IN OSNABRÜCK

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück, Tel. 05402 6919079
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
www.bbk-osnabrueck.de/kunstquartier

"Anna", Jürgen Wendt 2017

It's only Rock ’n’ Roll

Bilder von Ron Wood und Jürgen Wendt
In Zusammenarbeit mit dem Stones Fan Museum Lüchow zeigt der BBK Werke des Rolling Stones-Gitarristen Ron Wood und des Osnabrücker Künstlers Jürgen Wendt, die auf ganz unterschiedliche Art für die Kraft und Ausdrucksfreude der Musik stehen und sich zu einer spannenden Ausstellung ergänzen.
Vernissage in Anwesenheit von Ulli Schrödier, Leiter des Rolling Stones Fan Museumsr am 30. August um 19 Uhr.
> bis 21.9.2019

POSTDIGITAL – von a nach b nach a

Unter diesem Titel präsentieren im Oktober 2019 32 BBK-Verbände und Künstlergruppen zeitgenössische Kunst.
In Osnabrück sind dabei: Ludwig Burandt, Inge Buschmann, Johannes Eidt, Kerstin Hehmann, Manfred Heinze, Bernd Hildenbrandt, Jens Raddatz, Jelena Reinert, Tina Schick, Jürgen Wendt, Regine Wolff
Eröffnung am 27. September um 19 Uhr.
> ab 27.9.2019

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

Ein Turm aus Holzklötzen, an dem die neun Umweltprozesse erklärt werden. | FOTO: DBU/MÜNCH

MenschenWelt

Eine Ausstellung zur nachhaltigen Entwicklung innerhalb planetarer Leitplanken
Wie können wir Menschen gut leben und auch zukünftige Generationen attraktive Lebens- und Umweltbedingungen auf unserem Planeten vorfinden? Die Ausstellung „MenschenWelt“ präsentiert Handlungsoptionen, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten.
> bis Ende 2019

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach

In einer großformatigen skulpturalen Präsentation würdigt die Ausstellung in Trägerschaft des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. das große Verdienst jüdischer Sportlerinnen und Sportler für die Entwicklung des modernen Sports in Deutschland und dokumentiert anhand ausgewählter Porträts deren Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 17 herausragende deutsch-jüdische Sportlerpersönlichkeiten, die als Nationalspieler, Welt- und Europameister, Olympiasieger und Rekordhalter zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit zählten. Mit überlebensgroßen Silhouetten wird an ihr Leben und ihre Erfolge erinnert.
Nur weil sie Juden waren, wurden diese Frauen und Männer während der NS-Zeit aus ihren Sportvereinen ausgeschlossen, Titel wurden aberkannt. Vielen blieb nur die Flucht. Nicht wenige Sportler wurden deportiert und ermordet
> bis 29.9.2019 auf dem Domhof

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ‚seine‘ Reichskanzler in der Karikatur

In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erlebte die Karikatur einen Boom: Es gab knapp 80 humoristisch-satirische Zeitschriften, die Karikaturen veröffentlichten. Dabei standen Reichspräsident Friedrich Ebert und die jeweils amtierenden Reichskanzler als die herausragenden Repräsentanten der jungen Weimarer Republik im Fokus der satirischen Kritik.
Die Ausstellung gliedert sich in verschiedene Themenbereiche, die von den Karikaturisten besonders häufig aufgegriffen wurden. Dabei reicht die Spannweite von harmlos-lustigen Zeichnungen bis zu zutiefst verleumderischen Darstellungen. In drastischen Bildern belegen sie den Hass der politischen Gegner auf das sozialdemokratische Staatsoberhaupt und die demokratische Elite der Weimarer Republik. Sie greifen nicht nur Reichspräsident und Reichskanzler an, sondern auch das demokratische System, das diese verkörpern. Die ausgestellten Karikaturen spiegeln somit die gesellschaftlichen Gegensätze der Weimarer Republik wider. Sie werfen ein Schlaglicht auf die politische Kultur einer Epoche, in der Unsicherheit, Krisen und politische Feindschaft zur Tagesordnung gehören und das Klima prägen.
> bis 8.9.2019

m3 – Medien – Message – Massage. Konfrontation mit Gedrucktem

Appold, Richter „Karstadt“

Ein Kunst- und Medienprojekt von Uwe Appold und Stephan Richter
Der Maler und Bildhauer Uwe Appold, begleitet vom Journalisten Stephan Richter, hat 60 Original-Zeitungen und Drucksachen aus 300 Jahren in ebenso ungewöhnliche wie überraschende Rahmen gesetzt und in Objekte verwandelt – darunter ein Originalexemplar der „Wöchentliche Osnabrückische Anzeigen“ vom 8. Februar 1783. Das gedruckte Wort und Bild erhalten so eine neue Dimension. „Durch die zusätzliche künstlerische Ebene wird der Blick auf die Medien geweitet. Was macht die Zeitung mit dem Betrachter – was für Gedanken und Bilder lösen die Schlagzeilen in Menschen bis heute aus?“, fragte Uwe Appold.
> 12.9. bis 17.11.2019

