IN OSNABRÜCK

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück, Tel. 05402 6919079
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
www.bbk-osnabrueck.de/kunstquartier

Ulrike Hördler

What's new

Ulrike Hördler und Andrea Wilmers – die neuen BBK-Mitglieder stellen sich künstlerisch vor.
Andrea Wilmers – Lauschen
„als ich mit meinen gedankenspitzen über den strom der zeit streifte, hörte ich die ewigkeit in mir lauschen …“ (Stefan Radulian)Befindet sich der heutige Mensch kollektiv und individuell in einem Hamsterrad, das sich immer schneller dreht? Hetzen wir Anforderungen hinterher, die uns selbst nicht wichtig sind? Werden wir krank, weil wir befürchten, allem nicht gerecht zu werden? Wie kann es uns gelingen, die Rotation zu stoppen? Können wir aussteigen, indem wir hin und wieder inne halten? Und ruhig werden … nach innen lauschen … uns selbst begegnen … vertrauen … das eigenes Tempo finden … leben … gesund werden!
Ulrike Hördler – Miteinander verknüpft
Die Stillleben besitzen etwas Autobiografisches, da die Bildgegenstände oft aus der eigenen Vergangenheit stammen. Wie sie zusammengestellt werden, entscheidet sich recht spontan. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, mit den Gegenständen zu spielen, um persönliche kleine Welten zu schaffen. Vor allem die maritimen Bestandteile lösen in mir sowohl Fernweh als auch Heimweh aus. Für den Betrachter dagegen mögen sich andere Welten eröffnen.
Eröffnung am 8. Februar um 19 Uhr.
> bis 9.3.2019

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

Ein Turm aus Holzklötzen, an dem die neun Umweltprozesse erklärt werden. | FOTO: DBU/MÜNCH

MenschenWelt

Eine Ausstellung zur nachhaltigen Entwicklung innerhalb planetarer Leitplanken
Wie können wir Menschen gut leben und auch zukünftige Generationen attraktive Lebens- und Umweltbedingungen auf unserem Planeten vorfinden? Die Ausstellung „MenschenWelt“ präsentiert Handlungsoptionen, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten.
> bis Ende 2019

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

Armin T. Wegner 1964 im italienischen Exil | © MICHELE WEGNER

Armin T. Wegner: Heimat und Exil

Heimat. Was ist das? Der Begriff Heimat trägt viele Bedeutungen in sich, die vor allem emotional, sozial und kulturell verwurzelt sind. Diese »geistige Heimat«, die jeder von uns in sich trägt und individuell empfindet, erhält einen besonders hohen Stellenwert, wenn man gezwungen wird, seinen bisherigen Kulturkreis zu verlassen. Verfolgte Künstler thematisieren daher »Heimat« und »Heimatverlust« häufig in Ihren Werken.
Ausgehend von dem verfolgten Schriftsteller Armin T. Wegner geht die multimediale Ausstellung diesen Empfindungen sowie den Auswirkungen auf Biografien und künstlerische Werke von Exilanten nach. Hörstationen, unter anderem zu Armin T. Wegner, Lola Landau, Else Lasker-Schüler und Mascha Kaleko, ergänzen die Texte.
Eröffnung am 24. Januar, 19.30 Uhr.
> bis 24.3.2019

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Do. 14.00-20.00, So. 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

- konkret - konstruktiv - op art -

Malerei – Grafik – Objektkunst – Skulpturen
u.a. mit Arbeiten von Geneviéve Claisse, Dorazio, Rita Ernst, Günter Fruhtrunk, Geiger, Verena Loewensberg, Richard Paul Lohse, Jo Niemeyer, Anton Stankowski, Vasarely, Wilding. Neben den etablierten Protagonisten werden Arbeiten von ca. 25 weiteren Künstlern gezeigt. U.a. von der aktuellen Osnabrück-Kunstpreisträgerin Birgit Kannengießer mit neuen Monotypien
auf Leinwand und Papier, sowie Grafiken der Osnabrücker Paul U.Dreyer und Ludwig Ullmann.
Vernissage am 31. Januar, 19.00 Uhr.
> bis 24.3.2019

GALERIE LETSAH

Süntelstraße 49, 49088 Osnabrück, Tel. 0541 49911
Sa. u. So. 14.00-19.00 Uhr
www.galerie-letsah.de

Orte und Augenblicke

Malerei und Grafik von Maria Feldkamp
Maria Feldkamps Werke sind bildhafte Signale eines philosophischen Hintergrundes. Sie erhebt für sich den Anspruch, Lebensfragen unserer Zeit nachzugehen, aber nicht nur aus der Gegenwart heraus, sondern auch mit dem sie bewegenden historischen Fundus. Und sie lebt in Ihrem Schaffen von ästhetischer und kultureller Reflexion.
Maria Feldkamps Bilder fordern dazu auf, die Darstellungen zu hinterfragen, zu interpretieren und zu durchleuchten. Sie fordert mit durchdachten Farbkombinationen dazu auf, hinter das Offensichtliche und Wahrnehmbare zu schauen.
Eröffnung am 9. März um 18 Uhr.
> 9.3. bis 31.3.2019

GALERIE W

Heger-Tor-Wall 26, 49078 Osnabrück, Tel. 0172 2672446
Mi-Fr. 14.00-18.00, Sa. 10.00-15.00 Uhr
www.galeriew.de

Benjamin Bergmann "Luftmatratze", 211 | © VG BILD-KUNST, Bonn 2018

Anwesend

Christoph Peter Seidel
Eröffnung am 8. Februar um 19 Uhr. Der Künstler ist anwesend.
Künstleraktionen am 9.2. / 16.2. / 23.2. jweweils 10.00-15.00 Uhr
> bis 2.3.2019

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr., 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00, Sa. 11.00-15.00 Uhr | Eintritt frei
www.gzk-os.de

