OSNABRÜCK

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück, Tel. 05402 6919079
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr
www.bbk-osnabrueck.de/kunstquartier

Formen-Welten – introspektiv

Bernd Hildenbrand und Bernd Hechler – Skulpturen, Objekte, Reliefs und Installation
Bernd Hildenbrand und Bernd Hechler studierten zusammen Bildhauerei und stehen seit dieser Zeit in einem regen künstlerischen Austausch. Die Arbeiten sind ganz verschieden, können jedoch sehr gut in einem Raum „zusammenklingen“.
Ein Spiel mit den Formen!

Bernd Hildebrandt

Bernd Hildenbrand präsentiert Skulpturen, größere Arbeiten aus Alabasterstein und kleinere Steinobjekte. Die Werke aus Alabaster haben einen großen Durchbruch der Flächen und sind rund und organisch gearbeitet. Diese Formen wirken wie Fensteröffnungen innerhalb der Skulptur – haben ein Innen und Außen. Dem Betrachter ist es so möglich, seine eigenen Gedanken und Gefühle auf die Skulptur zu projizieren, unabhängig von der Intuition des Künstlers.

Bernd Hechler

Die Skulpturen und Reliefs von Bernd Hechler werden meist in der Zwiesprache mit dem Werkstoff, aus der Intuition sowie aus der Imagination erschaffen. In seinen neuen Wandarbeiten, Reliefs, Montagen und Bildern ist die Formensprache vorherrschend. Oftmals dienen ihm auch Fundstücke mit ihrer Geschichte als Inspiration. Aus der Intuition erschaffen und introspektiv geprüft, werden sie zu visuellen Aussagen. Durch Transformation finden sie sich häufig in einem neuen, kontemplativen Kontext wieder. Neue Formen werden erfunden oder neu kombiniert. Alte, bekannte Formen finden sich in neuen Zusammenhängen wieder. In der freien Assoziation wird dem Betrachter ermöglicht, sich neue, individuelle, visuelle Erlebnis-Felder zu erschließen.
> bis 6.1.2018

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

ÜberLebensmittel

Eine Ausstellung zu nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung
Die Wanderausstellung „ÜberLebensmittel“ präsentiert Hintergründe, überraschende Einblicke aber vor allem Lösungsvorschläge, wie sich trotz begrenzter Ressourcen und veränderter Ernährungsgewohnheiten eine stetig wachsende Weltbevölkerung auch in Zukunft gesichert und ausgewogen ernähren kann. Besuchen Sie die Ausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und informieren sich in acht Themenbereichen über Anfassen und Ausprobieren an den 16 spannenden Mitmachstationen.
> bis 9.2.2018

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

Herbei ihr Kreaturen all …

Krippenausstellung
Exotische Tiere an der Weihnachtskrippe: Diese Spur verfolgen der Krippenverein Osnabrück-Emsland, das Diözesanmuseum und der Osnabrücker Zoo mit der Krippenausstellung „Herbei ihr Kreaturen all …“, in der neben Ochs, Esel und Schafen auch die afrikanische und südamerikanische Tierwelt gezeigt wird. So sind Krippen in Südamerika außerordentlich beliebt und in Peru hat etwa das Lama eine besondere Rolle, während afrikanische Krippen mit exotischen Tieren teils einfach für den Export nach Europa geschnitzt werden. In der Ausstellung des Diözesanmuseums sollen Fotos der jeweiligen Art auf die echten Exemplare im Zoo verweisen.
> bis 4.2.2018

DOM ST. PETRUS

Domhof, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.bistum-osnabrueck.de

Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 1500-1700

Der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) widmet diese Ausstellung den regionalen Auswirkungen der konfessionellen Veränderungen in der spannenden Phase der konfessionellen „Findung“ – waren doch die Glaubensgrenzen zum Teil gravierend, zum Teil aber auch erstaunlich elastisch. Über das ganze Jahr 2017 hin wird die Wanderausstellung an insgesamt zehn Orten in Stadt und Landkreis Osnabrück zu sehen sein; als Teil der Ausstellung sind stets auch die historischen Kirchenräume selbst gedacht. Sie schildert anhand von Bildern und Texten anschaulich die Geschichte und die Hintergründe des konfessionellen Mit- oder auch Nebeneinanders zwischen 1500 und 1700. Denn der Westfälische Frieden legte 1648 eine ganz besondere Form des konfessionellen Miteinanders im alten Hochstift fest: den Wechsel katholischer und evangelischer Bischöfe. Dies blieb bis 1802 im gesamten Alten Reich einmalig. Zudem wurde bestimmt, welcher Konfession die einzelnen Kirchspiele zuzuordnen seien. Ausschlaggebend war der Glaube, dem der am 1. Januar 1624 amtierende Pfarrer anhing.
> 23.11. bis 17.12.2017

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

Der abenteuerliche Simplicissimus

Eine Graphic Novel von Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer
Nach der Adaption von Remarques Antikriegsklassiker „Im Westen nichts Neues“ arbeiten Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer nun daran, mit Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausens „Der abenteuerliche Simplicissimus“ einen weiteren Klassiker als Graphic Novel zu gestalten.
> bis 7.1.2018

