OSNABRÜCK

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück, Tel. 05402 6919079
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr
www.bbk-osnabrueck.de/kunstquartier

Merten Sievers "Yellow Submarine"

Quadrate im Quartier - Strukturen finden - Wahrnehmung erleben

Henning Heigl und Merten Sievers
Henning Heigl und Merten Sievers zeigen Arbeiten, die unabhängig voneinander, in letzter Zeit entstanden sind. Planquadrate bzw. orthogonale Linienstrukturen dominieren die Bildgestaltung als Gitternetze oder Wandfliesen. Für figurative Bildelemente werden rechteckige Bildflächen zu Feldern wie in einem Brettspiel. Zudem können räumlich geordnete Bildebenen entstehen. Die lineare Struktur hält die Bildteile zusammen. Senkrecht und waagerecht wird die Wahrnehmung mehr oder weniger „kleinkariert“ geleitet. Ein Versuch, einem visuellen Chaos zu begegnen!
Bei Merten Sievers entstehen völlig neue Bildobjekte am Computer durch die Übernahme von Strukturen und Bildern unterschiedlicher Herkunft. So z.B. verkehren sich Räume, wenn Entferntes wird nah und Nahes fern wird.

Henning Heigl „Aus grauer Städte Mauern“

Henning Heigl schafft durch die Verbindung von vielen unterschiedlichen Schülerergebnissen etwas Neues. Vorhandenes wird zerteilt und verfremdet und zu neuen Bilderwelten zusammengefügt. Das Verarbeiten des Bildmaterials würdigt dessen ursprüngliche Qualität.
Zwei getrennt, aber doch vergleichbar arbeitende Künstler: Den formalen Analogien in den Bildwelten stehen die technischen, bzw. handwerklichen Unterschiede, wie auch die Andersartigkeit der Materialbeschaffenheit gegenüber – einerseits digitaler Druck und andererseits Bilderrecycling.
>  bis 7.10.2017

BERLINER CARRÉ DER SPARKASSE

Berliner Platz, 49074 Osnabrück

Ausstellung Sportler 4 a childrens world

> bis 20.9.2017

50-Pfennig-Notgeld-Schein aus dem Ersten Weltkrieg. FOTO: NDS. LANDESARCHIV OSNABRÜCK

Osnabrücker Geldgeschichten

Entstanden ist die Ausstellung, in der Münzen, Medaillen und Geldscheine aus der Stadt vorgestellt werden, in einem Seminar der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Die Ausstellung zeigt, welche Besonderheiten die Osnabrücker Münz- und Medaillenprägung seit dem Mittelalter hervorgebracht hat.
> 21.9. bis 13.10.2017

CARL-SONNENSCHEIN-HAUS

Knappsbrink 58, 49080 Osnabrück
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

Foto: Angela von Brill

Mit Karl dem Großen durch die Zeit

PLAYMOBIL erzählt Geschichte(n)
Spannend und kindgerecht erklären die kleinen Figuren, wie das so war in Osnabrück im Mittelalter und machen behutsam vertraut mit Geschichten aus der Bibel. Von Karl dem Großen bis Martin Luther, von Noahs Arche bis zum Heiligen Martin – kleine und große Besucher machen sich auf Entdeckungsreise und tauchen ein in die Vergangenheit und Gegenwart des Bistums Osnabrück!
> bis 6.8.2017

HospizgeDANKE

20 Jahre Stationäres Osnabrücker Hospiz – Eine Bilderausstellung
Wie mag der Alltag wohl in einem Hospiz aussehen? Kann es überhaupt einen Alltag geben in dieser Lebenszeit der letzten Wochen und Monate? Und was ist mit den Angehörigen? In einer Bilderausstellung voller Achtsamkeit und Einfühlungsvermögen möchten wir interessierten Besuchern einen Einblick in das Hospiz geben.
> bis 17.9.2017 Eintritt frei

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

UWE APPOLD: "1917, DAS DORF FLEURY“ (2013, Ausschnitt)

Verdun 14-18

Bilder zur Schlacht von Verdun von Uwe Appold
Was bleibt von Verdun nach 100 Jahren an Erinnerung? Abschreckung? Verklärung? Wohl kaum. Eher Erschrecken darüber, dass Europa nach 1918 nicht Willens oder unfähig war, aus der Folge von Zivilisationsbrüchen gemeinsam Lehren zu ziehen“, schreibt Uwe Appold einleitend zu seinem Zyklus, der fünf großformatige Bilder umfasst: „In fünf Schritten nähern sich die Bilder dem nicht darstellbaren Leiden der Männer in der Schlacht um Verdun. In jedes Bild ist Erde von den Orten der Konfrontation eingearbeitet.
> bis 8.10.2017

