IN OSNABRÜCK

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
bbk-osnabrueck.de

Zivilcollage

In einer Gemeinschaftsausstellung beschäftigen sich Künstler des BBK mit der Collagetechik.
Pablo Picasso, Hannah Höch, George Grosz, John Heartfield, Richard Hamilton, Jasper Johns…. Die Liste jener Künstlerinnen und Künstler, die die Collage für sich nutzten, ließe sich mühelos fortschreiben. Dass diese Technik auch nach über 100 Jahren unverändert aktuell ist, zeigt die neue Ausstellung im KunstQuartier.
> bis 18.4.2020

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

FOTO: DBU

Planet Gesundheit

Klimawandel, Luftverschmutzung und verunreinigte Gewässer schaden nicht nur der Umwelt. Sie belasten auch die menschliche Gesundheit. Die heute eröffnete neue, interaktive Ausstellung „Planet Gesundheit“ zeigt, wie ein Alltag mit weniger Risiken und Nebenwirkungen für die Gesundheit und den Planeten funktionieren kann. In der „Planet Gesundheit“ begeben sich die Besucher auf eine fiktive Reise durch ihren Lebensalltag: Morgens im Bad verrät ein Blick ins Kleingedruckte, welche Chemikalien sich in Hygiene- oder Putzartikeln verstecken. In einer Bürokulisse erfährt man durch das „Auspusten“ einer digitalen Kerze, warum Ruß schlecht für die Innenraumluft ist. An der nächsten Station muss man sich entscheiden: Fährt man mit Auto, Bus oder Rad oder geht man zu Fuß zu den Freunden? Und bei einem Besuch an einem Badesee zeigt ein Blick durch die Lupe, wie sich der Klimawandel auf die Wasserqualität auswirken kann. Wer neben dem Entdecken der interaktiven Stationen gleichzeitig sein Wissen testen möchte, kann sich mit einer Chipkarte ausrüsten und Punkte an den Stationen sammeln. Am Ende werden besonders fleißige Punktesammler mit einem Sticker belohnt.
> bis Frühjahr 2021

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

FOTO: BUND FÜR SOZIALE VERTEIDIGUNG

WoW – Wirksam ohne Waffen

Sind Kriege unvermeidlich? Muss Militär geschickt werden, um „humanitär“ zu intervenieren? Welche Alternativen gibt es? Mit diesen Fragen setzt sich die Ausstellung auseinander und zeigt weltweite Beispiele „Gewaltfreier Interventionen“. Unter diesem Begriff verbirgt sich die Idee einer unabhängigen „Dritten Partei“, die hilft, Konflikte ohne Gewalt auszutragen.
Es gibt vielfältige Formen gewaltfreien Eingreifens, von der Kriegsvorsorge bis zur Konfliktnachsorge. Sie wurzeln nicht zuletzt in Gandhis Idee einer Friedensarmee („Shanti Sena“), die in der Ausstellung ausführlich dargestellt wird. Gewaltfreie Intervention gibt es auf allen Kontinenten, im eigenen Land wie im Ausland, von Friedensfachkräften wie von Freiwilligen und Friedensaktivistinnen und -aktivisten.
Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Bund für Soziale Verteidigung und dem Friedensmuseum Nürnberg erarbeitet und umfasst zwei Bereiche: zum einen wird die „Gewaltfreie Intervention“ in Krisen und Kriege thematisiert, zum anderen verschiedene Ansätzen „Ziviler Konfliktbearbeitung“.
Eröffnung am 5. Mai um 19.30 Uhr.
> 6. bis 31.5.2020

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Fr u. So 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

Plakatkunst des 20. Jahrhunderts

In der Ausstellung steht das Plakat und dessen Rolle in der Kunst im Fokus. In vielen Jahren hat sich ein erstaunlicher Fundus angesammelt. Von den 20ziger Jahren bis in die Neuzeit werden Exponate, nicht nur Ausstellungsplakate, gezeigt und angeboten.
> ab 1.3.2020