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Fr u. So 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

Tier und Kunst

Gemälde – Grafik – Skulptur
Eröffnung am 25. August um 16 Uhr
> bis 27.10.2019

GALERIE LETSAH

Süntelstraße 49, 49088 Osnabrück, Tel. 0541 49911
Sa. u. So. 14.00-19.00 Uhr
www.galerie-letsah.de

Uschi Koch "Sattelfisch"

Uschi Koch – ... aus fremden Gärten • Skulpturen

Die Kieler Bildhauerin Uschi Koch zeigt in Osnabrück plastische Arbeiten in Beton und in Keramik. Der Mensch, sein Körper und Antlitz sind ihr Thema. Uschi Koch arbeitet mit Ton, und macht Abgüsse in Beton, doch neu kam die Keramik dazu, nachdem sie ein ganzes Jahr an ihrer Plastik „Frau mit Katze“ gearbeitet hatte. Das Bedürfnis endlich mal wieder etwas kleines und auch schnelles zu fertigen war so groß, dass sie sich einen kleinen Brennofen erwarb. Als Thema standen die kuriosen Kreaturen des Malers Hieronymus Bosch im Raum, schon seit ihrer Kindheit ein immer wieder faszinierendes Sammelsurium von überraschend glaubwürdig gestalteter Körperlichkeiten. So „klaut“ sie auf ihre ganz eigene Weise …aus fremden Gärten und hat ihren Spaß dabei.
Daneben zeigt Wilhelm Wiechern Fotografien, die Uschi Kochs Arbeit auf eindrucksvoller Weise dokumentieren.
> bis 15.9.2019

GALERIE W

Heger-Tor-Wall 26, 49078 Osnabrück, Tel. 0172 2672446
Mi-Fr. 14.00-18.00, Sa. 10.00-15.00 Uhr
www.galeriew.de

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr., 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00, Sa. 11.00-15.00 Uhr | Eintritt frei
www.gzk-os.de

Tim Cierpiszweski "Like A House" | FOTO: ANGELA VON BRILL

Tim Cierpiszewski – Like A House

Rauminstallation
Mit größtmöglicher Präzision speist der Künstler Tim Cierpiszewski lineare Raster, Formen und Muster in das Raumgefüge der Gesellschaft
ein. Die wandfüllenden farbigen Arbeiten, die er in Osnabrück zeigen wird, entwickeln eine visuelle Sogwirkung. Inspiriert von den minimalistischen Kompositionen von Friedrich Vordemberge-Gildewart entwirft der Künstler eine Vielzahl von dynamisch-klangvollen Mustern. Auch der Ausstellungstitel lehnt sich an ein Zitat von Vordemberge-Gildewart an: „Ein Bild wird gebaut wie ein Haus“.
Tim Cierpiszewski platziert drei Wände im Raum und nimmt dabei Bezug auf eine einzelne schräge Seitenwand der 60er Jahre Architektur. Dadurch wird die klare Gliederung des Ausstellungsraumes, ein ehemaliger Supermarkt, quasi im Uhrzeigersinn verschoben. Während sieben rechteckige Säulen eine zentrale Tiefenwirkung hervorrufen, entsteht durch die Anordnung der mobilen Wände und ihre dynamische Gestaltung mit wandfüllenden Farbdrucken ein neuartiges, bisweilen irritierendes Raumgefüge aus Schrägen und Diagonalen. Die Installation mobiler Wände im Ausstellungsraum geht zurück auf die architektonische Vision Mies van der Rohes, die dieser z.B. 1929 zur Weltausstellung im Barcelona-Pavillon realisiert hat.
> bis 5.10.2019

KATHOLISCHE FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.00-20.00, Fr 8.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