FELIX-NUSSBAUM-HAUS
& KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

Kategorie „Nachwuchswettbewerb“: George Selley „Vault 7“

Sieger und Nominierte des internationalen Felix Schoeller Photo Award 2017

Die Einreichungsfrist für die dritte Ausgabe des internationalen Felix Schoeller Photo Award beginnt im Januar 2017. Der Award richtet sich ausschließlich an die weltweite Gemeinschaft der Profi-Fotografen, die aufgefordert werden, ihre Arbeiten in den fünf Kategorien Porträt, Landschaft/Natur, Architektur/Industrie, Fotojournalismus/Editorial sowie Freie/Konzeptionelle Fotografie einzureichen. Für den Nachwuchspreis dürfen Auszubildende und Studenten ihre Arbeiten in den Wettbewerb schicken. Mit Einreichungen aus 65 Ländern bildet der Award mittlerweile den Stand der künstlerisch-konzeptionellen Fotografie ab. Mit dem Gesamtwert von 25.000 Euro zählt der Felix Schoeller Photo Award zu den höchstdotierten Fotopreisen im deutschsprachigen Raum. Erneut werden die Gewinner und Nominierten des Felix Schoeller Photo Awards 2017 als Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück gezeigt.
> bis 25.2.2018

Zwischen Krieg und Frieden – Osnabrück im Zeitalter der Konfessionalisierung

Die Ausstellung reflektiert die Geschichte der Stadt im Übergang zur Neuzeit und ordnet dabei die regionalen Besonderheiten in den historischen Gesamtkontext des Zeitalters der Konfessionalisierung zwischen Reformation und Westfälischem Frieden ein. In 95 Schlaglichtern zeigt die Ausstellung die Wurzeln der „Friedensstadt Osnabrück“ im 16. und 17. Jahrhundert auf. Ein umfangreiches Begleitprogramm vertieft dabei insbesondere Aspekte zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in der Osnabrück eine starke gegenreformatorische Bewegung erlebte, sowie zum Westfälischen Frieden und seinen Auswirkungen.
> bis 8.4.2018

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Do. 14.00-20.00, So. 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

Klaus Hack "Schreikleid Altar"

Klaus Hack

Klaus Hack – Bildhauerei, Holzreliefs, Holzschnitte und Gemälde
Als Künstler fasziniert Klaus Hack der ewig menschliche Kreislauf,
die Verdichtung in Städten, die Suche nach Schutz und parallel dazu der
Größenwahn, der von gigantische Türmen aus Holz symbolisiert wird.
Die formale Auseinandersetzung mit den architektonischen Themen
Stadt und Turm sowie mit der menschlichen Figur, soll soziokulturelle
und innermenschliche Konflikte sichtbar und erfahrbar machen. (Zitat Antje Schultz M.A.)
> bis 14.1.2018

Helle Jetzig – Merle Lembeck

malerei + Skulptur im Dialog
> 4.2. bis 25.3.2018

GALERIE LETSAH

Süntelstraße 49, 49088 Osnabrück, Tel. 0541 49911
Sa. u. So. 14.00-19.00 Uhr
www.galerie-letsah.de

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr. 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00, Sa. 11.00-15.00 Uhr
www.gzk-os.de

Robert Stieve "Coming of age"

BIOS – 16 künstlerische Positionen aus Bielefeld und Osnabrück

malerei + Skulptur im Dialog
Von Malerei über Bildhauerei bis zur Videokunst: 16 Osnabrücker und Bielefelder Künstlerinnen und Künstler stellen im Kunstraum hase29 unterschiedliche Ansätze vor. Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien, Videos und Installationen treffen in vier Gruppenausstellungen aufeinander. Im Ruller Haus stellen gleichzeitig alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler aus. Die Ausstellungen präsentieren Ergebnisse des Kooperationsprojekts BIOS (Bielefeld/ Osnabrück), in dem die beteiligten Künstlerinnen und Künstler mehrere Monate zusammengearbeitet, gemeinsam kuratiert und sich technisch und organisatorisch unterstützt haben. Ins Leben gerufen wurde BIOS von den Künstlerinitiativen TOP.OS Verein für Neue Kunst e.V. aus Osnabrück und Bielefelder Künstlern der Künstlerinitiative Artists Unlimited. Angelegt als Austauschprojekt wird es im kommenden Jahr eine Fortsetzung in Bielefeld geben: 2018 sind die beteiligten Osnabrücker Künstler eingeladen, ihre Arbeiten in Bielefeld in den Räumen von Artists Unlimited, sowie in der Galerie GUM zu zeigen.
BIOS 1 20.10.–5.11.2017
Frank Gillich, Angelika Höger + Lucie Marsmann, Monika Witte
BIOS 2 10.11.–26.11.2017
Caro Enax, Eva Preckwinkel, Lars Rosenbohm, Robert Stieve
BIOS 3 1.12.–23.12.2017
Josef Brune, Merle Lembeck, Reiner Tintel
BIOS 4 5.1.– 8.1.2018
Kerstin Hehmann, Jörg Kujawa, Gabriele U. Meyer, Hendrik Spiess, Helene Wolf
> bis 28.1.2018