GALERIE W

Heger-Tor-Wall 26, 49078 Osnabrück, Tel. 0172 2672446
Mi-Fr. 14.00-18.00, Sa. 10.00-15.00 Uhr
www.galeriew.de

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr., 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00, Sa. 11.00-15.00 Uhr | Eintritt frei
www.gzk-os.de

Ayumi Paul, Sympathetic Resonances, 2019 | FOTO: STUDIO LIGHT

Marathon der Zeichnung

Während des „Marathon der Zeichnung“ werden Künstlerinnen und Künstler sowie Kunststudierende zwölf Stunden täglich und zwar jeweils in der Zeit von 10 bis 22 Uhr den Kunstraum als Großatelier nutzen. Sie arbeiten dort und präsentieren ihre Arbeiten. Das offene Atelier ist zu dieser Zeit auch für das Publikum zugänglich. Der Marathon der Zeichnung findet zum 5. Mal statt.
> 24. bis 29.2.2020

KATHOLISCHE FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.00-20.00, Fr 8.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

Quodlibet

von Birgit Wippermann
> ab 13.1.2020

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

KUNSTHAUS 57

Ernst-Weber-Straße 57, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 99879506
www.kunsthaus57.de
Sa. u. So. 15.00-18.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

Ayumi Paul, Sympathetic Resonances, 2019 | FOTO: STUDIO LIGHT

Ayumi Paul: SYMPATHETIC RESONANCE

Die Arbeiten und Projekte von Ayumi Paul basieren auf Performance und Installation, die über das Hören die Möglichkeiten poetischer Interkommunikation erfahrbar werden lassen. In ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung “SYMPATHETIC RESONANCE” werden bereits bestehende Werke und Produktionen, die für die Kunsthalle Osnabrück neu entstehen, als Gesamtinstallation präsentiert.
Für “The Singing Project” lädt die Künstlerin seit März 2019 zweimal im Monat Frauen zum gemeinsamen Singen in die Kunsthalle Osnabrück ein. Dieses wird während der Ausstellungslaufzeit von der Künstlerin weitergeführt. Durch den kontinuierlichen und gemeinschaftlichen Prozess entwickelt sich eine fluide Klangskulptur, die sich räumlich und zeitlich unbegrenzt entfalten kann. Gleichzeitig bildet das Projekt die Grundlage für eine Spielstruktur, die die Kunsthalle in einen immer singenden Ort verwandeln wird. Im Kirchenraum der Kunsthalle wird durchgängig mindestens eine Frauenstimme live zu hören sein. Es ist eine Einladung an alle Besucher sich anzuschließen, singend oder hörend.
Die Raumkomposition “Für Frieda” ist ihrer Großmutter gewidmet. Diese hat die Künstlerin noch nie Geige spielen gehört, bis sie ihr eines Tages alleine die Bachsonate vorspielt, die sie schon seit 25 Jahren übt. Die Aufnahme wird im Neubau zu hören sein, wo ein Boden eingezogen wird, der Holz aus vorangegangenen Ausstellungen benutzt. Im Atrium und im Atriumsgang werden weitere Klang- und Videoarbeiten gezeigt werden, die sich ebenfalls mit Synchronisationsprozessen und der Möglichkeit durch unterschiedliche Realitäten und Materiezustände hindurch in Kommunikation zu gehen, auseinandersetzen.
> 2.3. bis 5.4.2020