Natürlich – Beeindruckend – Island

Fotografiert und gemalt von Michaele Fischer
> bis 16.10.2019

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

KUNSTHAUS 57

Ernst-Weber-Straße 57, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 99879506
www.kunsthaus57.de
Sa. u. So. 15.00-18.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

Laszlo Moholy-Nagy, "Right Hand in Green" | Courtesy of Hattula Moholy-Nagy

Crossing Lines

Mit den Handabdrücken des Bauhaus Künstlers László Moholy-Nagy und künstlerischen Arbeiten von Heba Y. Amin, Jakob Gautel, Olaf Holzapfel, Reuven Israel, Kostis Velonis und Jan Tichy
Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums präsentiert die Kunsthalle Osnabrück die Ausstellung Crossing Lines, deren Konzept auf einem Fund in László Moholy-Nagys künstlerischem Nachlass basiert: einem analogen Abdruck seiner Hand von 1926. Der ungarische Künstler, eine führende Figur des Bauhauses, interessierte sich für Handlinien- und Zukunftsdeutungen und für die Theosophie. Letztere verbindet, aus der historischen Distanz betrachtet, nur vordergründig rationale und spirituelle Elemente der Menschheit, instrumentalisiert tatsächlich aber die Rationalität, um eine nur scheinbar auf ein gerechtes Gesellschaftsmodell abzielende Weltordnung zu legitimieren. Es lässt sich also in gewisser Weise aus Moholy-Nagys Handlinien jene Zukunft ablesen, die als „Moderne“ in den 1920ern bereits die fundamentalen Fehlentwicklungen zu Tage treten ließ.
Crossing Lines öffnet einen kuratorischen Reflexionsraum, der die Institution Bauhaus als ein Beispiel betrachtet, an dem sich die Idee der Moderne manifestierte. Dazu sind sechs zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die Rolle des Rationalismus gegenüber einer unbestreitbaren Präsenz spiritueller Elemente in der menschlichen Natur zu untersuchen und dabei unserem Bedürfnis, lebensweltlichen Zeichen weiterführende Bedeutungen beizumessen, nachgehen. Die ausgestellten Werke umfassen sowohl bereits ausgestellte Arbeiten als auch eigens für die Ausstellung geschaffene Neuproduktionen.
> bis 3.11.2019

LAGERHALLE

Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 338740
während der Öffnungszeiten | Eintritt frei
www.lagerhalle-osnabrueck.de

MQ4 – MUSEUMSQUARTIER

• FELIX-NUSSBAUM-HAUS
• KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM
• VILLA SCHLIKKER
• AKZISEHAUS

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

Entwurf zur Rauminstallation von Brigitte Waldach

Existenz

Ausstellung von Brigitte Waldach
Mit dem sich jährenden Geburtstag Felix Nussbaums (11. Dezember 1904) nimmt eine neue Ausstellungsreihe im Felix-Nussbaum-Haus ihren Anfang und lässt den Gang durch die Sammlung mit einem Blick ins Heute beginnen. Jedes Jahr wird anlässlich von Nussbaums Geburtstag der „Raum der Gegenwart“ von einer Künstlerin oder einem Künstler neu gestaltet als künstlerische Auseinandersetzung mit Nussbaums Biografie und seinem Werk.
Als Erste der Reihe ist die Berliner Künstlerin Brigitte Waldach eingeladen. In ihrem Schaffen widmet sie sich existentiellen Gefühlen wie Unsicherheit, Angst oder Liebe und brisanten Themen wie Terrorismus oder Gewalt. In einer feinfühligen Annäherung an das Leben von Nussbaum und mit großer Empathie für die Architektur von Daniel Libeskind erschafft Brigitte Waldach eine Rauminstallation, die in Wechselwirkung zur Architektur dem individuellen Sein und der universalen Existenz nachgeht.
Die Besucherinnen und Besucher sind zu einem Raumerlebnis eingeladen, in dem Sound, Text, Zeichnungen und Raumverspannungen eine neue Dimension bilden. „Es ist eine universelle Analyse, eine Wendung, die aber immer das Individuelle mitführt, symbolisiert durch einen roten Faden.“ (Brigitte Waldach).
> bis 10.11.2019