HEGER-TOR-VIERTEL, KUNSTHALLE OSNABRÜCK, FELIX-NUSSBAUM-HAUS

Levi Jackson "Esterbend"

Lichte Momente 2017

mit den Künstlern Till Nowak (Los Angeles/USA) und Levi Jackson (Salt Lake City/USA)
Die Werke der beiden in den USA lebenden Künstler bestehen zum Großteil aus Bewegtbild- und fotografischen Medien. Überwiegt bei Nowak die Arbeit mit digitalen Computerprogrammen und erweiterten Realitäten (Augmented Realities), so mischen sich bei Jackson analoge, konkret-arrangierte Handlungssituationen im Landschaftsraum, die im Ergebnis schließlich in dokumentarartiger Form erscheinen. Er benutzt digitale Medien lediglich zur Aufnahme, Post-Produktion und Präsentation, manipuliert aber die Handlungen als solche später nicht mehr.
Bei allen formalen Unterschieden verbindet Nowak und Jackson inhaltlich eine ganze Reihe von Elementen:
Beide Künstler forschen in ihren Werken nach Zivilisationsbedingungen. Beide haben ein intensives Interesse an Manipulation, um inhaltlich ihre kommunikativen Fokussierungen genau, nachvollziehbar und teilweise in übersteigerter Form sichtbar zu machen.
Und schließlich arbeiten beide Künstler mit kritischem Humor und zuweilen tragischer Ironie.
Eröffnung: 30. November um 19 Uhr
> 1.–30.12.2017

HOTEL STEIGENBERGER REMARQUE OSNABRÜCK

Temporäre Galerie für Fotografie und angrenzende Richtungen
Natruper-Tor-Wall 1, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 60960
Eintritt frei

Fließende Formen - Gewachsene Strukturen - Gespiegelte Panoramen

Fotos von Heiner Möller
Die Arbeiten sind u.a. in Australien, Norwegen, USA und in der Schweiz entstanden.
Möller ist mehrfacher norddeutscher Fotomeister, gewann mehrfach den Dürrich-Preis für Amateurfotografen in Westfalen und ist „Meister des DVF“ (Deutscher Verband für Fotografie). Er war Kapitän der deutschen Handball-Nationalmannschaft und Teilnehmer der Olympischen Spiele 1972 in München.
> bis 25.2.2018

INTERVISION-STUDIO

Temporäre Galerie für Fotografie und angrenzende Richtungen
Lohstraße 58 (Hinterhaus), 49074 Osnabrück, Tel. 0541 2051926
Do. u. Fr. 16.00-18.00, Sa. 12.00-14.00 Uhr | Eintritt frei
www.intervision-net.de

KATH. FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.00-20.00, Fr 8.00–16.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

www.wurzel,wipfel,wald

Die Mal- und Zeichenkurse der Katholischen Familien-Bildungsstätte unter der Leitung von Sybille Hertel stellen aus
Osnabrück ist von Wald umgeben, der Schloßgarten liegt ganz in der Nähe, der Botanische Garten hat ein Regenwaldhaus. Das Thema Wald ist in neuen Büchern thematisiert worden: Bäume sind den Menschen ähnlicher als wir glauben, sie sorgen füreinander. Das hat zur Wahl unseres Themas, als Sinnbild des Lebens, geführt. Die Malkurse sind ein Raum für menschliche Kontakte, Anregungen und Ideen und der Erkenntnis, dass es immer eine Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten gibt. Anteilnahme und Lob sind nicht zu unterschätzen.
> bis 4.1.2018 vom 20.12.2017-2.1.2018 bleibt die FABI geschlossen.

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

Reiner Schlag

„Bewegung peripher wahrnehmen und farblich umsetzen“ lautet die Intention von Reiner Schlag. Mit seinen Bildern schafft der Künstler Bewegungslinien, die der Betrachter über den Bildrand hinaus imaginär weiterverfolgen kann. „Ich will dem grauen Alltag etwas entgegensetzen“, so Reiner Schlag, der als Ausdruck seiner Lebenseinstellung denn auch folgerichtig leuchtende, fröhliche Farben verwendet. Das Portfolio des in Dülmen geborenen Künstlers umfasst ein großes Spektrum: von Auftragsarbeiten, Ausstellungen als eventbegleitendes Extra, Zusammenarbeit mit Firmen und Architekten. Reiner Schlag, der in Münster Grafik Design studiert hat und dort bis heute wohnt, ist in ganz Deutschland unterwegs, um mit seiner Kunst ein zeitloses, kreativ-persönliches Ambiente zu schaffen.
„Kunst sollte nicht die Umwelt kopieren, sondern interpretieren“, sagt Schlag und deshalb haben sich seine Bilder Schlag im Laufe der Jahre immer mehr vom Fotorealismus entfernt. Heute sind sie seiner lebensbejahenden Intention folgend expressionistischer und farbenfroher.
Die Ausstellung ist auf der 3. Ebene des Kreishauses zu sehen.
> bis 16.1.2018