Weißes Pulver

Luv und Lee

Lena von Goedeke und Sophia Pompéry
Feiner weißer Sand mäandert über die Bodenfläche – die Installation von Lena von Goedeke und Sophia Pompéry verleiht dem Ausstellungsraum hase29 die Atmosphäre einer veränderbaren und zugleich zeitlosen Landschaft. Unter dem Sand verborgene Textfragmente werden im Luftstrom freigelegt oder durch Verwehungen zum Verschwinden gebracht. Alles erscheint flüchtig und fragmentarisch. „Die Vermessung der Welt ist verhandelbar, und es ist an uns, die Werkzeuge dafür zu billigen oder etwas ganz anderes damit anzufangen.“ So die Künstlerin Sophia Pompéry.
Ausgehend von den architektonischen Besonderheiten des Ausstellungsraumes wecken die Elemente Sand und Wind Assoziation an leere Landschaften und Weite. Obgleich Luv und Lee ihre erste Kooperation ist, finden die feinsinnigen, doppelbödigen Arbeiten beider Künstlerinnen ihren Ausgangspunkt in naturwissenschaftlichen Phänomenen. Pompéry und Goedeke beschäftigen sich eingehend mit Wahrnehmungsfragen: mit einem Sinn für Absurdität zeigen sie, wie unverlässlich, ambivalent und rätselhaft Wahrnehmung ist.
Lena von Goedeke (*1983) studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Münster und an der Kunstakademie Düsseldorf. Mehrere Auslandsaufenthalte als Artist in Residence – aktuell in der Arktis – prägen ihre Arbeit.
Sophia Pompéry (*1984) studierte freie Bildhauerei an der Kunsthochschule Weissensee in Berlin und nahm anschließend am Institut für Raumexperimente von Olafur Eliasson an der UdK teil.
> bis 30.3.2019

KATHOLISCHE FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.15-19.30, Fr 8.15–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

Zeitsprünge

Fotografien von Hermann Pentermann
> bis 6.3.2019

Stille Welten

Fotografien von Dieter J. Reinhard
Ausstellungseröffnung am 11. März um 18 Uhr.
> 11.3. bis 15.5.2019

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

DIESE WELT ist bunt

Sabine Söger – Experimente mit Formen, Techniken und Material
> bis 6.3.2019

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

© KATHARINA HOHMANN

Katharina Hohmann: Inventur

Über ein Jahr verbrachte Katharina Hohmann damit, die historischen Schichten des ehemaligen Dominikanerklosters, das heute die Kunsthalle Osnabrück beherbergt, nach und nach freizulegen, um eine Ausstellung zu entwickeln, die diese begeh- und erlebbar macht. Die vielfältigen historischen Veränderungen des Ortes dienen der Künstlerin als Inspirationsquelle für ihre zeitgenössische künstlerische Umsetzung mit unterschiedlichen Medien. Hohmann hat dafür den Ausstellungsraum von Grund auf umgeräumt. Deswegen kann die Kunsthalle Osnabrück auch nur über die Tür ins Kirchenschiff an der Hasemauer betreten werden. Der herkömmliche Besuchereingang wird für die Dauer der Ausstellung nur als Notausgang genutzt.
> bis 7.4.2019

32. European Media Art Festival

„Wild Grammar“ – Installationen, Performancees, Lectures, Expanded Media 
> 24.4. bis 26.5.2019

MQ4 – MUSEUMSQUARTIER

• FELIX-NUSSBAUM-HAUS
• KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM
• VILLA SCHLIKKER
• AKZISEHAUS

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

© MARIKKE HEINZ-HOEK

Marikke Heinz-Hoek: Es wird gewesen sein

Wie entsteht Erinnerung? Zentrales Thema der Werke Heinz-Hoecks ist das Erzählen und Erforschen von Geschichten. Geschichte ist wohl nie abgeschlossen, sondern immer etwas Werdendes, eine fortwährende Interpretation von Vergangenem. Ausgangspunkt ihrer Interventionen ist die eigene Biografie, die sich auf eine überraschende Weise mit der Geschichte der Villa Schlikker verbindet. Die Räume der Villa Schlikker, das sogenannte „Braune Haus“, 1932 bis 1945 Sitz der Parteizentrale der NSDAP in Osnabrück, werden mit den Mitteln der Kunst transformiert: Videos, Fotografien, Installationen und Zeichnungen arrangiert Heinz-Hoek zu einem raumgreifenden Stück Erinnerungskultur. Marikke Heinz-Hoek interessiert vor allem der Bereich zwischen erinnertem Fakt und erfundener Fiktion. Für ihre sogenannten „Strategien der Legendenbildung“ bekommt die 1944 geborene Künstlerin international Anerkennung.
> bis 17.3.2019

Blutsbrüder

Der Mythos Karl May in Dioramen
Das Kulturgeschichtliche Museum widmet in Kooperation mit der Universität Osnabrück und den Karl-May-Freunden Münsterland dem Schriftsteller Karl May eine Ausstellung. Sie führt mitten hinein in die exotischen Welten, die May imaginierte – etwa anhand kleiner Dioramen, die Szenen aus den Winnetou-Romanen in Miniatur nacherzählen. Dabei geht es auch um Großes. Einerseits steckt in Mays Romanen das emanzipatorische Potenzial fantastischer Literatur. Andererseits zeigt sich: Seine Romane prägen bis heute ambivalente Bilder und Vorstellungen von „den Indianern”. Diesem Zwiespalt ist schwer zu entkommen. Auch die Besucherinnen und Besucher werden erleben, dass die Ausstellungsstücke einen lustvollen Erinnerungs-Sog an mitfiebernde Lesenächte unter der Bettdecke und selbstvergessene „Indianer-und-Cowboy”-Spiele auslösen können. Wie soll, wie kann man sich heute zwischen der inszenierten Literatur- und Filmwelt Karl Mays sowie seiner Figuren und der authentischen Geschichte von Nordamerikas „First Nation” positionieren? Diese Frage nimmt die Ausstellung den Besucherinnen und Besuchern bewusst nicht ab. Ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung lädt dazu ein, diese Frage gleichermaßen mit Verstand und Vergnügen auszuloten.
> bis 2.6.2019