Der abenteuerliche Simplicissimus

Eine Graphic Novel von Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer
Nach der Adaption von Remarques Antikriegsklassiker „Im Westen nichts Neues“ arbeiten Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer nun daran, mit Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausens „Der abenteuerliche Simplicissimus“ einen weiteren Klassiker als Graphic Novel zu gestalten.
> 19.10.2017 bis 21.1.2018

FELIX-NUSSBAUM-HAUS
& KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

Hermann Bonnus 
Lithografie von Carl Mathias Ronning, um 1843
 | Foto: Thorsten Heese | 
© Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück

„… dat hillige Evangelium recht prediken“

Osnabrück im Zeitalter der Reformation
Vor dem Hintergrund des Gedenkjahres „500 Jahre Reformation“ wird die Ausstellung die Anfänge der Reformation in Osnabrück darstellen, die Geschichte der Stadt im Übergang zur Neuzeit reflektieren und dabei die regionalen Besonderheiten in den historischen Gesamtkontext des Zeitalters der Konfessionalisierung einordnen.
In Osnabrück predigte der Augustinermönch Gerhard Hecker 1521 in der Augustinerkirche erstmals nach der neuen Lehre. Sie wurde jedoch erst 1543 vom Stadtrat eingeführt. Am 2. Februar 1543 hielt der in Quakenbrück geborene Luther-Schüler Hermann Bonnus in der Marienkirche den ersten offiziellen evangelischen Gottesdienst in der Stadt. Der Osnabrücker Reformator verfasste zudem eine evangelische Kirchenordnung, die der Bischof am 11. Mai 1543 bestätigte.
> bis 31.10.2017

Dürer+Ich

Noch müssen wir abwarten, welche Prozesse die Auseinandersetzung mit Dürers Grafiken auslösen, die im Kulturgeschichtlichen Museum aufbewahrt werden. Die Ergebnisse werden in der Ausstellung „Dürer+Ich“ gezeigt. Schon seit einigen Wochen beschäftigen sich Künstler mit der Dürer-Sammlung der Konrad Liebmann-Stiftung.
> bis 17.9.2017

Kategorie „Nachwuchswettbewerb“: George Selley „Vault 7“

Sieger und Nominierte des internationalen Felix Schoeller Photo Award 2017

Die Einreichungsfrist für die dritte Ausgabe des internationalen Felix Schoeller Photo Award beginnt im Januar 2017. Der Award richtet sich ausschließlich an die weltweite Gemeinschaft der Profi-Fotografen, die aufgefordert werden, ihre Arbeiten in den fünf Kategorien Porträt, Landschaft/Natur, Architektur/Industrie, Fotojournalismus/Editorial sowie Freie/Konzeptionelle Fotografie einzureichen. Für den Nachwuchspreis dürfen Auszubildende und Studenten ihre Arbeiten in den Wettbewerb schicken. Mit Einreichungen aus 65 Ländern bildet der Award mittlerweile den Stand der künstlerisch-konzeptionellen Fotografie ab. Mit dem Gesamtwert von 25.000 Euro zählt der Felix Schoeller Photo Award zu den höchstdotierten Fotopreisen im deutschsprachigen Raum. Erneut werden die Gewinner und Nominierten des Felix Schoeller Photo Awards 2017 als Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück gezeigt.
> 15.10.2017 bis 25.2.2018

GALERIE IM FENSTER

Seminarstraße 33, 49074 Osnabrück
Mo.-Fr. 8.00-22.00 Uhr | Eintritt frei

Optische Illusionen

Studierende des Fachgebietes „Textiles Gestalten“ der Universität Osnabrück erarbeiteten in einem Seminar unter Leitung von Gesche Leinweber verschiedene Techniken im Bereich Patchwork. Abschließend fertigten alle Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer einen Quilt, der durch das Zusammenspiel von Formen und Farben eine Tiefenwirkung bzw. eine optische Illusion erzeugte. So entstanden 33 meist quadratische Quilts, die zwischen 40 x 40cm und 1,30 x 1,30m groß wurden.
> bis 12.10.2017

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Do. 14.00-20.00, So. 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

Moderne und zeitgenössische Kunst der letzten 100 Jahre

Malerei, Skulpturen, Zeichnungen, Originalgrafik
Die erste Jahrhunderthälfte wird repräsentiert durch Grafiken von Kollwitz, Corinth, Edwin Scharff, Paul Kleinschmidt, Ferdinand Springer, Hegenbarth u.a. Ab den 50zigern geht es weiter mit Emil Schumacher, K.O. Goetz, Hans Hartung, Tapies als Informelle,
frühe Lithos von Vasarely, Serigrafien von Richard P. Lohse, Fruhtrunk, Girke, Rupprecht Geiger, sowie Multiple u.Zeichnungen von Brodwolf, Grafiken von Immendorff, Baselitz u. A.R.Penck, Skulpturen von Kriester u. Schoenholtz, Malerei u. Grafiken vom Kölner Prof. Friedrich Vordemberge, Multiples und Grafiken von Uecker, figurative Kunst von Johannes Grützke und vieles mehr. ( insgesamt Arbeiten von ca. 150 Künstlern)
> bis 15.10.2017