Zeitzeichen – 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg

Bilder von Maria Feldkamp
2018 jährt sich zum einhundertsten Mal das Ende des Ersten Weltkriegs: Mit dieser Thematik befasst sich die Künstlerin Maria Feldkamp. Durch die Verbindung ihrer Malerei mit Texten gibt sie dem Betrachter ein umfassendes Gesamtbild und einen Einblick in ihre Intention.
Thomas Vogtherr führte die Besucherinnen und Besucher in die Ausstellung ein. „Der Blick auf Maria Feldkamps Bilder verrät ein hohes Maß an umfassender Bildung, an Wissbegierde und Umsetzungskraft.“ So zitiert sie in ihren Texten den griechischen Philosophen Heraklit: „Der Krieg ist der Vater aller Dinge.“ Maria Feldkamp nimmt diesen Satz zum Ausgangspunkt ihrer Werke zum Ersten Weltkrieg. So zeigt sie ihre Variante, die Vogtherr als optimistisch, aber dennoch „Freiheit der Künstlerin“ sieht. „Aus dem Krieg und der Erfahrung des Krieges, aus der Technisierung der Umwelt und der endgültigen Durchsetzung und Verbreitung der Industrialisierung erwächst für sie der Weg in die Wissensgesellschaft. Angedeutet durch in dreidimensionale Werke eingearbeitete CDs soll verdeutlicht werden, dass der Weg der Gesellschaft seit dem Ersten Weltkrieg zu einer Anhäufung von Wissen geführt hat.“
Kreisrat Matthias Selle freute sich über die große Anzahl der Besucherinnen und Besucher und bestärkt somit die Absicht des Kulturbüros, das kulturelle Erbe und die Vielfalt des Osnabrücker Landes unter verschiedenen Schwerpunkten noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu holen. „Ziel ist es, das bereits vorhandene, große, kreative Potenzial weiter auszubauen und die Kommunikation und Kooperation zwischen Kulturschaffenden und Kulturverantwortlichen zu initiieren und zu intensivieren.“
> bis 31.1.2018

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

FOTO: ANGELA VON BRILL

Felice Varini – Interventionen und Situationen“

Das Bemühen, räumliche Situationen auf eine Fläche zu übertragen, ist so alt wie die Malerei selbst. Felice Varini dreht die Fragestellung um: Was passiert, wenn eine zweidimensionale geometrische Form in den realen (architektonischen) Raum gebracht wird? Die Installation „Vier Blaue Kreise“ an den Fassaden des Osnabrücker Marktplatz macht die Besucher seit Mitte April durch Selbstexperimente zu Experten zentral-perspektivischer Forschung. Der in Paris lebende Varini und seine Assistenten haben mittels Hebebühnen und Bergsteigerausrüstung zehn Tage lang wie in einen optischen Windkanal die blaue Intervention auf die Fassaden der Marienkirche und der umliegenden Gebäude der Marktstraße appliziert. Wenn es richtig ist, dass die medial geprägte Lebenswelt unsere Wirklichkeit mehr und mehr zu einem zweidimensionalen Display verwandelt, und unser Leben verflacht, so wird Osnabrück im Kunstsommer 2017 zu einem Ort, an dem der Besucher blaue Drei-Dimensionalität „nachtanken“ kann. Mit einer 20 Meter hohen und 50 Meter langen Doppel-Installation im Kirchenschiff der Kunsthalle wird die Osnabrücker Intervention komplettiert.
> bis 21.1.2018

KUNSTHAUS 57

Ernst-Weber-Straße 57, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 99879506
www.kunsthaus57.de
Sa. u. So. 14.00-17.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

Anja Weinberg, Skulpturen / Ulrich Leive, Malerei

> 2.12.2017 bis 7.1.2018

MARTINI|50 – FORUM FÜR ARCHITEKTUR & DESIGN

Martinistraße 50, 49078 Osnabrück, Tel. 0541 4089510
Mo.-Fr. 10.00-12.00 u. 14.00-17.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

FOTO: SVEN TRÄNKER/SENCKENBERG MUSEUM, FRANKFURT

Planet der Zukunft

SONDERAUSSTELLUNG
Nachdem die Besucher in der Ausstellung „Schlaglichter der Erdgeschichte“ die letzten 650 Millionen Jahre unseres Planeten erlebt haben, nimmt der Planet 3.0 mit auf eine Reise in die Zukunft. Eine audiovisuelle Kugelprojektion macht das komplexe „System Erde“, wie es heute ist, verständlich. In authentischer Forscheratmosphäre erleben die Besucher im Bereich „Forschung für die Zukunft“ die aktuelle und zukunftsweisende Klima- und Biodiversitätsforschung. Man entdeckt die Welt der Naturwissenschaften: Telefonieren mit einem Forscher, Surfen im Eisportal, einer Tigermücke ins Facettenauge blicken, den Weg eines Tornados beeinflussen. All das sind nur Ausschnitte dieser sehr interaktiven Wissenschaftsausstellung.
> bis 26.11.2017