FOTO: FRIEDRICH EINHOFF

Friedrich Einhoff – Das immer wieder andere Gesicht

Rätselhaft erscheinen die Figuren Friedrich Einhoffs: Umrisse verschwimmen, schorfige Flächen breiten sich über Augen und Nase aus, Schlieren verzerren Gesichter und Figuren, als würde sich die anthropomorphe Gestalt und ihre Oberfläche zersetzen. Das menschliche Tun bleibt undurchsichtig, die Figuren wirken unbewegt, die Haltung eingefroren. Was kommt zum Vorschein, wenn „das Gesicht“ nicht als Porträt, sondern das immer wieder andere Gesicht, das Gesicht als eines von vielen, als variierte Erscheinungsform des immer „Gleichen“ gesucht wird? Seit fast vier Jahrzehnten widmet sich der Maler und Zeichner Friedrich Einhoff (*1936, Magdeburg) der menschlichen Figur und entblößt behutsam die Ambivalenz und Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz. In der Ausstellung werden Zeichnungen und Gemälde aus verschiedenen Werkphasen des Künstlers präsentiert.
> bis 15.9.2019

FOTO: FRIEDRICH EINHOFF

bauhaustapete – neu aufgerollt

Im Jahr 1929 gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des Bauhauses in Dessau entwickelt, wurde die von der Tapetenfabrik Gebrüder Rasch in Bramsche bei Osnabrück hergestellte Tapete ein die Bauhaus-Ära überdauernder Erfolg. Die Ausstellung spannt den Bogen von der Geschichte des Projektes und der umfassenden Werbekampagne über die aktuelle Neuauflage der Bauhaus-Tapete bis hin zu zeitgenössischen Wohnutopien. Ziel ist ein zeitgemäßer Blick auf ein besonderes Bauhaus-Produkt zur Gestaltung des Alltags, anhand dessen die Widersprüchlichkeiten der Wirkungsgeschichte des Bauhauses genauso aufgezeigt werden sollen wie dessen Utopien und die Ideen für gemeinschaftliches, interdisziplinäres Gestalten.
> bis 8.12.2019

4. Felix Schoeller Photo Award

Der Felix Schoeller Photo Award ist einer der höchstdotierten Fotowettbewerbe im deutschsprachigen Raum. Der Preis ehrt Arbeiten, die Liebe zur Fotografie und höchste Ansprüche an die Qualität der Bilder erkennen lassen.
> 13.10.2019 bis 8.3.2020

Gegenwärtig

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler begegnen Felix Nussbaum
Die Reihe „Gegenwärtig“ baut eine Brücke von Nussbaums Leben und Werk ins Heute. Anhand zeitgenössischer künstlerischer Positionen werden im „Raum der Gegenwart“ die Aktualität der Themen Nussbaums und deren Relevanz für die heutige Gesellschaft diskutiert.
> 14.12.2019 bis 15.12.2020

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

Riesenpilze in der Ausstellung | FOTO: BERND FICKERT/MUSEUM WIESBADEBN

Die geheime Welt der Pilze – Gift, Genuss und Mythos

Pfifferlinge, Champignons & Co. sind jedem wohl bekannt. Doch, das ist nur ein Bruchteil einer Welt, die weitestgehend im Verborgenen existiert. Dabei bilden Pilze mit Millionen von Arten das zweitgrößte Organismenreich der Erde.
Weder Pflanze, noch Tier! Was sind Pilze überhaupt? Lange wurde angenommen, dass zwei große Gruppen an höheren Lebewesen die Erde besiedeln: Pflanzen und Tiere. Doch mittlerweile weiß die Wissenschaft es besser. Pilze gehören weder zu den Tieren noch zu den Pflanzen. Sie bilden ein eigenes Reich. Die Ausstellung öffnet die Augen für das versteckte Reich: Was sind Pilze überhaupt? Wo leben sie? Wovon ernähren sie sich? Wie pflanzen sie sich fort? Wie lange gibt es sie schon?
Weitere Themen der Ausstellung: Von der Delikatesse zur Droge – Nutzen und Schaden von Pilzen
Vom Sommertrüffel zum Satanspilz – Regionale Artenvielfalt entdecken
dazu Pilzberatung, Wanderungen und Workshops
Eröffnung am 19.Mai um 11 Uhr mit einem Vortrag des Pilzberaters Dietmar Krüger zur Einführung in die Welt der Pilze
> bis 26.1.2020

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
1. März bis 31. Oktober: Mi.-So. 10.00-18.00 Uhr
1. November bis Ende Februar: Mi.-Fr. 11.00–17.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

Für wen tun wir das denn alles?