Klaus Hack

Skulpturen und Arbeiten auf Papier
> 29.20.2017 bis 14.1.2018

HELLE JETZIG – MERLE LEMBECK

malerei + Skulptur im Dialog
> 4.2. bis 25.3.2018

GALERIE LETSAH

Süntelstraße 49, 49088 Osnabrück, Tel. 0541 49911
Sa. u. So. 14.00-19.00 Uhr
www.galerie-letsah.de

GALERIE MENSA AM SCHLOSSGARTEN

Ritterstraße 10, 49074 Osnabrück
Mo.-Fr. 11.45-14.15, Sa. 12.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

Annika Kraus

>  bis auf weiteres

GEWERKSCHAFTSHAUS

August-Bebel-Platz 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 338060
Mo.-Do. 09.00-17.00, Fr. 09.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

Ausstellung zum Antikriegstag

Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft: Flucht und Asyl
Seit fünfzig Jahren mahnen Gewerkschaften die Lehren des 2. Weltkrieges an. Krieg und Gewaltherrschaft sind zu ächten. Seit Jahren machen die Fluchtbewegungen deutlich, was Krieg und Gewaltherrschaft anrichten. Deswegen gibt es die UN-Menschenrechte, die weltweit die Menschen schützen sollen. Doch ausgerechnet Europa, das hätte Lehren ziehen müssen aus den grausamen Kriegen, will sich den Lehren dieser Vergangenheit entziehen.
Zu dieser Erkenntnis muss gelangen, wer die Ausstellung zum Antikriegstag im Osnabrücker Gewerkschaftshaus ansieht. Mit klaren, knappen Informationen wird das Umgehen mit Asyl, dem Menschenrecht, dargelegt. Nichts ist verschwiegen und weitergehende Infos per QR-Code angeboten.
>  bis 13.10.2017

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr. 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00, Sa. 11.00-15.00 Uhr
www.gzk-os.de

Links: Hans Lemmens / Rechts: Stan Klamer "Schiffsrouten"

landscoping - true places never are

mit Werken von Hans Hemmen (NL/B) und Stan Klamer (NL)
Die niederländischen Künstler Hans Lemmen und Stan Klamer hinterfragen in ihren Zeichnungen auf unterschiedliche Weise das zeitlose Verhältnis zwischen Mensch und Natur in einer technologisch orientierten Gegenwart. Archaische Bildsprache trifft dabei auf lyrische Komposition: Lemmen durchdringt die Landschaft auf mythische, erzählerische Weise, indem er Mensch-Tierwesen in einer industriell geprägten Agrarlandschaft agieren lässt. Klamers Werke leiten den Betrachter wie in einer poetischen Zeit-Reise über Meere und Länder.
> bis 29.9.2017

INTERVISION-STUDIO

Temporäre Galerie für Fotografie und angrenzende Richtungen
Lohstraße 58 (Hinterhaus), 49074 Osnabrück, Tel. 0541 2051926
Do. u. Fr. 16.00-18.00, Sa. 12.00-14.00 Uhr | Eintritt frei
www.intervision-net.de

KATH. FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.00-20.00, Fr 8.00–16.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

TEXTIL.ARBEITEN

Installationen von Eva Dankenbring
Mit ihren aktuellen Arbeiten aus gerissenen und genadelten Stoffen bewegt sie sich zunehmend in den Raum hinein. Über den Cafébereich der Familienbildungsstätte (FaBi) spannt sie zum Jubiläumsjahr der Reformation eine Installation zum Thema Wort aus Stoffstreifen. Auch an den Wänden der FaBi arbeitet Eva Dankenbring mit der bewegten Linie. Gerissene, genadelte und hängende Stoffstreifen fügt sie zu ungewohnten, sich verändernden Seheindrücken. Irritierende Materialexperimente verbindet Eva Dankenbring durch Reduktion zu überraschenden Bildlösungen. In dieser Arbeitsweise des „einfachen Experiments“ zeigen sich die Einflüsse aus ihren Arbeitsaufenthalten in England und Finnland.
> bis 20.9.2017