FOTO: THOMAS RAUEN

NATURlicht

SONDERAUSSTELLUNG
Osnabrücker Naturfotografen präsentieren einzigartige Momentaufnahmen der Natur
Dabei machen die Motive dem Namen der Ausstellung alle Ehre. Hinten rechts leuchten die tiefroten Strahlen der Morgensonne des Recker Moors, die mystisch die schwarze Silhouette eines Graureihers umschmeicheln. Gegenüber scheint ein grasgrüner Laubfrosch im Osna-brücker Land eine Wespe ins Auge gefasst zu haben und direkt am Eingang schillert das kühle Blau der langsam abtauenden Eisblöcke des Vatnajökull, des größten Gletschers in Island.
Für die Ausstellung haben die Naturfotografen ihre heimische Natur, aber auch Highlights ihrer Reisen vor die Linse genommen. Ziel ist es, Naturphänomene nicht nur zu dokumentieren, sondern die besondere Emotionalität des Moments festzuhalten.
> bis 8.1.2018

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
Mi.-So. 10.00–18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

Endstation Rost

SONDERAUSSTELLUNG
> bis 30.3.2018

Mode, Möbel, Motorräder

SONDERAUSSTELLUNG
Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

PARACELUS-KLINIK

Am Natruper Holz, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 9660
täglich 6.30–21.30 Uhr | Eintritt frei

Blickpunkte

Fotoausstellung Norbert Quindt
Quint findet seine Motive auf ausgedehnten Streifzügen durch das Osnabrücker Land, oft vom Fahrrad aus. Dabei lässt er sich von Natur und Landschaft, aber auch von Architektur zu seiner Arbeit inspirieren. Bei seinen Panoramafotos u.a. von Osnabrück möchte der Fotograf den Blick ausdrücklich auf neue Perspektiven von bekannten Ansichten lenken und hofft, dass so bisher Bekanntes mit „frischem Blick“ betrachtet wird.
> bis 30.11.2017

PARACELUS-STRAHLENKLINIK

Am Natruper Holz 69, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 9660
täglich 6.30–21.30 Uhr | Eintritt frei

Jörg Weber mit einem seiner Bilder

Fragmente des Seins

Gemälde von Jörg Weber
Gemälden, die inspiriert wurden durch die nächtlichen Unterwasserwelten der Tiefsee, die Farben des Dschungels Malaysias und den Heiligen Bergen Perus. All das spiegelt sich in den Werken Jörg Webers wider. Insbesondere die ausdrucksvollen Farben fangen Blicke ein und verleiten zum intensiven Schauen und Entdecken verschiedener Texturen, Strukturen, von Höhen und Tiefen – und von Größe, einige Arbeiten sind bis zu drei Meter lang und über zwei Meter hoch.
> bis Frühjahr 2018

RATHAUS

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Königin Silvia von Schweden unterschreibt am 23. November 1997 als erste Prominente im zweiten Goldenen Buch der Stadt Osnabrück. | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

Von Papst bis Popstar – das Goldene Buch der Stadt Osnabrück

Ausstellung zeigt Bilder und ihre Geschichten
Bundespräsidenten, Monarchen und Fußball-Legenden: Auf den Seiten der beiden Goldenen Bücher stehen berühmte Namen: zum Beispiel Papst Johannes Paul II., Königin Silvia von Schweden, Queen Mum, der Dalai Lama, Prinz Charles, Franz Beckenbauer und Robin Schulz, der DJ aus Osnabrück. „Die Stadt Osnabrück ist stolz auf ihre beiden Goldenen Bücher“, sagte Griesert „Sie sind kostbare Zeitzeugen und – wenn man so will – Gästebuch und Autogrammsammlung zugleich.“
Viele hochrangige Persönlichkeiten nahmen den Füller im Friedenssaal in die Hand und beugten sich über die Seiten aus kostbarem Bütten. Wenn sie – mal mehr, mal weniger leserlich – die Buchstaben in blauer Tinte auf das Blatt schreiben – schaut ihnen dabei oft der Oberbürgermeister über die Schulter und ein Fotograf hält den Moment fest.
> bis auf weiteres

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Fr. 15.00-19.00, Sa. 11.00-17.00, So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei

Kleinskulpturen aus der Region

Stefan Donhauser, Gautam (Herbert Kleinbruckner-Gautam), Gabriele Hagenhoff, Bernd Hildenbrand, Brigitte Hoffmeister, Joachim Jurgelucks, Karin MacKay, Mareike Oberhoff, Elisabeth Pawils, Eva Preckwinkel, Joshua Sassmannshausen, Robert Stieve, Christine Wamhof, Antje Wiewinner, Dominikus Witte
Die Ausstellung wird am 17. November um 18 Uhr eröffnet.
> bis 21.1.2018

STADTGALERIECAFÉ

Große Gildewart 14, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 580540-20
Di.-So. 9.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.stadtgaleriecafe.de