Entwurf zur Rauminstallation von Brigitte Waldach

Existenz

Ausstellung von Brigitte Waldach
Mit dem sich jährenden Geburtstag Felix Nussbaums (11. Dezember 1904) nimmt eine neue Ausstellungsreihe im Felix-Nussbaum-Haus ihren Anfang und lässt den Gang durch die Sammlung mit einem Blick ins Heute beginnen. Jedes Jahr wird anlässlich von Nussbaums Geburtstag der „Raum der Gegenwart“ von einer Künstlerin oder einem Künstler neu gestaltet als künstlerische Auseinandersetzung mit Nussbaums Biografie und seinem Werk.
Als Erste der Reihe ist die Berliner Künstlerin Brigitte Waldach eingeladen. In ihrem Schaffen widmet sie sich existentiellen Gefühlen wie Unsicherheit, Angst oder Liebe und brisanten Themen wie Terrorismus oder Gewalt. In einer feinfühligen Annäherung an das Leben von Nussbaum und mit großer Empathie für die Architektur von Daniel Libeskind erschafft Brigitte Waldach eine Rauminstallation, die in Wechselwirkung zur Architektur dem individuellen Sein und der universalen Existenz nachgeht.
Die Besucherinnen und Besucher sind zu einem Raumerlebnis eingeladen, in dem Sound, Text, Zeichnungen und Raumverspannungen eine neue Dimension bilden. „Es ist eine universelle Analyse, eine Wendung, die aber immer das Individuelle mitführt, symbolisiert durch einen roten Faden.“ (Brigitte Waldach).
> bis 10.11.2019

Sammlung im Dialog

In Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück zeigt das Museum die eindrucksvollsten Kunstwerke der Museumssammlung aus 150 Jahren.
Die zweite Sammlungspräsentation im Rahmen des 2018 eingeführten Formats „Sammlung im Dialog“ lässt aus Anlass des 140-jährigen Bestehens von Museums- und Kunstverein e.V. und des
14 Highlights der Gemäldesammlung des Kulturgeschichtlichen Museums werden miteinander in den Dialog gestellt – nicht nur visuell, sondern auch verbal. Über in den Raum verteilte Tablets kommunizieren die Werke miteinander, erzählen sich gegenseitig ihre Geschichten, stellen Fragen und geben Antwort. Der Chat erzählt von der Bedeutung der Gemälde, wie zum Beispiel von den „persönlichen“ Geschichten des Gemäldes „Pfarrer in Haarlem“ von Pieter van der Weil aus dem Jahr 1666 und der Reproduktion des seit 1933 verschollenen Gemäldes „K33“ des Künstlers Friedrich Vordemberge-Gildewart. Besucher können mittels eigener Posts kreativ werden und den Dialog weiterführen.
> 3.3. bis 31.5.2019

Braune Relikte

In der Kulisse des authentischen Ausstellungsortes „Villa Schlikker“ als einer „Topografie des Terrors“ der NS Zeit (ehem. „Adolf-Hitler-Haus“ oder „Braunes Haus“ = Sitz der NSDAP in Osnabrück) sollen Funktionsmechanismen der NS-Diktatur sowie ihre historischen Ursachen und Folgen veranschaulicht werden. Vor diesem geschichtlichen Hintergrund wird zugleich danach gefragt, inwieweit „braune Relikte“ bewusst oder unbewusst bis in die Gegenwart nachwirken können, z.B. als offener Neonazismus oder als Prägung in Form von rechtsextremem, rassistischem, autoritärem etc. Gedankengut.
> 8.5. bis 10.11.2019

Friedrich Einhoff – Das immer wieder andere Gesicht

Rätselhaft erscheinen die Figuren Friedrich Einhoffs: Umrisse verschwimmen, schorfige Flächen breiten sich über Augen und Nase aus, Schlieren verzerren Gesichter und Figuren, als würde sich die anthropomorphe Gestalt und ihre Oberfläche zersetzen. Das menschliche Tun bleibt undurchsichtig, die Figuren wirken unbewegt, die Haltung eingefroren. Was kommt zum Vorschein, wenn „das Gesicht“ nicht als Porträt, sondern das immer wieder andere Gesicht, das Gesicht als eines von vielen, als variierte Erscheinungsform des immer „Gleichen“ gesucht wird? Seit fast vier Jahrzehnten widmet sich der Maler und Zeichner Friedrich Einhoff (*1936, Magdeburg) der menschlichen Figur und entblößt behutsam die Ambivalenz und Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz. In der Ausstellung werden Zeichnungen und Gemälde aus verschiedenen Werkphasen des Künstlers präsentiert.
> 15.6. bis 15.9.2019

die bauhaustapete – neu aufgerollt

Im Jahr 1929 gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des Bauhauses in Dessau entwickelt, wurde die von der Tapetenfabrik Gebrüder Rasch in Bramsche bei Osnabrück hergestellte Tapete ein die Bauhaus-Ära überdauernder Erfolg. Die Ausstellung spannt den Bogen von der Geschichte des Projektes und der umfassenden Werbekampagne über die aktuelle Neuauflage der Bauhaus-Tapete bis hin zu zeitgenössischen Wohnutopien. Ziel ist ein zeitgemäßer Blick auf ein besonderes Bauhaus-Produkt zur Gestaltung des Alltags, anhand dessen die Widersprüchlichkeiten der Wirkungsgeschichte des Bauhauses genauso aufgezeigt werden sollen wie dessen Utopien und die Ideen für gemeinschaftliches, interdisziplinäres Gestalten.
> 17.8. bis 8.12.2019

4. Felix Schoeller Photo Award

Der Felix Schoeller Photo Award ist einer der höchstdotierten Fotowettbewerbe im deutschsprachigen Raum. Der Preis ehrt Arbeiten, die Liebe zur Fotografie und höchste Ansprüche an die Qualität der Bilder erkennen lassen.
> 13.10.2019 bis 8.3.2020