European Media Art Festival

In der Medienkunst der Gegenwart spielt das „Ich“ eine prominente Rolle: Künstler*innen teilen Erlebtes mit, befragen ihre Identität, thematisieren als Autor*innen-Ich ihr Verhältnis zum Betriebssystem Kunst oder erforschen individuelle und kollektive Gesten des Widerstands sowie Formen der Selbstorganisation. Gleichzeitig werden auch die Betrachter*innen immer mehr als „Ich“ adressiert, werden herausgefordert, „immersiv“ die Grenzen des eigenen Körpers und Bewusstseins zu erweitern oder die eigene Perspektive und Körperlichkeit im Verhältnis zur Kunst zu erfahren. Dabei steht das „Ich“ erneut zur Disposition, da die technologische Durchdringung des Körpers seine Grenzen porös werden lässt.Das EMAF betrachtet in seiner Ausstellung, dem thematischen Filmprogramm und den Talks, wie sich unsere Vorstellungen vom „Ich“ unter dem Einfluss digitaler Medien und den gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen der Spätmoderne verändern und fragt: Wer oder was kann überhaupt „Ich“ sagen, sich Gehör und Geltung verschaffen? Wieviel „Wir“ enthält das „Ich“? Und wieviel „Ich“ können „Wir“ uns heute noch erlauben?
Die Ausstellung versammelt Arbeiten, die sich mit Vorstellungen des Selbst, seiner körperlichen Verfasstheit und zunehmenden Fragmentierung (durch digitale Technologien) befassen, wobei auch das Verhältnis zwischen Individuum und Kollektiv sowie die Art und Weise, wie es mit anderen und der äußeren Umgebung umgeht, berücksichtigt werden. Die Ausstellung schafft einen Raum für Live-Präsentationen und direkte Begegnungen und konzentriert sich auf verschiedene Arten der Auseinandersetzung mit künstlerischen Arbeiten, die über die Präsentation statischer Installationen hinausgehen.
> 22.4. bis 1.6.2020

Fritjof Mangerich, To the People of New York City, situ in Manhattan/New York, 2019

Fritjof Mangerich

Der Künstler Fritjof Mangerich zeigt im Sommer 2020 in einer umfangreichen Ausstellung die Ergebnisse seines einjährigen Forschungsaufenthalts in New York City. Für das Jahr 2019 erhielt er ein durch die Niedersächsischen Sparkassenstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur vergebenes Residenzstipendium, welches ihm eine zwölfmonatige Arbeitszeit in der US-Metropole ermöglichte. Teil der Förderung ist eine abschließende Ausstellung in einer niedersächsischen Kunstinstitution und eine im Anschluss erscheinende monografische Publikation zur künstlerischen Arbeit.
Während seiner Zeit in New York City hat er den Klang der Stadt, ihrer Architektur und der im urbanen Raum interagierenden verschiedenartigen Körper hinsichtlich ihres Grundrauschens untersucht. New York ist die Stadt, die niemals schläft – und niemals verstummt. Die Resonanzen der Metropole, ihr Klingen und Vibrieren überträgt sich auch auf den menschlichen Körper. Straßenlärm, U-Bahn-Dröhnen, Klimaanlagen-Rauschen, Touristen Gruppen, Wallstreet-Gemenge, Polizei-Sirenen, usw. Das Sezieren der Stadt nach ihren verschiedenen akustischen Qualitäten hinterließ nachhallende Fragen bei Mangerich: Was bietet Schutz angesichts dieser Immersion in den individuellen Rhythmus und die eigene Wahrnehmung? Und wie kann man dieses universelle Grundrauschen der Stadt konservieren?
Für die Ausstellung im Kirchenraum der Kunsthalle Osnabrück wird Fritjof Mangerich eine Zeit- und Raumkapsel nach Osnabrück bringen. Maßstabsgetreu wird er die Grundrisse seines Apartments in New York nachempfinden und den Klang seines Alltags- und Schutzraums in der Umgebung transzendenter Geschichte widerhallen lassen. Dabei werden sich Erinnerungen und Spuren von New York mit der lokalen Wahrnehmung überlappen. Momente von Privatheit und Öffentlichkeit werden sich aneinander reiben, sodass die Fragilität menschlicher Widerständigkeit zur Disposition gestellt und eine doppelte Gegenwart erzeugt wird.
Eröffnung am 19. Juni.
> 20.6. bis 26.7.2020