Reformanda – vom Sakralbau zur Kleidersammelstelle

Ausstellung mit Fotos von Jochen Ohliger
Gezeigt wird anhand der Melanchthonkirche im Stadtteil Kalkhügel, was mit einer entwidmeten Kirche geschieht, die ein bedeutender, unter Denkmalschutz stehender Sakralbau ist. Nach dem christlichen Friedensauftrag „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist dort eine Kleidersammelstelle für Flüchtlinge untergebracht. Eine Gruppe Frauen nimmt in der Kirche zweimal in der Woche Kleiderspenden aus der Bevölkerung entgegen, sortiert sie und leitet sie an Flüchtlingseinrichtungen weiter. Die Ausstellung ist Würdigung dieses selbstlosen Einsatzes und Ermutigung. Die Fotografien stammen von Jochen Ohliger, der selbst von 1969 bis 1992 Pastor an der Melanch-thonkirche war.
> bis 3.12.2017

UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK

Nelson-Mandela-Platz 1, Osnabrück, 0541 969-2543
Mo.-Fr. 9.00-22.00, Sa. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.ub.uni-osnabrueck.de

Was damals Recht war…

Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht
Seit zehn Jahren ist die Wanderausstellung zur NS-Militärjustiz der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas auf Reisen. Auf Einladung einer Veranstaltergemeinschaft aus Universitätsbibliothek, Historischem Seminar der Universität und der Osnabrücker Volkshochschule macht sie in Osnabrück Station.
„Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“, lautet der Untertitel der Ausstellung. Entsprechend stehen Willkür und Unrecht der nationalsozialistischen Militärgerichtsbarkeit im Zentrum. Mindestens 22.000 Menschen wurden hingerichtet, unzählige andere starben in Lagern oder bei Strafkommandos. Überblicksdarstellungen zur Geschichte der deutschen Militärjustiz zwischen 1871 und 1939 ergänzen die biographischen Erzählungen. Der Blick gilt aber auch den Tätern: den Militärrichtern, ihren Biographien, ihrem Handeln im NS-System, ihren Karrieren nach 1945. Die Ausstellung widmet sich darüber hinaus dem Umgang mit NS-Justizopfern in den deutschen Nachkriegsstaaten, ihrer Ausgrenzung und Diffamierung sowie der späten und langen Debatte um Rehabilitierung und Entschädigung.
> bis 9.12.2017

VOLKSHOCHSCHULE

Bergstraße 8, 49076 Osnabrück, Tel. 0541 323–2199
Eintritt frei
www.vhs-os.de

100 Jahre Oktoberrevolution – Der Kommunismus in seinem Zeitalter

2017 jährt sich die Russische Revolution zum 100. Mal. Doch die Hoffnung auf eine Demokratisierung Russlands sollte sich damals nicht erfüllen. Stattdessen griffen im heutigen Sankt Petersburg die Bolschewiki unter der Führung Lenins nach der Macht. Die Oktoberrevolution war die Geburtsstunde des Kommunismus, der zur größten und tiefgreifendsten Massenbewegung des 20. Jahrhunderts wurde. 100 Jahre später ist die Geschichte des Kommunismus neu zu hinterfragen. Dies geschieht in der VHS Osnabrück mit der von der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur bereitgestellten Ausstellung.
> bis 31.1.2018

OSNABRÜCKER LAND

BAD ESSEN

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

Aus dem Leben - eine Retrospektive

eine Ausstellung von Reinhard Klink
Die Arbeiten Reinhard Klinks tragen seine unverkennbare künstlerische Handschrift. Sie sind das Ergebnis seines steten Schaffensdrangs, seiner aus der inneren Ruhe geschöpften, immer neuen Intuitionen und deren Umsetzung mit bildnerischen Mitteln, wie Farbradierungen und Mischtechniken. In seinen Werken charakterisiert Klink alltägliche Situationen und gesellschaftliche Ereignisse, die er satirisch bis heiter umsetzt.
Ausstellungseröffnung: Freitag, 17. November, 20.Uhr – Einführung von Prof. Dr. Gerhard Lohmeier.
> 17.11. bis 30.12.2017

BAD ROTHENFELDE

GRADIERWERKE

Frankfurter Straße, 49214 Bad Rothenfelde
Die Projektionen beginnen jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit | Eintritt frei
www.lichtsicht-biennale.de

lichtsicht 6 – Projektions-Biennale

Die lichtsicht – Projektions-Biennale begeht im Herbst 2017 ihr zehnjähriges Jubiläum.
Im Kurort Bad Rothenfelde stehen die imposanten Gradierwerke, Parks und Gebäude wieder ganz im Licht der Projektoren der renommierten Veranstaltung für Video- und Lichtkunst.
Als Projektionsfläche der mehr als fünfzig Beamer dienen im Kurpark die bis zu elf Meter hohen Gradierwerke (Salinen) aus Schwarzdorn, die sich über eine Gesamtlänge von mehr als einem Kilometer ausdehnen. Die spektakulären bewegten Bilder werden auch auf Fontänen, Teiche, Gebäude und auf die Bäume im Kurpark projiziert.
Führungen: Fachkundige Führungen werden immer donnerstags, freitags, samstags und sonntags angeboten.
> bis 28.1.2018

BAD IBURG

AVERBECKS SPEICHER

Averbecks Hof 5, 49186 Bad Iburg, Tel. 05406 780486
Mi. + So. 15.00-1t.00 Uhr | Eintritt frei