Gegenwärtig

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler begegnen Felix Nussbaum
Die Reihe „Gegenwärtig“ baut eine Brücke von Nussbaums Leben und Werk ins Heute. Anhand zeitgenössischer künstlerischer Positionen werden im „Raum der Gegenwart“ die Aktualität der Themen Nussbaums und deren Relevanz für die heutige Gesellschaft diskutiert.
> 14.12.2019 bis 15.12.2020

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

Junge mit Großmodell einer Bodenmilbe | FOTO: SVEN TRAENKNER

Die dünne Haut der Erde – unsere Böden

Boden ist allgegenwärtig und doch bleibt die Welt unter unseren Füßen meist unbeachtet. Was lebt und passiert im Boden und was hat das alles mit dem Menschen zu tun? Mehr als man denkt, denn Böden bilden einen unentbehrlichen Teil unserer Lebensgrundlage: Sie ermöglichen Pflanzenwachstum, filtern Schadstoffe aus dem Grundwasser und bieten verschiedensten Organismen einen Lebensraum. Nichtsdestotrotz zerstört der Mensch jährlich große Mengen dieser kostbaren Ressource durch Pestizideinsatz und Kontamination. Auch durch Erosion und Versiegelung verliert Europa alle vier Jahre fruchtbaren Boden einer Fläche der Größe Mallorcas.
Diesem aktuellen Thema widmet sich die neue Ausstellung im Naturkundemuseum am Schölerberg. Die Ausstellung ist insbesondere für Familien und Schulklassen konzipiert. Beim Betreten der Schau schrumpfen Besucherinnen und Besucher auf die Größe einer Landassel und tauchen in eine bis dahin unbekannte Mikrowelt ein. 3D-Modelle, mikroskopische Abbildungen, interaktive Elemente, Filme und Multimediaeinheiten ermöglichen einen genaueren Blick auf die „dünne Haut der Erde“. In vier Themenkammern begegnet das Publikum zahlreichen Bodentieren vis-á-vis: Völlig neue Bekanntschaften sind garantiert! Zudem sind die Nutzung von Böden durch den Menschen und der dabei verursachte Schaden ein zentrales Thema. Bodentypen werden vorgestellt und erklärt, was jeder Einzelne für den Bodenschutz tun kann.
> bis 17.3.2019

Flügelschnecken zählen zu den empfindlichsten Plankton-Arten | FOTO: OLVIN ZANKI

Ozeanversauerung - Das andere Kohlendioxid-Problem

Aufnahmen der Naturfotografen Solvin Zankl und Nick Cobbing
Dass Kohlendioxid (CO2) die Hauptursache für den menschengemachten Klimawandel ist, ist allseits bekannt. Weltweit gelangt immer mehr CO2 in die Atmosphäre. Die Folge: Das Erdklima erwärmt sich. Als „böser kleiner Bruder der Erwärmung“ gilt die Ozeanversauerung. Der Ozean nimmt etwa 30 Prozent des Kohlendioxids auf, das Menschen jedes Jahr freisetzen. Dieser unbezahlbare Service mildert die globale Erwärmung. Aber das Treibhausgas verursacht im Wasser eine folgenreiche chemische Reaktion: Das Meer wird saurer.
Der Forschungsverbund BIOACID untersuchte von 2009 bis 2017, wie das Leben im Meer auf Ozeanversauerung reagiert. An dem Projekt, das am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordiniert wurde, beteiligten sich mehr als 250 Forscherinnen und Forscher verschiedener meereswissenschaftlicher Disziplinen aus 20 deutschen Instituten.
Der britische Fotograf Nick Cobbing begleitete 2010 ein Freiland-Experiment zur Ozeanversauerung in Spitzbergen. Seine Bilder erzählen von einem besonderen Einsatz in der weiten, noch immer unberührt wirkenden arktischen Landschaft.
Solvin Zankl, international renommierter Naturfotograf aus Kiel, eröffnet in seinen Beiträgen zur Ausstellung einen faszinierenden Einblick in die Welt des Planktons.
> bis 28.4.2019

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
1. März bis 31. Oktober: Mi.-So. 10.00-18.00 Uhr
1. November bis Ende Februar: Mi.-Fr. 11.00–17.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

Für wen tun wir das denn alles?

Leben und Arbeiten in den 60er Jahren
Ob Stahlwerk, Karmann oder Hammersen: Die großen Industriebetriebe Osnabrücks bestimmten seinerzeit maßgeblich das Bild der Stadt und das Leben vieler Bürger. Bis zur Rezession gegen Ende der 1960er Jahre herrschte weitgehend Vollbeschäftigung und stetig steigende Einkommen sorgten dafür, dass bald die Rede von der Konsumgesellschaft war. Automatisierung blieb nicht nur ein Begriff und fand langsam auch Eingang in die hiesige Arbeitswelt. Und für die Gewerkschaften, die sich bislang u. a. für Lohnerhöhungen und verkürzte Arbeitszeit stark gemacht hatten, tat sich ein neues Aktionsfeld auf.
Arbeit war wichtig, doch nicht alles und infolge des gesellschaftlichen Wertewandels rückten Freizeit und Konsum immer stärker in das Blickfeld der Menschen. Wer von Lohnerhöhungen profitierte, konnte und wollte sich was leisten: Eigenheim, Urlaubsreisen und das erste Auto waren so verlockend wie Osnabrücks erstes großes Einkaufszentrum, das Marquardt-Center im Fledder.
> 14.4. bis 6.10.2019, Magazingebäude Süberweg

Hervorgeholt und hergezeigt

Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

RATHAUS

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart

Integration der Deutschen aus Rissland als Erfolgsgeschichte
> bis 5.12.2018

Im Friedenssaal geht der Blick zum Kronleuchter: Königin Margrethe II. von Dänemark (links), Fürst Hans Adam von und zu Liechtenstein, Josephine Charlotte Großherzogin von Luxemburg, Königin Sonja von Norwegen, König Harald V. von Norwegen | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