Sad But True. Enttäuschung als kollektiver Akt

Mit Einzelausstellungen von Aleksandra Domanović, David Polzin, Jovana Reisinger, Rosalie Schweiker und Mickey Yang
Das Ausstellungs- und Vermittlungsprogamm findet zum Programmauftakt der neuen Direktorinnen Anna Jehle und Juliane Schickedanz findet von August 2020 bis Februar 2021 statt.
Eine Enttäuschung bezeichnet das Gefühl, einem sei eine Hoffnung zerstört oder auch unerwartet ein Kummer bereitet worden. Sie weckt auf aus den für wahr, sicher oder fortschrittlich gehaltenen Vorstellungen. Dabei ist man entweder von Personen, sozialen Zusammenhängen oder politischen Systemen enttäuscht. Und auch die Selbst-Enttäuschung steht stets in Relation zu einer größeren Gemeinschaft. Sie beruht auf verbalisierten und nichtverbalisierten Annahmen von Moral, Regeln, Vereinbarungen, Sprachen, Codes, Begriffen oder Gesetzen. Im Rahmen des Programms möchte die Kunsthalle Osnabrück dies aufgreifen und den Begriff von der individuellen Enttäuschung auf ein gesamtgesellschaftliches Abhängigkeitsverhältnis übertragen.
“Sad But True. Enttäuschung als kollektiver Akt” hinterfragt mittels unterschiedlicher Auseinandersetzungen Momente wiederkehrender Frustration und struktureller Illusion. In den Ausstellungen und Vermittlungsprojekten werden alltägliche Themen und Ereignisse wie u.a. Nachwendefolgen, strukturelle Ungleichheit, Automatisierung oder Bürokratisierung verhandelt. Ästhetische, inszenatorische, humorvolle und dialogische Strategien der eingeladenen Künstler verweisen dabei auf die Enttäuschung als veränderten Wahrnehmungsprozess und Status Quo möglicher Neuanfänge.
Eröffnung am 19. Juni.
> 20.6. bis 26.7.2020

Jovana Reisinger, beauty is life, Filmstill, 2020, | SETFOTOGRAFIN: JENNY BRÄUER

Jovana Reisinger

Die mehrfach ausgezeichnete Regisseurin, Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Videokünstlerin Jovana Reisinger interessiert sich für neue feministische, sozialkritische und humorvolle Erzählformen im Film. In einer prozesshaften Inszenierung für die Kirche der Kunsthalle Osnabrück wird sie ein Video-Set entwickeln, in dem in mehreren Live-Drehs ihre neu produzierte Video-Serie “men in trouble” aufgenommen wird, die als tragisch-komödiantisches Talkshow-Format die Besucher zum Zuschauen und zur Teilhabe einlädt. Die Talkshow vereint dabei aktuelle Themen feministischer Bewegungen und Diskurse über Gleichberechtigung, Körperkult, Geschlechtsdefinitionen und Ausgrenzung. In Form eines prozessualen Gesamtkunstwerks zwischen Installation, Bühne, Produktions- und Ausstellungsort wird die Kirche über die Ausstellungszeit verschiedene Momente der Produktion und Kunstrezeption vereinen.
Eröffnung am 29. August.
> 30.8.2020 bis 14.2.2021

Rosalie Schweiker, partizipative Rauminstallation, DD+, Bielefelder Kunstverein, 2016

Rosalie Schweiker

Rosalie Schweiker ist Künstlerin, die über soziale Herangehensweisen wie Gesprächsformate, kollektive Prozesse oder wirtschaftliche Transaktionen neue Funktionen für die Kunst in der Gesellschaft findet und diese im Alltag verankert. Ob in Form eines BH-Shops, Box-Trainingseinheiten oder Tarot-Lesungen ist es ihr in ihren Arbeiten besonders wichtig, dass über spielerische Interaktion und Humor bestehende soziale und politische Strukturen und deren ungeschriebenen Regeln sichtbar gemacht und gestört werden. In Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Osnabrück wird sie eine künstlerische Plattform schaffen zum Thema Bürokratie, die als Ausgangspunkt verschiedener Vermittlungsangebote der Jugend- und Erwachsenenbildung funktioniert und durch das Vermittlungsteam der Kunsthalle, unter der Leitung der Kuratorin für Publikumsbeteiligung und Lernen Christel Schulte, und externen Workshopleiter erweitert wird.
Eröffnung am 29. August.
> 30.8.2020 bis 14.2.2021