Leben und Arbeiten in den 60er Jahren
Ob Stahlwerk, Karmann oder Hammersen: Die großen Industriebetriebe Osnabrücks bestimmten seinerzeit maßgeblich das Bild der Stadt und das Leben vieler Bürger. Bis zur Rezession gegen Ende der 1960er Jahre herrschte weitgehend Vollbeschäftigung und stetig steigende Einkommen sorgten dafür, dass bald die Rede von der Konsumgesellschaft war. Automatisierung blieb nicht nur ein Begriff und fand langsam auch Eingang in die hiesige Arbeitswelt. Und für die Gewerkschaften, die sich bislang u. a. für Lohnerhöhungen und verkürzte Arbeitszeit stark gemacht hatten, tat sich ein neues Aktionsfeld auf.
Arbeit war wichtig, doch nicht alles und infolge des gesellschaftlichen Wertewandels rückten Freizeit und Konsum immer stärker in das Blickfeld der Menschen. Wer von Lohnerhöhungen profitierte, konnte und wollte sich was leisten: Eigenheim, Urlaubsreisen und das erste Auto waren so verlockend wie Osnabrücks erstes großes Einkaufszentrum, das Marquardt-Center im Fledder.
> bis 6.10.2019, Magazingebäude Süberweg

Hervorgeholt und hergezeigt

Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

RATHAUS

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart

Integration der Deutschen aus Rissland als Erfolgsgeschichte
> bis 5.12.2018

Im Friedenssaal geht der Blick zum Kronleuchter: Königin Margrethe II. von Dänemark (links), Fürst Hans Adam von und zu Liechtenstein, Josephine Charlotte Großherzogin von Luxemburg, Königin Sonja von Norwegen, König Harald V. von Norwegen | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

„Willkommen in Osnabrück, Eure Majestät!“

1998 – als Europa den Frieden feiert
Die Ausstellung im Dachgeschoss des historischen Rathauses erinnert an den Tag, als vier Könige, fünf Königinnen, zwei Fürsten und acht Präsidenten nach Osnabrück kamen. Vor 20 Jahren, am 24. Oktober 1998, fand das größte protokollarische Ereignis der Bundesrepublik statt: Zum Jubiläum „350 Jahre Westfälischer Friede“ trafen sich Europas Staatsoberhäupter in Osnabrück und Münster.
> bis auf weiteres

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Mo., Mi., Do., Fr. 11.00-19.00, Sa. u. So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
skulptur-galerie.de

Joachim Jurgelucks – Form und Linie

„Joachim Jurgelucks kreiert minimalistische Skulpturen von kühler Eleganz. Ihre ausgewählten Formen sind das Resultat permanenten Ringens um Einfachheit und Schönheit.“ (Kunsthistorikerin Aloisia Föllmer)
Eröffnung am 9. August um 19 Uhr
> bis 14.9.2019

IM LANDKREIS OSNABRÜCK

BAD ESSEN

RATHAUS

Lindenstraße 41-43, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4010
Mo.-Fr. 8.00-12.00 und Mo.-Mi. 14.00-16.00, Do. 14.00-18.00 Uhr | Eintritt frei

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

Sphären zwischen Natur und Technik

von Angelika Walter, Bilder und Objekte – Acryl auf Stahl und PVC–Digitaldruck
In ihren Arbeiten thematisiert Angelika Walter das vom Menschen geschaffene Spannungsfeld zwischen Natur und Technik. Die Werke vermitteln Botschaften, die über das mithilfe der Sprache Aussagbare hinausgehen. Sie stellen mit ihrer Mehrdeutigkeit Fragen an den Betrachter, überraschen ihn mit erst auf den zweiten Blick auftauchenden Details, die zu spannenden Entdeckungsreisen durch die Bildwelten der Künstlerin einladen. Gewaltige Maschinen entwickeln in den fantastisch-realistischen Gemälden der Künstlerin ein Eigenleben und wo man auf den ersten Blick Technik pur zu sehen glaubt, eröffnet sich bei genauer Betrachtung ein Mikrokosmos mit Landschaften und Biotopen, bevölkert von dort unerwarteten Lebewesen. Dort, wo dagegen zunächst die Natur im Mittelpunkt zu stehen scheint, warten immer auch Spuren der Technik auf ihre Entdeckung, so dass die Grenzen zwischen Natur und Technik verschwimmen.
> bis 15.9.2019

BAD IBURG

HOFAPOTHEKE & RESIDENZFLÜGEL

Schloss Iburg, 49186 Bad Iburg, Tel. 05403 72455-0
Mo.-Fr. 9.00-12.00 Uhr | Eintritt frei