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

FOTO: ANGELA VON BRILL

Roxy in the Box – in & out

in goes out
Zum künstlerischen Konzept von „Roxy in the Box“ gehört es, Anwohner des Quartiers mit „Ikonen“ aus der Kunstwelt ins Gespräch zu bringen. Die Bürger dürfen sich auf Frida Kahlo, Albrecht Dürer, Yoko Ono, Udo Lindenberg, Joseph Beuys, Marina Abramović u.a. und natürlich die Pilotin „Roxy in Box“ freuen, die selbst sehr kommunikativ ist und nicht nur die Bilder, sondern auch die Geschichten der Künstler mitbringt. „Roxy in the Box“ transportiert die Kunst aus dem institutionellen Kunstkontext heraus und trägt sie dorthin, wo man sie nicht unbedingt erwartet: ins Rosenplatzviertel. Mitmachen kann jeder!

out comes in
„out comes in“ bedeutet Umkehr und Transfer: Die Erfahrungen und Beteiligungsgeschichten, angereichert mit Selfies, Videos und Kommentaren der Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels kehren in den Kunstsektor zurück. Die Kunsthalle zeigt das gemeinsam erzeugte Material, zusammen mit Youtube-Playlists der „echten“ Künstler. <br>
Die gesampelte Ausstellung soll Inspiration und Anlass für alle sein, das Rosenplatzquartier neu zu entdecken. Ein anschließender Quartier-Besuch ist zugleich Experiment und Einladung, den persönlichen Bewegungsradius in der eigenen Stadt zu erweitern und die Kunst dort zu entdecken, wo sie – nach erfolgreicher Landung – inzwischen zum Stadtgespräch geworden ist…
> bis 22.10.2017

FOTO: ANGELA VON BRILL

Felice Varini – Interventionen und Situationen“ & die „Vier Blaue Kreise“

Das Bemühen, räumliche Situationen auf eine Fläche zu übertragen, ist so alt wie die Malerei selbst. Felice Varini dreht die Fragestellung um: Was passiert, wenn eine zweidimensionale geometrische Form in den realen (architektonischen) Raum gebracht wird? Die Installation „Vier Blaue Kreise“ an den Fassaden des Osnabrücker Marktplatz macht die Besucher seit Mitte April durch Selbstexperimente zu Experten zentral-perspektivischer Forschung. Der in Paris lebende Varini und seine Assistenten haben mittels Hebebühnen und Bergsteigerausrüstung zehn Tage lang wie in einen optischen Windkanal die blaue Intervention auf die Fassaden der Marienkirche und der umliegenden Gebäude der Marktstraße appliziert. Wenn es richtig ist, dass die medial geprägte Lebenswelt unsere Wirklichkeit mehr und mehr zu einem zweidimensionalen Display verwandelt, und unser Leben verflacht, so wird Osnabrück im Kunstsommer 2017 zu einem Ort, an dem der Besucher blaue Drei-Dimensionalität „nachtanken“ kann. Mit einer 20 Meter hohen und 50 Meter langen Doppel-Installation im Kirchenschiff der Kunsthalle wird die Osnabrücker Intervention komplettiert.
> Marktplatz Osnabrück – bis Anfang November 2017
> Kunsthalle Osnabrück – bis Januar 2018

MARTINI|50 – FORUM FÜR ARCHITEKTUR & DESIGN

Martinistraße 50, 49078 Osnabrück, Tel. 0541 4089510
Mo.-Fr. 10.00-12.00 u. 14.00-17.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

FOTO: SVEN TRÄNKER/SENCKENBERG MUSEUM, FRANKFURT

Planet der Zukunft

SONDERAUSSTELLUNG
Nachdem die Besucher in der Ausstellung „Schlaglichter der Erdgeschichte“ die letzten 650 Millionen Jahre unseres Planeten erlebt haben, nimmt der Planet 3.0 mit auf eine Reise in die Zukunft. Eine audiovisuelle Kugelprojektion macht das komplexe „System Erde“, wie es heute ist, verständlich. In authentischer Forscheratmosphäre erleben die Besucher im Bereich „Forschung für die Zukunft“ die aktuelle und zukunftsweisende Klima- und Biodiversitätsforschung. Man entdeckt die Welt der Naturwissenschaften: Telefonieren mit einem Forscher, Surfen im Eisportal, einer Tigermücke ins Facettenauge blicken, den Weg eines Tornados beeinflussen. All das sind nur Ausschnitte dieser sehr interaktiven Wissenschaftsausstellung.
> bis 29.10.2017

FOTO: THOMAS RAUEN

NATURlicht

SONDERAUSSTELLUNG
Osnabrücker Naturfotografen präsentieren einzigartige Momentaufnahmen der Natur
Dabei machen die Motive dem Namen der Ausstellung alle Ehre. Hinten rechts leuchten die tiefroten Strahlen der Morgensonne des Recker Moors, die mystisch die schwarze Silhouette eines Graureihers umschmeicheln. Gegenüber scheint ein grasgrüner Laubfrosch im Osna-brücker Land eine Wespe ins Auge gefasst zu haben und direkt am Eingang schillert das kühle Blau der langsam abtauenden Eisblöcke des Vatnajökull, des größten Gletschers in Island.
Für die Ausstellung haben die Naturfotografen ihre heimische Natur, aber auch Highlights ihrer Reisen vor die Linse genommen. Ziel ist es, Naturphänomene nicht nur zu dokumentieren, sondern die besondere Emotionalität des Moments festzuhalten.
> bis 8.1.2018

