischen Mittel.
> 2.9. bis 7.10.2018

Zwischen den Welten

Malerei von Susanne Heitmann
Susanne Heitmann erfindet Szenarien und Landschaften, die sich aus der Phantasie und den Erinnerungen speisen; zauberhafte Orte des Anderswo, seltsam entrückt, unwirklich und einsam zugleich. Die dargestellten Figuren reflektieren Augenblicke der menschlichen Existenz. Oft sind sie in eine imaginäre Natur eingebettet, die mit der Gestik und den Bewegungen der Protagonisten verwoben ist. Mit lockerem Pinselduktus, zeichnerischen Akzenten und sensiblen Farbnuancen verdichtet die Künstlerin ihre Bilder zu Welten mit eindrucksvollen Farbräumen und unerwarteten Perspektiven.
> 4.11. bis 9.12.2018

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

Julian Rosenfeldt "In the Land of Drought" (Filmstill)

Der Fall der Sterne

Julian Rosefeldts Videoinstallation „In the Land of Drought“ und die apokalyptischen Darstellungen von Albrecht Dürer und Johannes Gerson
Apokalyptische Vorstellungen vom Weltuntergang ziehen den Menschen seit Jahrhunderten in den Bann. In der Ausstellung treffen mit Julian Rosefeldts Arbeit „In the Land of Drought“ und Albrecht Dürers Darstellungen der Johannes-Offenbarung zwei bildgewaltige Endzeitvisionen aufeinander. Julian Rosefeldt (*1965) zeichnet in seiner Videoinstallation das Bild einer postapokalyptischen imaginären Zukunft, in der der Mensch mit den Folgen des Raubbaus an den Ressourcen der Erde unausweichlich konfrontiert ist. Über 500 Jahre zuvor illustrierte Albrecht Dürer (1471–1528) die biblische Vorhersehung des Weltendes mit 15 Holzschnitten. Erstmals 1498 erschienen, antwortete die fantasiereiche, doch angsteinflößende Serie auf die damalige Weltuntergangsstimmung in Anbetracht des bevorstehenden Jahrhundertwechsels. Fast zeitgleich datiert eine niederländische Druckausgabe der endzeitlichen Ankündigungen des Theologen Johannes Gerson (1363–1429). Bebildert mit 15 naiv-anschaulichen Sequenzen zeigt das Büchlein ganz praktisch auf, wie sich die Menschen die Vorzeichen von Weltuntergang und Jüngstem Gericht vorzustellen hatten.
Mit dieser konzentrierten Zusammenstellung widmen wir uns der zeitlosen Faszination apokalyptischer Vorstellungen. Sowohl die mittelalterlichen Endzeitvisionen als auch die zeitgenössische Position spiegeln die Urangst des Menschen vor einer ungewissen Zukunft und zeichnen ein düsteres Bild. Und doch lassen die drei Werke bei all ihrem Schrecken einen Hoffnungsschimmer zu, der die Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, über den Umgang mit unserer Welt und die Konsequenzen des eigenen Handelns nachzudenken.
> bis 26.8.2018

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
Di.-So. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de/magazin/artikel.php?artikel=1332&menuid=15

Wer hätte das damals gedacht?

Grafik von Lothar Rahenkamp
>bis 15.4.2018

Nicht von Pappe

Objekte von Jael Benar
> 22.4. bis 13.6.2018

Ostercappeln alles Logo

Schüler der LWS
> 7.6. bis 27.6.2018

Mare

Malerei von Josanne Mifsud Pikutzki
> 29.6. bis 19.8.2018

WALLENHORST

RATHAUS

Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8880
Mo., Mi., Fr. 8.00–16.00, Di. u. Do. 8.00-17.30 | Eintritt frei

Von Zeit zu Zeit zu zweit

Tape-Art-Werke von Katrin Lazaruk
Unter dem Namen „madeinosnabrueck“ betreibt Lazaruk ein eigenes Atelier und Kunstlabel in der Hasestadt. In der Kunstszene machte sie sich insbesondere mit ihrer Tape-Art (Kassetten-Kunst) einen Namen. Aus dem Bandsalat alter Audiokassetten erstellt die Designerin Bilder auf Glas, Holz oder Kunststoff. Ihre Kunst, die sie auch schon in einigen TV-Sendungen vorstellte, ergänzt sie mittlerweile um Mixedmedia-Werke, einer Symbiose aus Tape-Art-Bildern und klassischer Acrylmalerei.
In den Werken ihrer Ausstellung in Wallenhorst beschäftigt sie sich mit dem Thema „Der Mensch als Individuum“
Die Vernissage findet unter musikalischer Begleitung des Chores „Yellow“ am 9. März um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
> bis 18.5.2018

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de

Melange

Arbeiten von Elisabeth Pawils
„Selten steht am Anfang eines Bildes eine Idee, oft aber Material und Farbe auf der einen Seite, Stimmung und Erleben auf der anderen. Wie und was dann daraus entsteht, kann man nur schwer voraussehen oder nur unzulänglich beschreiben, vielleicht aber anschauen…“ (Elisabeth Pawils)
Ausstellungseröffnung am 13. April um 19 Uhr
> 13.4. bis 30.6.2018