David Polzin, aus der Serie "Möbel aus der Postimperialen Phase Deutschlands“, 2013-2019

David Polzin

David Polzin setzt sich mit seinen Installationen und Skulpturen mit der kollektiven Erinnerung und medialen Darstellung der ehemaligen DDR auseinander und fragt aus heutiger Perspektive nach der letzten großen deutschen Enttäuschung – der Wiedervereinigung.
Ausgehend von einer intensiven Auseinandersetzung mit Architekturtheorie und Designgeschichte sowie der Analyse aktueller gesellschaftlicher Machtstrukturen entwirft Polzin in seiner künstlerischen Praxis multimediale Arbeiten in Form von raumgreifenden Installationen, begehbaren Skulpturen und Videos bis hin zu Radiosendungen. Die künstlerische Strategie der Fälschung und Täuschung ist dabei für Polzins Arbeitsweise immer elementar, da sie es ihm ermöglicht, über einen Status quo hinaus den Betrachter Handlungsräume und Perspektivwechsel aufzuzeigen.
Eröffnung am 29. August.
> 30.8. bis 18.10.2020

Mickey Yang, It is ok not to be complete, 2017

Mickey Yang

Die niederländische Künstlerin Mickey Yang beschäftigte sich in ihrer jüngsten Ausstellung im P////akt Amsterdam mit dem Verhältnis von Sprache, Codes, Camouflage, Mimikry und Kulturrezeption. Ihre Arbeiten bestehen stets aus Objekten, Videos und Performances, die sie in umfassenden Installationen zusammenführt. Sie experimentiert dabei mit sich transformierenden Materialien wie Teig, künstliche Lava, Schaum oder Nebel, die sich im Laufe der Ausstellungszeit verändern oder modifizieren. Die Synergien zwischen den Werken bewirken ein Zusammenspiel zwischen der realen Welt, der künstlichen Inszenierung und dem kollektiven Bildgedächtnis. Durch die Neuinterpretation der Sprache der Dinge werden die Objekte im Raum zu verschiedenen Realitäten und Träger mehrerer Identitäten, die nicht mehr eindeutig für die Betrachter zu lesen sind. Die Zuversicht gegenüber unserer Wahrnehmung wird dabei auf den Prüfstand gestellt.
Eröffnung am 24. Oktober.
> 25.10. bis 6.12.2020

Aleksandra Domanović, Things To Come, 2014, Installationsansicht Gallery of Modern Art, Glasgow International

Aleksandra Domanović

Aleksandra Domanović verbindet in ihren Arbeiten gegenwärtige und historische Betrachtungsweisen der Technikrezeption, wobei sie genau den Moment in den Fokus nimmt, an dem Mensch und Technologie aufeinander treffen. Auf sensible und vielschichtige Weise liefern ihre Videos, Skulpturen, Installationen und Druckgrafiken damit die Chance, einen fortwährenden Fortschrittsglauben in verschiedenen Abschnitten der Geschichte gegeneinander abzugleichen. Die ethische Verantwortlichkeit von Wissenschaft sowie das systematische Vergessen von Frauenbiografien in der Technikgeschichte steht dabei gleichermaßen zur Diskussion wie die Angst und Enttäuschung um die Abschaffung menschlicher Arbeitskraft im Zuge von Automatisierung und Arbeit 4.0.
Eröffnung am 12. Dezember.
> 13.12.2020 bis 14.2.2021

LAGERHALLE

Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 338740
während der Öffnungszeiten | Eintritt frei
www.lagerhalle-osnabrueck.de