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
Mi.-So. 10.00–18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

Waren, Welt und Wirtschaftswunder

Die Große Straße in Osnabrück um 1900
Eine nie gekannte Veränderung aller Lebensbereiche erlebten die Menschen in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg. Die rasch fortschreitende Industrialisierung führte zu einem rasanten Wachstum der Städte und den damit einhergehenden gesellschaftlichen Umbrüchen. Straßenbahnen, Automobile und Fahrräder waren die Mittel, mit denen Mobilität völlig neu buchstabiert werden musste. In dieser sich in atemberaubendem Tempo verändernden Welt zeichnete sich zudem eine weitere soziale Revolution ab – der Weg in die Massenkonsumgesellschaft.
Es war die industrielle Produktion, die es ermöglichte, dass viele Güter für die breite Bevölkerung erschwinglich wurden und für deren Verteilung angemessene Orte gefunden werden mussten. Diese etablierten sich mit den Kauf- und Warenhäusern nach und nach in den Innenstädten. Und nicht nur das: Mit ihnen und durch sie entstand eine zentrumsbildende Infrastruktur, die das Bild der Städte und das alltägliche Leben der Menschen maßgeblich prägte.
In der neuen Ausstellung des Museums wird – wie unter der Lupe – diese Entwicklung anhand der Großen Straße in Osnabrück gezeigt. Es wird gezeigt, wie diese Straße zum Bezugspunkt für die Verkehrsplanung avancierte, wie aus einfachen Wohnhäusern Konsumtempel entstanden, und wie moderne technische Errungenschaften in diesem Prozess genutzt wurden. So z. B., als in der Stadt 1901 das Elektrizitätswerk entstand und als erste Stromkunden zahlreiche Kaufleute auftraten, die mit dem elektrischen Licht ihre Schaufenster beleuchteten. „Licht lockt Leute“ hieß es – und die Leute kamen.
Was es in den Schaufenstern zu sehen gab, die neuesten Modekollektionen oder Waren für den Haushalt etwa, auch das kann der Besucher in der Ausstellung bestaunen.
> bis 1.10.2017

Mode, Möbel, Motorräder

SONDERAUSSTELLUNG
Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

PARACELUS-KLINIK

Am Natruper Holz, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 9660
täglich 6.30–21.30 Uhr | Eintritt frei

Blickpunkte

Fotoausstellung Norbert Quindt
Quint findet seine Motive auf ausgedehnten Streifzügen durch das Osnabrücker Land, oft vom Fahrrad aus. Dabei lässt er sich von Natur und Landschaft, aber auch von Architektur zu seiner Arbeit inspirieren. Bei seinen Panoramafotos u.a. von Osnabrück möchte der Fotograf den Blick ausdrücklich auf neue Perspektiven von bekannten Ansichten lenken und hofft, dass so bisher Bekanntes mit „frischem Blick“ betrachtet wird.
> bis 30.11.2017

PARACELUS-STRAHLENKLINIK

Am Natruper Holz 69, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 9660
täglich 6.30–21.30 Uhr | Eintritt frei

Jörg Weber mit einem seiner Bilder

Fragmente des Seins

Gemälde von Jörg Weber
Gemälden, die inspiriert wurden durch die nächtlichen Unterwasserwelten der Tiefsee, die Farben des Dschungels Malaysias und den Heiligen Bergen Perus. All das spiegelt sich in den Werken Jörg Webers wider. Insbesondere die ausdrucksvollen Farben fangen Blicke ein und verleiten zum intensiven Schauen und Entdecken verschiedener Texturen, Strukturen, von Höhen und Tiefen – und von Größe, einige Arbeiten sind bis zu drei Meter lang und über zwei Meter hoch.
> bis Frühjahr 2018

RATHAUS

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Königin Silvia von Schweden unterschreibt am 23. November 1997 als erste Prominente im zweiten Goldenen Buch der Stadt Osnabrück. | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