Krippenausstellung

Ausstellung des Heimatvereins Glane. Es werden u. a. Krippen von Josef Morgret gezeigt.
Eröffnung: 3. Dezember, 15 Uhr mit einem Vortrag über Krippen von Professor Gerd Lohmeier und Josef Morgret
> 3.12.2017 bis 2.2.2018

KUNSTHANDEL HENNEKEN

Di., Do., Fr., So. 14.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunsthandel-henneken.de

Klassische Moderne aus Westfalen und Hamburg

Dorothea Maetzel-Johannsen, „Blüten und weiblicher Kopf“ (um 1921)

Gemälde von Christian Rohlfs, Bernhard Pankok, Carlo Mense, u.a.
Aus Westfalen gingen Anfang des 20. Jahrhunderts einige junge Künstler zum Studium in die Kunstmetropolen München, Dresden, Berlin, etc. Sie befruchteten die heimische Kunstszene in Westfalen mit neuen Ideen und Techniken. Gemälde der folgenden Künstler werden in dieser Ausstellung ausgestellt u.a. Werke von Christian Rohlfs (Hagen), Hermann Stenner (Bielefeld), P.A. Böckstiegel (Werther), Eberhard Viegener (Soest), Heinz Lewerenz (Bielefeld), Carlo Mense (Rheine), Bernhard Pankok (Münster), Friedrich Vordemberge, Magnus Zeller (Berlin), Dorothea Maetzel-Johannsen (Hamburg), u.v.m.
> bis 31.3.2018

BELM

RATHAUSGALERIE

Marktring 13, 49191 Belm, Tel. 05406 505-33
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt frei

BISSENDORF

HAUS AM LECHTENBRINK

Stadtweg 6a, 49143 Bissendorf/Jeggen, Tel. 05402 9845-0
www.haus-am-lechtenbrink.de

Fotoausstellung "Bewegung"

Gruppe „fotopart“ im KuBISS
> bis auf weiteres

BRAMSCHE

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

30. Jahresausstellung

Bramscher Verein für Bildende Kunst e.V. – die Vereinsmitglieder zeigen in der Ausstellung ihre aktuellen Arbeiten.
> bis 10.12.2017

Zeitkapsel

Spuren der Erinnerung – Fotografien von Hermann Pentermann
Vor über 30 Jahren starb der letzte Bewohner eines Bauernhofs in Bramsche-Neuenkirchen. Seit über fünf Jahren hält der Fotograf den Verfall des Hauses mit der Kamera fest und erforscht in Interviews die Geschichte seiner Bewohner. Im besonderen Licht der Dämmerung entstehen dabei Fotografien, die mehr sind als eine Dokumentation des Verfalls, sondern Zeugnisse einer Fotoarchäologie, in der persönliche Fundstücke mit Erzählungen kombiniert werden.
Eröffnung: Freitag, 15. Dezember, 19 Uhr
> 16.12.2017 bis 15.2.2018

GEORGSMARIENHÜTTE

VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di. u. Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de/stadt/kunst/museum-villa-stahmer/

Fotoausstellung Dieter Nuhr

Dieter Nuhr ist einer der bekanntesten Satiriker Deutschlands, Dauergast im Fernsehen, hat eine eigene Sendung in der ARD, füllt riesige Hallen mit seinen Bühnenshows, und seine Analysen der Gegenwart in den Medien bewegen die Menschen und die öffentliche
Meinung. Seine bildnerische Seite ist weniger bekannt, gewinnt aber zunehmend an Öffentlichkeit: Dieter Nuhr ist bildender Künstler.
Nach einem Kunststudium mit Schwerpunkt Malerei widmet er sich heute der konzeptuellen Fotografie. Reisend erkundet er die Welt, dokumentiert abseitige Orte, verwandelt sie in Bilder und schafft so sein Archiv vergessener Welten. Seine detaillierten Beobachtungen mit der Kamera machen Dinge sichtbar, die meist eher ungesehen bleiben. Dieter Nuhrs Bilder von Orten, Interieurs und Dingen des alltäglichen Lebens, oft hinterlassene Gegenstände oder Räume, die auf den ersten Blick wenig bildwürdig erscheinen, eröffnen einen sachlichen und dennoch oft melancholischen Blick auf die Rätselhaftigkeit des Daseins.
Seine Bilder werden häufig mit kleinen Texten oder Zeichnungen kombiniert, die den Blick lenken und Assoziationen freisetzen. Nuhrs Werke sind zwar im technischen Sinne Fotografien, wirken aber in erster Linie malerisch in Komposition und Farbklang und
berühren den Betrachter trotz oder gerade wegen ihrer extremen Sachlichkeit und Strenge der Bildaufteilung.
Dieter Nuhrs Arbeiten wurden in zahlreichen Museen und Galerien gezeigt, u.a. im Museum Ratingen, der Städtischen Galerie Regensburg, dem Siegerlandmuseum in Siegen und zuletzt in der Galerie Küper in Beijing.
Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Galerie Obrist, Essen, durchgeführt.
> bis 26.11.2017

DISSEN

KUK SOL

Kunst und Kultur im Südlichen Osnabrücker Land e.V.
Am Krümpel 1a, 49201 Dissen a.T.W.
www.kukdissen.de