„Willkommen in Osnabrück, Eure Majestät!“

1998 – als Europa den Frieden feiert
Die Ausstellung im Dachgeschoss des historischen Rathauses erinnert an den Tag, als vier Könige, fünf Königinnen, zwei Fürsten und acht Präsidenten nach Osnabrück kamen. Vor 20 Jahren, am 24. Oktober 1998, fand das größte protokollarische Ereignis der Bundesrepublik statt: Zum Jubiläum „350 Jahre Westfälischer Friede“ trafen sich Europas Staatsoberhäupter in Osnabrück und Münster.
> bis auf weiteres

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Mo., Do., Fr. 15.00-19.00, Sa. u. So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
skulptur-galerie.de

Robert Stieve, Skulpturen – Arbeiten in Stein und Beton

> bis 2.3.2019

Heiko Börner „Zeitschnitt“

Skulpturen und Graphik
„Die Werke des Bildhauers Heiko Börner thematisieren einerseits Bewegung, andererseits statische Formen. Die Darstellung des naturgetreuen Abbildes als perspektivisches Daseinsbild mit sorgfältig entwickelten, räumlich geordneten Schichten ist nicht relevant für Börner. Vielmehr geht es um Formulierungen ästhetischer Volumen im Raum, wobei er Skulpturen und Holzreliefs mit organisch fließenden Formen schafft, die nicht mehr das Erscheinungsbild der Natur visualisieren.
Auf der Suche nach Harmonie und universeller Form, fahndet er nach Wesens- und nicht Erscheinungsbildern. Inspiration bedeutet, den Moment der besonderen Anmut zu erfassen, den einen Augenblick der Schönheit. In Börners Skulpturen entfaltet sich ein archaisches, nuancenreiches Spiel von Formen: es verwandeln sich Hölzer in faszinierende Gestalten. Seine eigenwillige phantasiereiche Formensprache reicht vom Schlichten zum Opulenten, vom überbordend Sinnlichen und Chaotischen, zum kühl Abstrakten, vollkommen Geordneten. Die Arbeiten sind Fragmente einer Fantasiewelt, die den flüchtigen Augenblick überdauern. Sie verbinden Tradition und Modere auf poetische Weise.“
> 9.3. bis 4.5.2019

IM LANDKREIS OSNABRÜCK

BAD ESSEN

RATHAUS

Lindenstraße 41/43, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 401-0
Mo.-Mi 8.00-12.00 u. 14.00-16.00, Do. 8.00-12.00 u. 14.00-18.00, Fr. 8.00-12.00 Uhr | Eintritt frei

Bad Essen und umzu

von Hermann Focke (1873-1942)
> bis Februar 2019

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

Langsam anwachsende Gespräche

Skulpturen, Malerei, Künstlerbücher von Hiltrud Schäfer & Wilfried Bohne
Beiden Künstlern gemeinsam ist u.a. die Arbeit mit und auf Papier, das Sammeln von Fundstücken jeder Art, die in ihre Kunst einfließen. Bei Hiltrud Schäfer entstehen mit den Fundstücken u.a. kleine Skulpturen und Wandinstallationen, bei Wilfried Bohne finden sich „Papierfundstücke“ in lebendigen farbigen Collagen wieder. Immer wieder entstehen auch gemeinsame Arbeiten, Installationen, dialogische Arbeiten. Trotz einer Annäherung an die Kunst des Partners haben beide ihre ganz eigene unverwechselbare Formensprache gefunden und auch in der Partnerschaft bewahrt.
In Bad Essen zeigt Hiltrud Schäfer unter anderem Skulpturen aus Fundstücken – Köpfe und Glieder aus einer stillgelegten Puppenmanufaktur – , die den Betrachter mit ihren verschiedenen Bedeutungsebenen zu vielfältigen Assoziationen anregen können.
Wilfried Bohne zeigt neben seinen Künstlerbüchern und Malereien Collagen, kleine ungewöhnliche poetische Bildgeschichten, bei denen der Betrachter in einen Kosmos von Formen, Geschichten und Gestalten eintauchen kann.
Vernissage am 8. März um 20 Uhr.
> 9.3. bis 28.4.2019

Photorealistische Malerei

Von Susanne Strefel
Vernissage am 10. Mai um 20 Uhr.
> 11.5. bis 23.6.2019

UPCYCLING – von der Kunst des nachhaltigen Kleidens

Annette E. Schneider „Palletot“ und Katrin Stallmann „tragbar“
Ausstellungseröffnung am 28. Juni um 19 Uhr.
> 29.6. bis 28.7.2019

figure & abstraction

Malerei von Werner Petzold
Vernissage am 9. August um 20 Uhr.
> 10.8. bis 15.9.2019

BAD IBURG

HOFAPOTHEKE & RESIDENZFLÜGEL

Schloss Iburg, 49186 Bad Iburg, Tel. 05403 72455-0
Mo.-Fr. 9.00-12.00 Uhr | Eintritt frei

Spiel-Felder

Hiltrud Schäfer
> bis 1.7.2019

BERSENBRÜCK

MUSEUM IM KLOSTER

Stiftshof 4, 49593 Bersenbrück, Tel. 0541 501-4034
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt 3€, ermäßigt 1,50€
Mi 9.00-12.00, Do 9.00-17.00, Sa 9.00-12.00 u. 14.00-17.00, So. 14.00-17.00 Uhr.
www.museum-im-kloster.de

hecker nonstop – Im Wandel der Jahreszeiten

Im Besitz des Museum befindet sich eine große Sammlung von Werken Heckers, die für die Ausstellung durch einige Leihgaben ergänzt wurde. Fokus der Ausstellung sind Landschaftsdarstellungen, die von den vier Jahreszeiten geprägt sind. Neben einigen großformatigen Gemälden und Grafiken bestimmen Ölskizzen den Gesamteindruck der Ausstellung. Großformatig gedruckte Details der vier Jahreszeiten, wie die gesamte von Inga Vianden (Münster) entwickelten Ausstellungsgrafik, unterstützen die Darstellung der Originale.
Im Schaffen des Künstlers nahmen Landschaftsdarstellungen einen wichtigen Platz ein. Über die Landschaftsbilder hinaus widmet sich die Ausstellung der Biographie Franz Heckers und seinen Schaffensorten im Osnabrücker Land.
> bis 14.4.2019