Von Papst bis Popstar – das Goldene Buch der Stadt Osnabrück

Ausstellung zeigt Bilder und ihre Geschichten
Bundespräsidenten, Monarchen und Fußball-Legenden: Auf den Seiten der beiden Goldenen Bücher stehen berühmte Namen: zum Beispiel Papst Johannes Paul II., Königin Silvia von Schweden, Queen Mum, der Dalai Lama, Prinz Charles, Franz Beckenbauer und Robin Schulz, der DJ aus Osnabrück. „Die Stadt Osnabrück ist stolz auf ihre beiden Goldenen Bücher“, sagte Griesert „Sie sind kostbare Zeitzeugen und – wenn man so will – Gästebuch und Autogrammsammlung zugleich.“
Viele hochrangige Persönlichkeiten nahmen den Füller im Friedenssaal in die Hand und beugten sich über die Seiten aus kostbarem Bütten. Wenn sie – mal mehr, mal weniger leserlich – die Buchstaben in blauer Tinte auf das Blatt schreiben – schaut ihnen dabei oft der Oberbürgermeister über die Schulter und ein Fotograf hält den Moment fest.
> bis auf weiteres

SCHLOSS

Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück
Mo.-So. 9.00-15.00 Uhr | Eintritt frei

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Fr. 15.00-19.00, Sa. 11.00-17.00, So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei

Werke von Prof. Rainer Hagl

Hagl hatte von 1985-2017 die Professur für Bildhauerei an der Universität Osnabrück.
> 17.9. bis 11.11.2017

Kleinskulpturen aus der Region

> ab 17.11.2017

STADTGALERIECAFÉ

Große Gildewart 14, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 580540-20
Di.-So. 9.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.stadtgaleriecafe.de

ST. KATHARINEN

An der Katharinenkirche 8, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 24446
tägl. 10.30 bis 16.30 Uhr | Eintritt frei
www.katharinen-gemeinde.de

STUDIOGALERIE HEILPÄDAGOGISCHE HILFE

in der Werkstatt Sutthausen, Industriestraße 17, 49082 Osnabrück

Pop Up

Ausstellung mit Malerei und Objekten von Marion Tischler und Kerstin Barthke
Eröffnung: 4.5.2017, 13 Uhr
> bis 29.9.2017

ZOO

Klaus Strick-Weg 12, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 95105-0
tägl. 18.30-22.00 Uhr | Eintritt: Erwachsene 20€; Kinder 12€ (inklusive Zoo-Eintritt, Veranstaltung, Führungen)

Zoo-Lights

Entlang einer festen Route durch den Zoo entdecken die Besucher in der Dämmerung tierisch-phantastische Lichtinstallationen am Wegesrand und in den Bäumen. Tiger, Krebse oder Meeres-Schildkröten – meterhohe Tierfiguren wechseln sich mit phantasievollen Tiergruppen ab. Besonderes Highlight neben dem großen Chamäleon sind die zwei 3,5 Meter hohen Erdmännchenfiguren.
> 23.9. bis 15.10.2017

OSNABRÜCKER LAND

BAD ESSEN

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

Franz Winkelkotte "Stier"

Auf der Wiese las ich vom Stier

Eine Gemeinschaftsausstellung von Wendelin Gräbener (Bronze/Keramik), Franz Winkelkotte (Glasobjekte), Annett Grumblat (Fotografie)
Wendelin Gräbener verbrachte ihre Kindheit und Jugend an verschiedenen Orten der Welt. Sie studierte in Barcelona Freie Kunst mit dem Schwerpunkt Keramik. Gerne nutzt sie die Verarbeitungsmöglichkeiten verschiedener Materialien, bevorzugt widmet sie sich jedoch der Keramik und Bronze. Ein besonderes und immer wieder neu interpretiertes Thema sind weibliche Figuren.

Der gebürtige Dülmener Franz Winkelkotte fand nach einem Lehramtsstudium als Autodidakt zur Glaskunst. Ihn fasziniert die Möglichkeiten der freien Gestaltung mit dem flüssigen Material. Er bezieht die Wechselwirkung von Farbe, Licht und Raum in sein Schaffen ein. Einige seiner Glasobjekte tragen deutliche Züge der Modellierung von freier Hand, andere werden exakt gearbeitet, geschliffen und poliert.

In gemeinsamen Projekten suchen Franz Winkelkotte und Wendelin Gräbener immer wieder den Dialog zwischen unterschiedlichen Materialien. Beide gehen ebenso gemeinsame wie eigene künstlerische Wege. Im Jahre 2014 erhielt das Künstlerpaar mit der von ihnen etablierten „Holperdorper Hofausstellung“ den Kulturpreis des Kreises Steinfurt.