BERSENBRÜCK

MUSEUM IM KLOSTER

Stiftshof 4, 49593 Bersenbrück, Tel. 0541 501-4034
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt 3€, ermäßigt 1,50€
Mi 9.00-12.00, Do 9.00-17.00, Sa 9.00-12.00 u. 14.00-17.00, So. 14.00-17.00 Uhr.
www.museum-im-kloster.de

Out of many, one people – 25 Jahre Reggae Jam Festival

Als Kurator der Ausstellung hat Fabian Schröder vom Kulturbüro des Landkreises Osnabrück viele spannende Objekte aus den 25 Jahren Reggae Jam zusammengetragen. Darunter sind von den jährlichen Festivalplakaten über die Tickets und Bändchen bis hin zu den Reggae-Enten, die von der Kaufmannschaft Bersenbrücks Mitte jährlich verkauft werden, alle Gegenstände dabei, die die Geschichte des Festivals in Bersenbrück bewegten. Ungewöhnlich sind hierbei beispielsweise die konfiszierten Objekte der Bersenbrücker Polizei, wie eine manipulierte Cola- Flasche, in der ein Joint versteckt werden kann.
Die Gestaltung der Ausstellung, die vom Gestaltungsbüro Syrex geplant und umgesetzt wurde, zeigt das Flair des Campingplatzes in Form von vier nachgebauten Zelten an. Abgerundet werden die einzelnen dargestellten Themen durch Interviews, die von„Filmartig Videographie“ produziert wurden. Darin kommtbeispielsweise Pastor Jürgen Kuhlmann zu Wort, der vor einigen Jahren Ganjaman als Gast in seinem Gottesdienst begrüßen durfte.
> bis 29.9.2019

BISSENDORF

HAUS AM LECHTENBRINK

Stadtweg 6a, 49143 Bissendorf/Jeggen, Tel. 05402 9845-0
www.haus-am-lechtenbrink.de

Fotoausstellung "Bewegung"

Gruppe „fotopart“ im KuBISS
> bis auf weiteres

BRAMSCHE

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

Dioramenszene Lagersituation, Trossabschnitt auf dem Marsch. | © Mules-of-Marius.com | FOTO: THOMAS KURTZ

Roms Legionen

Wie sah der Alltag eines römischen Legionärs aus? Wie lang war ein Tagesmarsch, wo schlief er, was stand auf dem Speiseplan und wieviel Gepäck hatte er dabei? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die neue Sonderschau ROMS LEGIONEN, wenn tausende handbemalte Zinn-Legionäre Kalkriese [zurück-] erobern. Detailgetreue Modellbauten, großformatige Illustrationen und authentische Nachbildungen römischer Ausrüstung eröffnen facettenreiche Einblicke in die römische Armee und ihre Organisationsstruktur auf den Eroberungszügen zur Zeit um Christi Geburt.
> bis 3.11.2019

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

Wolldecke nach einem Entwurf von G. Stölzl| FOTO: FOTOSTUDIO KRÖGER

Auf den zweiten Blick
 – Bauhaus-Stoffe als Inspiration

Das Bauhaus, dessen 100-jähriges Gründungsjubiläum 2019 gefeiert wird, hat einen herausragenden Platz in der Designgeschichte des 20. Jahrhunderts. Die Weberei, die am längsten existierende und erfolgreichste Bauhaus-Werkstatt, setzte entscheidende Impulse für die Entwicklung und Professionalisierung des Textildesigns.
Gunta Stölzl (1897–1983), die am Bauhaus in Weimar studierte und von 1927 bis 1931 als erste Meisterin die Webereiwerkstatt in Dessau leitete, hat eine umfangreiche Sammlung von Entwürfen, Zeichnungen und Arbeitsproben hinterlassen. Davon inspiriert haben Studierende der Universität Osnabrück, begleitet von der Textildesignerin Lucia Schwalenberg, eine exklusive Kollektion von Wolldecken geschaffen, die auf dem 100 Jahre alten Jacquardwebstuhl im Museum gewebt werden. Der gesamte Prozess – vom Entwurf, über die Patronenzeichnung und das Schlagen der Lochkarten bis zum Weben – kann in der Ausstellung und im authentischen Maschinensaal des Museums mit verfolgt werden.
Decken, Teppiche, Wandbehänge und Heimtextilien waren das Metier der Weberei am Bauhaus, Stoffe für modische Kleidung kein Thema – auf den ersten Blick. Mit dieser Leerstelle haben sich die Textilwissenschaftlerin Annette Hülsenbeck, die Künstlerin Hiltrud Schäfer und ihre Studierenden experimentell auseinandergesetzt. Auf den zweiten Blick konnten Modeentwürfe und Statements von Bauhäuslerinnen entdeckt und Neuinterpretationen erprobt werden.
> bis 8.9.2019