BISSENDORF

HAUS AM LECHTENBRINK

Stadtweg 6a, 49143 Bissendorf/Jeggen, Tel. 05402 9845-0
www.haus-am-lechtenbrink.de

Fotoausstellung "Bewegung"

Gruppe „fotopart“ im KuBISS
> bis auf weiteres

BRAMSCHE

BRAMSCHER BAHNHOF

Bahnhofstraße 7, 49565 Bramsche, Tel. 05461 9464-17
Mo.-Fr. 8.00-14.00 Uhr | Eintritt frei

Z.A.T. KunstKiosk

Z.A.T. (aus den Anfangsbuchstaben von ZUHAUSE. AT HOME.THUIS.) ist ein deutsch-niederländisches Projekt der Stiftung MIKC mit dem Projektraum Perron 1, Delden NL und der Künstlerin Marion Tischler in Kooperation mit dem Bramscher Bahnhof (einer Arbeits- und Kulturstätte der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück), Bramsche.
56 internationale Künstler/innen stellen in zwei Bahnhöfen aus (in Bramsche DE und in Delden NL) und präsentieren Arbeiten zum Thema ZUHAUSE. Eine volksnahe Präsentation im Bramscher Bahnhof spielt mit Bezügen zum Verkaufshäuschen und Kiosk
und dem sich darin befindlichen Souvenirs als festen Bestandteil unserer Alltagskultur, zum Andenken, der Erinnerung und
dem Besitzen-wollen von Erinnerungen.
David Rauer und Joshua Sassmannshausen werden den Werken der 56 Künstler/innen ein neues Zuhause geben/bauen.
Eröffnung am 24. März um 11 Uhr.
> 24.3. bis 30.5.2019

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

Dioramenszene Lagersituation, Trossabschnitt auf dem Marsch. | © Mules-of-Marius.com | FOTO: THOMAS KURTZ

Roms Legionen

Wie sah der Alltag eines römischen Legionärs aus? Wie lang war ein Tagesmarsch, wo schlief er, was stand auf dem Speiseplan und wieviel Gepäck hatte er dabei? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die neue Sonderschau ROMS LEGIONEN, wenn tausende handbemalte Zinn-Legionäre Kalkriese [zurück-] erobern. Detailgetreue Modellbauten, großformatige Illustrationen und authentische Nachbildungen römischer Ausrüstung eröffnen facettenreiche Einblicke in die römische Armee und ihre Organisationsstruktur auf den Eroberungszügen zur Zeit um Christi Geburt.
> 30.3. bis 3.11.2019

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

FOTO: FOTOSTUDIO SCHWARZENBERGER

Filz und Eigensinn – und ich

Mechtildis Köder
In der Verbindung von ursprünglicher Filztechnik und archaischer Formensprache spannt die Künstlerin einen Bogen zwischen Zeiten und Kulturen, die kaum gegensätzlicher sein könnten: dort: Geduld und Hingabe, Meditation, Rückzug, hier: Eile, Flüchtigkeit, Multitasking, Erreichbarkeit, Getriebensein. Der nachwachsende Rohstoff Schafwolle verbindet uns mit der Natur, während Ornamente, Zeichen und Symbole eine kulturelle Verortung bieten. In diesem Spannungsbogen liegt die Faszination, ja Magie, die von Material, Technik und Symbolsprache ausgeht. Die Filzobjekte regen an, sich mit den eigenen Wurzeln, dem eigenen Selbstverständnis und der Sicht auf das Leben auseinanderzusetzen.
Eröffnung 15. Februar, 19 Uhr.
> 16.2. bis 17.3.2019

GEORGSMARIENHÜTTE

MUSEUM VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di.+Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de

Regine Wolff "NTERLUNIUM"

In ihren neuesten Bildern arbeitet Regine Wollf mit einer Kombination aus Druck und Malerei. Die Künstlerin verwendet Druckversuche, die sie in ihrer langjährigen Tätigkeit als Textildesignerin gesammelt hat, als Malgrund. Diese Drucke sind wiederum Kombinationen aus den Schablonen verschiedener Muster und wirken auf den ersten Blick, wie ein homogener
Untergrund für das eigentliche Motiv. Bei genauerem Hinsehen öffnet sich dem Betrachter ein vielschichtiger und komplexer Kosmos, aus einer scheinbar unendlichen Zahl sich wiederholender und überlagernder Elemente. Der unterschiedlich starke Kontrast zwischen den gedruckten und gemalten Ebenen erzeugt eine besondere Spannung.
Es gibt eine vordere Ebene, die zunächst dominiert während man auf den zweiten Blick die vielen filigranen Details entdecken kann. die weiten Ebenen und Räume eröffnen und wie eine geheimnisvolle fraktale Grundstruktur den Szenen zugrunde zu liegen scheinen.
> 24.2. bis 14.4.2019

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Mitgliederausstellung und jurierte Einzelausszellung

> 2. bis 26.5.2019
> 14.11. bis 8.12.2019

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Bernd Rüsel

Bin ich so schön? Gefundene und erfundene Portraits
Je nach Betonung des Ausspruchs Bin ich so schön? erhält dieser eine andere Bedeutung. Wie sich Schönheit in einem Bild zeigen kann, interessiert Rüsel. In seinen neuen Arbeiten tauchen viele portraithafte Arbeiten auf. Allerdings nicht die klassischen Portraits, die auf Ähnlichkeit des Äußeren wie des charakterlichen Wesens zielen, sondern erfundene oder aus der Erinnerung gewonnene Köpfe und Figuren von Menschen oder Tieren. Dabei spielt er mit dem Sujet Portrait, wobei sich die Portraitierten auch schon mal abwenden und ein verlorenes Pro l nur Hinweise erteilt.
Der Künstler wählt neben der Leinwand häu g ungewöhnliche Bilduntergründe wie Landkarten oder alte Holzbohlen. Verbinden sich Untergrund und malerische Ausdrucksmittel, können sie als Katalysator für die Idee des Künstlers wirken. Jetzt kann ein Bild entstehen, das von Schönheit durchwirkt ist.
> 3. bis 31.3.2019