Die in Hamburg geborene Annett Grumblat nahm an diversen künstlerischen Projekten teil, u.a. der Ausstellung „Kunst in unserer Region“ des Kreises Steinfurt, und ist seit 2013 in Hopsten-Schale als freie Fotografin und Designerin tätig.
Ausstellungseröffnung 22.9.2017, 20 Uhr
> 23.9. bis 5.11.2017

BAD IBURG

CAFÉ SOPHIE CHARLOTTE

Schloßstraße 10, 49186 Bad Iburg, Tel. 05403 6906
zu den Öffnungszeiten des Cafés | Eintritt frei

KUNSTHANDEL HENNEKEN

Große Straße 10, 49186 Bad Iburg, Tel. 05403 7269780
Di., Do., Fr., So. 14.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunsthandel-henneken.de

Von München nach Westfalen - Kunst von 1880 bis 1960

Gemäldeausstellung
Viele Künstler aus Westfalen zogen zum Studium der Malerei in die Kunstmetropole München. Die neuesten Entwicklungen der Gegenwartskunst erfuhren die jungen Maler in der dortigen Kunstszene. Sie brachten die Ideen und Strömungen zurück in ihre Heimat. Gemälde der folgenden Künstler werden in dieser Ausstellung gegenübergestellt u.a. Werke von Hermann Stenner (Bielefeld), Eberhard Viegener (Soest), Albert von Keller (München), Walter Püttner (München), Heinz Lewerenz (Bielefeld), Julius Carstens (München), Josua von Gietl (München), Carlo Mense (Rheine), Theodor Hummel (München), Hermann Rüdisüli (München), Fritz Baer (München), Bernhard Pankok (Münster), Fritz Grotemeyer (Münster), Friedrich Vordemberge, u.v.m.
> bis 31.10.2017

BAD ROTHENFELDE

GRADIERWERKE

Frankfurter Straße, 49214 Bad Rothenfelde
Die Projektionen beginnen jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit | Eintritt frei
www.lichtsicht-biennale.de

lichtsicht 6 – Projektions-Biennale

Die lichtsicht – Projektions-Biennale begeht im Herbst 2017 ihr zehnjähriges Jubiläum.
Im Kurort Bad Rothenfelde stehen die imposanten Gradierwerke, Parks und Gebäude wieder ganz im Licht der Projektoren der renommierten Veranstaltung für Video- und Lichtkunst.
Als Projektionsfläche der mehr als fünfzig Beamer dienen im Kurpark die bis zu elf Meter hohen Gradierwerke (Salinen) aus Schwarzdorn, die sich über eine Gesamtlänge von mehr als einem Kilometer ausdehnen. Die spektakulären bewegten Bilder werden auch auf Fontänen, Teiche, Gebäude und auf die Bäume im Kurpark projiziert.
Führungen: Fachkundige Führungen werden immer donnerstags, freitags, samstags und sonntags angeboten.
> 29.9.2017 bis 28.1.2018

BELM

RATHAUSGALERIE

Marktring 13, 49191 Belm, Tel. 05406 505-33
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt frei

Farbenfroh und Vielfältig

Aquarellbilder, Acryl- und Ölbilder sowie Grafiken von Erika Rußwinkel-Schulz
In ihren Werken verbindet die Belmer Künstlerin Elemente aus Natur, Harmonie, Fantasie und Ehrlichkeit – allesamt Bestandteile ihrer ganz persönlichen Erfahrungen.
> bis September 2017

BISSENDORF

HAUS AM LECHTENBRINK

Stadtweg 6a, 49143 Bissendorf/Jeggen, Tel. 05402 9845-0
www.haus-am-lechtenbrink.de

Fotoausstellung "Bewegung"

Gruppe „fotopart“ im KuBISS
> bis auf weiteres

ST. LAURENTIUS SCHLEDEHAUSEN

Große Straße 7, 49143 Bissendorf/Schledehausen

Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 1500-1700

Der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) widmet diese Ausstellung den regionalen Auswirkungen der konfessionellen Veränderungen in der spannenden Phase der konfessionellen „Findung“ – waren doch die Glaubensgrenzen zum Teil gravierend, zum Teil aber auch erstaunlich elastisch. Über das ganze Jahr 2017 hin wird die Wanderausstellung an insgesamt zehn Orten in Stadt und Landkreis Osnabrück zu sehen sein; als Teil der Ausstellung sind stets auch die historischen Kirchenräume selbst gedacht. Sie schildert anhand von Bildern und Texten anschaulich die Geschichte und die Hintergründe des konfessionellen Mit- oder auch Nebeneinanders zwischen 1500 und 1700. Denn der Westfälische Frieden legte 1648 eine ganz besondere Form des konfessionellen Miteinanders im alten Hochstift fest: den Wechsel katholischer und evangelischer Bischöfe. Dies blieb bis 1802 im gesamten Alten Reich einmalig. Zudem wurde bestimmt, welcher Konfession die einzelnen Kirchspiele zuzuordnen seien. Ausschlaggebend war der Glaube, dem der am 1. Januar 1624 amtierende Pfarrer anhing.
> bis 24.9.2017
Die weiteren Ausstellungsstationen:
28.9.-22.10.2017 Quakenbrück, St. Sylvester | 29.10.-19.11.2017 Engter, St. Johannis | 23.11.-17.12.2017 Osnabrück, Dom St. Petrus