DISSEN

KUK|SOL

Kunst und Kultur im Südlichen Osnabrücker Land e.V.
Am Krümpel 1a, 49201 Dissen a.T.W.
www.kukdissen.de

Ästhetische Objekte

Malerei.Zeichnung.Druckgrafik.Plastik von Prof. Helmut Stephan Diedrich
Die Ausstellung dokumentiert exemplarisch das Oevre über die Zeit von 1964 bis heute. Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit liegt in den 1960er bis 1970er-Jahren auf der Druckgrafik mit sozialpolitischen Inhalten. Sie wurden größtenteils in Editionen verlegt. Die später entwickelten Farbgrafiken sind technische Kombinationen aus tradierter Technik des Tiefdrucks (Stich, Radierung) und moderner Reproduktionsverfahren. So entstanden Grafikzyklen wie: Homage a Dürer und sozialkritische Themen. Neben Malerei und Grafik zeigen fotografische Beispiele künstlerische Gestaltungen im sakralen Raum wie: Kathedralglasfenster, Ambos, Mensen, Tabernakel, Portale und figurative Gestaltungen.
> bis 22.9.2019

GEORGSMARIENHÜTTE

MUSEUM VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di.+Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Mitgliederausstellung und jurierte Einzelausszellung

> 14.11. bis 8.12.2019

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Dorothea Schüle - Tagebuch

Die Welt dieser Bilder sind Momentaufnahmen. Sie sind Wiedergabe meines alltäglichen Lebens und meiner erlebten Umwelt. Vordergründig scheinen sie eine heile, bürgerliche und vergnügliche, betriebsam, eißig aufstrebende, menschliche Umwelt darzustellen, aber bei genauer Betrachtung werden alltägliche Gegenstände zu Metaphern der realistischen, oft aggressiven »Lebenswelt«.
Aber gerade die Hervorhebung dieser unscheinbaren Gegenstände mit ihrer dif zilen Vielfältigkeit, den Ecken und Kanten im Spiel mit Licht, Schatten und Farbe erlangen so einen starken Reiz. Sie sind auf einmal ein fester Punkt im Bild, nicht wegzudenken aus der kompositionellen Gesamtheit des Bildes.
Es sind Dinge, die durch Skizzen schnell festgehalten wurden. Auf der Leinwand ist es dann nicht nur ein Prozess des Übertragens der üchtigen Momente, sondern diese üchtigen Momente werden bewusst zu einer neuen Komposition verändert. Dinge erhalten so neue gegenseitige Beziehungen und somit eine neue Inhaltlichkeit, die in den nachträglich gegebenen, oft ironischen, Titeln.
> 8.9. bis 6.10.2019

Künstlergruppe Melpomene – Jubiläumsausstellung

Mitunter gibt es Irritationen, wann Melpomene tatsächlich gegründet wurde. War es 1993 oder doch erst 1994. Im Dezember 1993 gab es das Gründungsfest in Osnabrück, 1994 folgte die Taufe in Berlin.
Alfred Cordes bezeichnete Melpomene im ersten Katalog der Künstlergruppe als Muse der tragischen Dichtung. Zusätzlich bezeichnen sich die Gruppenmitglieder als Schule des Skurrealismus. Ihre Intention ist es, die realistisch erzählende Malerei zu fördern und neue Präsentationsmöglichkeiten zu erproben. Obwohl alle Künstler einer realistischen Darstellungsweise verbunden sind, ist Melpomene keine homogene Gruppe. Ihre Werke sind eine Mischung aus realen, surrealen, grotesken und oft auch skurrilen Elementen. Jeder von ihnen hat seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Ihre Malweise ist facettenreich. Sowohl Fotorealismus, fantastischer- und kritischer Realismus als auch Verismus, Politkunst, Collagen, Pop Art und der Comic haben ihre stilistische Entwicklung beein usst.
Thomas Bühler, Axel Gundrum, Hinrich van Hülsen, Thomas Johannsmeier, Robert Meyer sind die Künstler der Gruppe.
> 3.11. bis 1.12.2019