Roswitha & Dieter Pentzek Bilder für den Fluss – Gleznas Upei

Strandgut II Rückschau auf das Daugava-Projekt 2019
2006 machte die Kunst eine Pilgerfahrt durch Zeit und Raum. Sie kam aus der Zeit der Renaissance und ging in zwölf großformatigen Malereien ihren Pilgerweg auf dem Wasser des lettischen Flusses Daugava. Ihr Ziel war das Gelände eines ehemaligen KZs in Salaspils bei Riga. Was hatten die Pilgerbilder nach Europäern wie Matthias Grünewald, Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer und Jacopo da Pontormo vor einem KZ zu suchen? Sie suchten nicht die damals Ermordeten, sondern die heute Lebenden. Sie wollen von neuen Kriegen unter so genannten „Vater-Ländern“ abhalten, indem sie wie zu ihrer Zeit auf das Mütterliche hinwiesen, auf das Liebevolle, das Christliche, das eigentlich Menschliche.
Dieser Hinweis ist die wichtigste Aufgabe der Kunst, sagten wir uns und versuchten, ihn auszusprechen, indem wir vor dem KZ die aus dem Fluss übrig gebliebenen Malereien wie ein Aufschrei in Flammen aufgehen ließen.
> 19.5. bis 30.6.2019

Dorothea Schüle - Tagebuch

Die Welt dieser Bilder sind Momentaufnahmen. Sie sind Wiedergabe meines alltäglichen Lebens und meiner erlebten Umwelt. Vordergründig scheinen sie eine heile, bürgerliche und vergnügliche, betriebsam, eißig aufstrebende, menschliche Umwelt darzustellen, aber bei genauer Betrachtung werden alltägliche Gegenstände zu Metaphern der realistischen, oft aggressiven »Lebenswelt«.
Aber gerade die Hervorhebung dieser unscheinbaren Gegenstände mit ihrer dif zilen Vielfältigkeit, den Ecken und Kanten im Spiel mit Licht, Schatten und Farbe erlangen so einen starken Reiz. Sie sind auf einmal ein fester Punkt im Bild, nicht wegzudenken aus der kompositionellen Gesamtheit des Bildes.
Es sind Dinge, die durch Skizzen schnell festgehalten wurden. Auf der Leinwand ist es dann nicht nur ein Prozess des Übertragens der üchtigen Momente, sondern diese üchtigen Momente werden bewusst zu einer neuen Komposition verändert. Dinge erhalten so neue gegenseitige Beziehungen und somit eine neue Inhaltlichkeit, die in den nachträglich gegebenen, oft ironischen, Titeln.
> 8.9. bis 6.10.2019

Künstlergruppe Melpomene – Jubiläumsausstellung

Mitunter gibt es Irritationen, wann Melpomene tatsächlich gegründet wurde. War es 1993 oder doch erst 1994. Im Dezember 1993 gab es das Gründungsfest in Osnabrück, 1994 folgte die Taufe in Berlin.
Alfred Cordes bezeichnete Melpomene im ersten Katalog der Künstlergruppe als Muse der tragischen Dichtung. Zusätzlich bezeichnen sich die Gruppenmitglieder als Schule des Skurrealismus. Ihre Intention ist es, die realistisch erzählende Malerei zu fördern und neue Präsentationsmöglichkeiten zu erproben. Obwohl alle Künstler einer realistischen Darstellungsweise verbunden sind, ist Melpomene keine homogene Gruppe. Ihre Werke sind eine Mischung aus realen, surrealen, grotesken und oft auch skurrilen Elementen. Jeder von ihnen hat seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Ihre Malweise ist facettenreich. Sowohl Fotorealismus, fantastischer- und kritischer Realismus als auch Verismus, Politkunst, Collagen, Pop Art und der Comic haben ihre stilistische Entwicklung beein usst.
Thomas Bühler, Axel Gundrum, Hinrich van Hülsen, Thomas Johannsmeier, Robert Meyer sind die Künstler der Gruppe.
> 3.11. bis 1.12.2019

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

REISE.BILDER

1551 reist Nicolas de Nicolay (1517–1583) auf Geheiß des französischen Königs Heinrich II. ins Osmanische Reich, um dort die Sitten und Gebräu- che zu studieren und das Wissen mitzubringen. De Nicolays Bericht er- scheint erstmals 1567. Der Text mit 62 typisierenden Stichen osmanischer Trachten wird in vier Sprachen übersetzt und in hohen Au agen gedruckt. Die Kabinettausstellung setzt diesen „Bestseller“ in einen Dialog mit ausge- wählten Büchern und osmanischen Textilien der Frühen Neuzeit und zeigt so die große Bedeutung dieses Reiseberichts für die europäische Vorstellung von den im Osmanischen Reich lebenden Menschen.
> bis 17.2.2019

Fremd und vertraut

Rembrandt gab seinen Radierungen, in denen er sich biblischen Themen widmete, eine starke Innerlichkeit. Er war ein Meister darin, diese Szenen in seine Zeit und Umgebung, die calvinistischen Niederlande des 17. Jahr- hunderts, zu holen. Dabei orientierte er sich an Bildtraditionen und am wortreichen Bibeltext. Rembrandt wollte den Kern der biblischen Ereig- nisse erfassen und zeigen.
Durch seine Inszenierung von Licht und Dunkelheit sowie die starke Inter- aktion der Figuren, deren Mimik und Gestik große Präsenz ausstrahlen, os- zillieren diese Bilder bis heute zwischen fremd und vertraut.
> 28.3. bis 4.8.2019