BRAMSCHE

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

Schnappschuss – Zoom dich in die Römerzeit

Mit einer Ausstellung der ungewöhnlichen Art können Besucher in das Leben der Römer vor 2000 Jahren eintauchen – oder besser gesagt macht sie zu einem Teil davon. Wer kann schon sagen, dass er einen römischen Reiter am Angriff hindern konnte? Einem Gladiator beim Kampf zur Seite eilte? Oder sich als Feldzeichenträger unter die Legionäre mischte? Die neue Ausstellung in Kalkriese macht das mit verblüffenden 3D-Effekten möglich. Großformatige Ölgemälde warten auf die Aktion des Besuchers – denn erst der Besucher im Bild lässt das Motiv dreidimensional erscheinen. Ein Foto macht die optische Täuschung perfekt. Originalobjekte aus dem römischen Reich rahmen die Kulisse für die interaktive Zeitreise ein. Einmischen, Mitmachen, Ausprobieren und natürlich Fotografieren sind ausdrücklich erwünscht!
Die Ausstellung wird in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und Tricture gezeigt. Informationen zum Begleitprogramm sind unter www. kalkriese-varusschlacht.de bereitgestellt.
> bis 5.11.2017

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

"Werden und Vergehen" | FOTO: MARTIN BRUNS

Nah am Leben - Textilkunst von Getrud Schaper

Der Mensch und die ihn prägenden Erfahrungen und Gefühle stehen im Mittelpunkt des Werkes von Getrud Schaper. Das Besondere: die Künstlerin arbeitet ausschließlich mit textilen Materialien. Als Trägermaterial wählt sie einfache, neutrale Stoffe, auf die unterschiedlichste Textilien in Collage- und Applikationstechnik aufgebracht werden. Je nach Überlagerung werden mit transparenten Stoffen wie Tüll oder Organza perspektivische Wirkungen erzeugt. Auch textile Verpackungsmaterialien, selbst bedruckte Stoffe und Fotoprinttextilien setzt Getrud Schaper ein.
Die Linie – der bewusst gesetzte Faden – ist dabei ihr wichtigstes Ausdrucksmittel. Energisch und impulsiv oder straff und geordnet können Umgrenzung, Schraffur und Zeichenduktus sein, mal hängen Fäden frei über den Bildrand hinaus, mal verdichten sie sich zu Knoten. Die Technik der Stickerei wurde dazu von der Künstlerin weiterentwickelt und sehr frei verwendet. Mit dieser Technik lassen sich auch Körper in ihrer Plastizität darstellen und selbst eine Rückenansicht lässt die Persönlichkeitsstruktur des Dargestellten erkennen.
Eröffnung: Freitag, 29. September, 19.00 Uhr
> 30.9. bis 5.11.2017

GEORGSMARIENHÜTTE

VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di. u. Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de/stadt/kunst/museum-villa-stahmer/

DISSEN

KUK SOL

Kunst und Kultur im Südlichen Osnabrücker Land e.V.
Am Krümpel 1a, 49201 Dissen a.T.W.
www.kukdissen.de

Arbeiten von Vereinsmitgliedern

> 17.11. bis 10.12.2017

Heroes: Helden der 50er und 60er Jahre

Ausstellung der Galerie Hunold aus Greven
> 19.1. bis 11.2.2018

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
Di.-So. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de/magazin/artikel.php?artikel=1332&menuid=15

WALLENHORST

RATHAUS

Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8880
Mo., Mi., Fr. 8.00–16.00, Di. u. Do. 8.00-17.30 | Eintritt frei

Witold Podgórski

Rom, Paris, Madrid, Berlin, New York und Florenz – eine kleine Auswahl der Städte, in denen der polnische Künstler seine Arbeiten präsentiert und mit vielen Galerien zusammenarbeitet. In diese illustre Reihe fügt sich nun auch Wallenhorst ein. Denn Witold Podgórski stammt aus Wallenhorsts polnischer Partnergemeinde Stawiguda. Anlässlich des 15-jährigen Partnerschaftsjubiläums der beiden Orte zeigt der Maler etwa 30 seiner Werke im Foyer des Wallenhorster Rathauses.
> bis 30.10.2017

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de

Bios

Ein Ausstellungsprojekt mit Künstlerinnen und Künstlern aus Bielefeld und Osnabrück
Die Ausstellung im Ruller Haus ist ein Kooperationsprojekt mit dem Kunstraum hase29 in Osnabrück und stellt Künstlerinnen und Künstler aus Osnabrück und Bielefeld vor. Während für den Osnabrücker Kunstraum Werke entwickelt wurden, vereint das Ruller Haus alle Beteiligten in einer Gruppenausstellung und bietet so weitere Einblicke.
> 28.10.2017 bis 28.1.2018