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

Vom Wesen der Landschaft

Wie lässt sich die Seele einer Landschaft einfangen? Die zweite Kabinettaus- stellung im Rembrandtjahr 2019 zeigt zwei Getriebene auf der Suche: Rem- brandt Harmensz. van Rijn mit seinem Bestreben, die Atmosphäre – das, was einen Landstrich ausmacht – einzufangen. Traditionelle Arbeitsweisen und Zeichentechniken nutzend, nähert sich auch der friesische Künstler Jan van der Kooi (*1957) dem Inneren, der ureigenen Kraft von Menschen, Tieren und Landschaften.
Erstmals sind seine mehr als 150 Skizzenbücher zu sehen, die im Zusammenklang mit einer Auswahl von Rembrandts Landschaftsradierungen gezeigt werden.
> bis 19.1.2020

LIEBE

Teil 2 der Ausstellungstrilogie Glaube, Liebe, Hoffnung
Die zweite Ausstellung der Trilogie Glaube, Liebe, Hoffnung nähert sich dem Begriff Liebe. Sie beschreibt Liebe als eine Form (besonderer) sozialer Beziehungen und Bindungen. Nicht die Liebe als kurzlebigen Affekt oder lei- denschaftliches Gefühl nimmt die Ausstellung in den Blick. Ihr Augenmerk richtet sich vielmehr auf Liebe als Qualitätsmerkmal zwischenmenschlicher Verhältnisse. Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Kunstwerke der Mo- derne und Gegenwart, die über Möglichkeiten, Grenzen und Widersprü- che des Verbundenseins re ektieren. Ausgehend von ihren individuellen Erlebnissen der Liebe sowie Beobachtungen ihrer eigenen Umwelt zeigen Künstlerinnen und Künstler ihr Ringen um Harmonie, ihre Sehnsucht nach Schutz, aber auch Erfahrungen von Enge und Schmerz.
> 13.10.2019 bis 26.1.2020

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
tägl. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de/magazin/artikel.php?artikel=1332&menuid=15

farb- & klangecht

Zilli Hünniger und Musikschüler
Ausstellungseröffnung am 16. August um 19 Uhr
> bis 1.9.2019

Ohne Punkt und Komma

Grafik von Gundula Oltmanns
Ausstellungseröffnung am 6. September um 19 Uhr
> 6.9. bis 20.10.2019

Fritz Wolf

Zeichnungen
Ausstellungseröffnung am 25. Oktober um 19 Uhr
> 25.10. bis 1.12.2019

Einblicke & Ausblicke

Fotografie von Iris und Hans Jürgen Nepke
Ausstellungseröffnung am 6. Dezember um 19 Uhr
> 6.12.2019 bis 12.1.2020

QUAKENBRÜCK

STADTMUSEUM QUAKENBRÜCK

Markt 7, 49610 Quakenbrück, Tel. 05431 6777
Do., Sa. So. 14.00–17.00 | Eintritt 3€, Kinder in Begleitung Erwachsener frei
www.stadtmuseum-quakenbrueck.de

WALLENHORST

RATHAUS

Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8880
Mo., Mi., Fr. 8.00–16.00, Di. u. Do. 8.00-17.30 | Eintritt frei

Gir|affen|ART|ig

Bernd Steinkamp
Zu seiner Ausstellung präsentiert der in Hannover lebende Maler großformatige farbenfrohe Werke mit eher kleinteiligen Motiven. Giraffen, Affen, Persönlichkeiten und skurrile Figuren treffen dabei in seltsamen Konstellationen aufeinander.
> bis 15.11.2019

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de

Wortreiches Schweigen

Hiltrud Schäfer – Wilfried Bohne präsentieren Collagen, Künstlerbücher, Malerei aus 2018
Wie zu Blöcken geronnene Zeit erleben Hiltrud Schäfer und Wilfried Bohne ihre eigenen Arbeiten in der Nachbetrachtung. Denn sie geben den Blick frei auf den Arbeitsprozess und die Zeitspanne, die dieser eingenommen hat. Fundstücke und Gesammeltes finden ihren Weg in die Malerei, Zeichnungen und Collagen. Dabei nehmen entschiedene Setzungen und Zufälle gleichermaßen viel Raum ein. Zwischen den Arbeiten ergeben sind oft unerwartete Schnittmengen, die sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick erschließen.
> 26.10.2019 bis 31.1.2020