Arbeiten von Vereinsmitgliedern

>  bis 10.12.2017

Heroes: Helden der 50er und 60er Jahre

Ausstellung der Galerie Hunold aus Greven
> 19.1. bis 11.2.2018

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

AUTOMUSEUM MELLE

Geschichte auf Rädern Automuseum Melle gGmbH, Pestelstraße 38-40, 49324 Melle, Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 46838
Di.-Sa. 11.00-18.00, So. 10.00-18.00 Uhr, Mo Ruhetag | Eintritt: Erwachsene 8€, Kinder 5€, Familienkarte 20 €

Autos aus dem Ostblock

Weder die katastrophalen Auswirkungen des 2. Weltkrieges, noch eine unfähige Staatsbürokratie, weder der durch illusionäre Planwirtschaft allgegenwärtige Mangel an praktisch Allem konnten auf Dauer eine zaghaft wachsende Motorisierung in den „sozialistischen Bruderländern“ verhindern. Mit diesem auf westlicher Seite des Eisernen Vorhangs nur wenig bekannten Segment der Motorisierung befasst sich die neue Sonderausstellung im Automuseum Melle „Geschichte auf Rädern“.
Eine chromblitzende Staatskarosse wie die „Tschaika“, der aus dem Opel Kadett entwickelte Moskwitsch oder die mehr als 11 Millionen mal gebaute IZH gehören natürlich dazu. Das typische Funktionärs-Auto war der Pobeda = Sieg der später in Polen als Warszawa weitergebaut wurde.
Autos aus der DDR hatten Zweitaktmotoren – man musste jahrzehntelang auf sie warten. Aus der Tschechoslowakei kamen futuristische Wagen wie Tatra oder Velorex. Hübsche Sportwagen wie Skoda Felicia waren eher als Devisenbringer für den Export gedacht.
Diese nicht so bekannten, aber hochinteressanten Fahrzeuge kann man in den Wintermonaten bewundern.
> bis Frühjahr 2018

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Schwarzmalen und Hellsehen

Regine Wolf
> bis 3.12.2017

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

Dem Bild gegenüber

Im Fokus der Ausstellung stehen der Moment der Wahrnehmung von Kunst wie auch die Beziehung, die sich zwischen einem Kunstwerk und seinem Gegenüber ergeben kann. Die Beurteilung von Kunst ist zum einen von ihrer wissenschaftlichen Erforschung, zum anderen von der Anerkennung durch öffentliche und private Museen und Sammlungen abhängig. Klassischerweise wird ein Werk mit Blick auf Intention der Künstlerin/des Künstlers untersucht und durch ikonografische und stilistische Vergleiche sowie rezeptionsgeschichtliche Fragen kontextualisiert. Bei der Betrachtung von Kunst geht es jedoch nicht nur um Stilkritik, Form- und Gattungsanalyse, um Geschmacksurteile und Ermittlung von Bedeutungen, sondern vor allem auch um ein individuelles Erleben, das mit dem Kunstwerk verbunden ist. Das Delegieren des Blicks sowie des Gehörs bei der Darstellung des Schönen, des Leids, des Verwerflichen oder des Grauens – allesamt Erfahrungen, die individuell sehr unterschiedlich empfunden werden können – bezieht sich dabei immer schon auf eine spezifische Form von Geschichtlichkeit. Ausgehend davon, dass Kunst nicht aus sich selbst heraus entsteht, folgt die Ausstellung dem Gedanken, dass das, was zwischen Betrachterin/Betrachter und Werk passiert, Teil einer Geschichte der Leidenschaften ist.
> bis 28.1.2018

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
Di.-So. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de/magazin/artikel.php?artikel=1332&menuid=15

WALLENHORST

RATHAUS

Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8880
Mo., Mi., Fr. 8.00–16.00, Di. u. Do. 8.00-17.30 | Eintritt frei

Witold Podgórski

Rom, Paris, Madrid, Berlin, New York und Florenz – eine kleine Auswahl der Städte, in denen der polnische Künstler seine Arbeiten präsentiert und mit vielen Galerien zusammenarbeitet. In diese illustre Reihe fügt sich nun auch Wallenhorst ein. Denn Witold Podgórski stammt aus Wallenhorsts polnischer Partnergemeinde Stawiguda. Anlässlich des 15-jährigen Partnerschaftsjubiläums der beiden Orte zeigt der Maler etwa 30 seiner Werke im Foyer des Wallenhorster Rathauses.
> bis 29.1.2018

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de

Bios

Ein Ausstellungsprojekt mit Künstlerinnen und Künstlern aus Bielefeld und Osnabrück
Die Ausstellung im Ruller Haus ist ein Kooperationsprojekt mit dem Kunstraum hase29 in Osnabrück und stellt Künstlerinnen und Künstler aus Osnabrück und Bielefeld vor. Während für den Osnabrücker Kunstraum Werke entwickelt wurden, vereint das Ruller Haus alle Beteiligten in einer Gruppenausstellung und bietet so weitere Einblicke.
> bis 28.1.2018