GLAUBE

Teil 1 der Ausstellungstrilogie Glaube, Liebe, Hoffnung
2019/20 zeigt die Draiflessen Collection drei aufeinanderfolgende Kunstausstellungen, die mit dem Blick auf Moderne und Gegenwart einzelne Facetten dessen beleuchten, was die Begriffe Glaube, Liebe und Hoffnung in dieser Zeit bedeuten.
Der erste Teil widmet sich dem Begriff Glaube. Mit ihm verbinden sich Sehnsüchte, Trost- und Zukunftsversprechen, aber auch Ängste, Enttäu- schungen und Zweifel. Die Ausstellung versammelt eine komprimierte Auswahl an Kunstwerken aus dem 20. und 21. Jahrhundert, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit existenziellen Fragen des Menschseins, mit Glaube und Zweifel auseinandersetzen.
> 19.5. bis 18.8.2019

Vom Wesen der Landschaft

Wie lässt sich die Seele einer Landschaft einfangen? Die zweite Kabinettaus- stellung im Rembrandtjahr 2019 zeigt zwei Getriebene auf der Suche: Rem- brandt Harmensz. van Rijn mit seinem Bestreben, die Atmosphäre – das, was einen Landstrich ausmacht – einzufangen. Traditionelle Arbeitsweisen und Zeichentechniken nutzend, nähert sich auch der friesische Künstler Jan van der Kooi (*1957) dem Inneren, der ureigenen Kraft von Menschen, Tieren und Landschaften.
Erstmals sind seine mehr als 150 Skizzenbücher zu sehen, die im Zusammenklang mit einer Auswahl von Rembrandts Landschaftsradierungen gezeigt werden.
> 6.9.2019. bis 19.1.2020

LIEBE

Teil 2 der Ausstellungstrilogie Glaube, Liebe, Hoffnung
Die zweite Ausstellung der Trilogie Glaube, Liebe, Hoffnung nähert sich dem Begriff Liebe. Sie beschreibt Liebe als eine Form (besonderer) sozialer Beziehungen und Bindungen. Nicht die Liebe als kurzlebigen Affekt oder lei- denschaftliches Gefühl nimmt die Ausstellung in den Blick. Ihr Augenmerk richtet sich vielmehr auf Liebe als Qualitätsmerkmal zwischenmenschlicher Verhältnisse. Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Kunstwerke der Mo- derne und Gegenwart, die über Möglichkeiten, Grenzen und Widersprü- che des Verbundenseins re ektieren. Ausgehend von ihren individuellen Erlebnissen der Liebe sowie Beobachtungen ihrer eigenen Umwelt zeigen Künstlerinnen und Künstler ihr Ringen um Harmonie, ihre Sehnsucht nach Schutz, aber auch Erfahrungen von Enge und Schmerz.
> 13.10.2019 bis 26.1.2020

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
Di.-So. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de/magazin/artikel.php?artikel=1332&menuid=15

Winter Adé

Künstler der Kunstschule Bad Essen.
> bis 3.3.2019

Elisabeth Tüting & Gerhard F. Philipp

Keramik und Aquarelle
Ausstellungseröffnung am 8. März um 19 Uhr
> 8.3. bis 21.4.2019

Formen und Farben von Wasser

Fotografie von Susanne Holz
Ausstellungseröffnung am 26. April um 19 Uhr
> 26.4. bis 2.6.2019

Schülerinnen und Schüler stellen aus

LWS Oberschule
Ausstellungseröffnung am 6. Juni um 19 Uhr
> 6.6. bis 24.6.2019

Hommage an Rudolf Englert

zum 30. Todestag
Ausstellungseröffnung am 28. Juni um 19 Uhr
> 28.6. bis 11.8.2019

farb- & klangecht

Zilli Hünniger und Musikschüler
Ausstellungseröffnung am 16. August um 19 Uhr
> 16.8. bis 1.9.2019

Ohne Punkt und Komma

Grafik von Gundula Oltmanns
Ausstellungseröffnung am 6. September um 19 Uhr
> 6.9. bis 20.10.2019

Fritz Wolf

Zeichnungen
Ausstellungseröffnung am 25. Oktober um 19 Uhr
> 25.10. bis 1.12.2019

Einblicke & Ausblicke

Fotografie von Iris und Hans Jürgen Nepke
Ausstellungseröffnung am 6. Dezember um 19 Uhr
> 6.12.2019 bis 12.1.2020

QUAKENBRÜCK

STADTMUSEUM QUAKENBRÜCK

Markt 7, 49610 Quakenbrück, Tel. 05431 6777
Do., Sa. So. 14.00–17.00 | Eintritt 3€, Kinder in Begleitung Erwachsener frei
www.stadtmuseum-quakenbrueck.de

Kunst und Gestaltung aus Kinderhänden

Quakenbrücker Kreativ- und Sprachschule Lubinez
> bis 3.3.2019

Aus guten Stuben

Eine Ausstellung über das Wohnen mit migrantischen Objekten aus Artländer Wohnräumen
Wie wohnt es sich im Artland? Die Künstler/Innengruppe Syndikat Gefährliche Liebschaften hat sich auf den Weg gemacht und Menschen in Quakenbrück und Umgebung in ihren Wohnräumen besucht. Ein halbes Jahr lang haben sie Kontakte geknüpft, sich zum Kaffee verabredet und dabei entdeckt, was das Wohnen ausmacht: Liebgewonnene Zufälle, sonderbare Beutestücke und unsichtbare Zusammenhänge..
> bis 3.3.2019

WALLENHORST

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de

come together

Werke aus dem KunstContainer der HHO und der Uni Osnabrück
In der Ausstellung werden neben herausragenden Einzelwerken aus der langjährigen Arbeit im KunstContainer auch Ergebnisse aus einem Kooperationsprojekt mit der Universität OS präsentiert. Über den Zeitraum von drei Semestern haben Akteure des KunstContainer gemeinsam mit Studierenden aus den Fächern Kunst und Erziehungswissenschaften in zahlreichen Workshops Gemeinschaftswerke kreiert.
Eröffnung am 23. Februar um 19 Uhr.
> ab 23.2.2019