MQ4 – MUSEUMSQUARTIER

• FELIX-NUSSBAUM-HAUS
• KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM
• VILLA SCHLIKKER
• AKZISEHAUS

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

Nasan Tur

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler begegnen Felix Nussbaum.
In der zweiten Ausstellung der Reihe „Gegenwärtig“ trifft der Konzeptkünstler Nasan Tur auf das Leben und Werk des Malers Felix Nussbaum. Nicht nur seine Biographie berührt die Nussbaums in gemeinsamen Lebensstationen; auch treiben gleiche Themen – Machtstrukturen, Flucht, Exil oder Fragen der Identität – sie zu ihrem Schaffen an. Heute in Deutschland lebend sieht Nasan Tur sich in der Verantwortung, die hier in den Grundrechten festgeschriebene Freiheit der Kunst zu nutzen und sie als kritische Stimme zu Gesellschaft und Politik einzusetzen. Auf die Frage, ob er ein politischer Künstler sei, antwortet Tur, dass er vor allem ein politischer Mensch sei.
> bis 15.11.2020

Eberhard Hecker, der Neffe des Malers, Porträt von Franz Hecker, 1896 | © Museumsquartier Osnabrück

Sammlung im Dialog Teil 3: „Franz Hecker – Gemälde“

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler begegnen Felix Nussbaum
Der Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. und das Museumsquartier erinnern gemeinsam an den 150. Geburtstag des bekannten Osnabrücker Malers Franz Hecker (1870–1944). Die Ausstellung präsentiert Gemälde aus der Sammlung des Kulturgeschichtlichen Museums im Oberlichtsaal.
Hecker gehört zu den beliebtesten Landschafts- und Porträtmalern der Osnabrücker Region. Zahlreiche Studienaufenthalte und Reisen führten ihn jedoch auch quer durch Europa. Im Gegensatz zu anderen Künstlern und Künstlerinnen seiner Zeit hatte Hecker während des Nationalsozialismus keine Probleme, seine Kunst zu präsentieren. Seine naturalistische Malweise sowie seine Bildthemen entsprachen dem Geschmack der NS-Machthabern. Am 21. November 1944 kam der Maler bei einem Luftangriff ums Leben.
> 22.3. bis 7.6.2020

Nussbaum anders sehen – Neue Perspektiven auf die Sammlung Felix Nussbaum

Mit einer neuen Sammlungspräsentation werden ungewöhnliche Blicke auf das Werk des Malers Felix Nussbaum gewährt. Unter dem Titel „Nussbaum anders sehen“ werden unbekannte, diverse und überraschende Perspektiven auf die Bilder Felix Nussbaums geboten. Dazu gehören der Blick hinter die Bilder, erstaunliche Entdeckungen unter der Malschicht, die Begegnung mit verschollenen sowie selten ausgestellten Werken und Einblicke in ausgewählte Motiv- und Themenkreise des Malers.
Die Präsentation, die den eigenen Bestand der Sammlung Felix Nussbaum in den Fokus rückt, richtet sich an alle, die die Bilder des Osnabrücker Malers aus ungewohnter Perspektive betrachten möchten.
> 7.6. bis 1.11.2020

Kunstpreis Osnabrück

Der Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. lobt mit Unterstützung der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur den Kunstpreis Osnabrück aus. Der Kunstpreis Osnabrück wird alle zwei Jahre für regionales Kunstschaffen in und um Osnabrück ausgelobt. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, ein Förderpreis mit einem Preisgeld von 2.000 Euro wird zusätzlich vergeben.
Ziel des Preises ist es, eine regelmäßige öffentliche Plattform für regionales zeitgenössisches Kunstschaffen einzurichten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Wettbewerb soll überzeugende künstlerische Potenziale der Region entdecken, fördern und die Kunst in der Region stärken. Alle in der Stadt und dem Landkreis Osnabrück wohnhaften Künstlerinnen und Künstler, die in den Gattungen Malerei, Grafik, Fotografie, Bildhauerei und visuelle Medien arbeiten, können sich bewerben, der Lebensmittelpunkt muss im Landkreis Osnabrück bzw. in der Stadt Osnabrück sein.
> 28.6. bis 27.9.2020

„Möser“ – Die begehbare Graphic Novel

Sonderausstellung anlässlich des 300. Geburtstagdes berühmten Osnabrückers Justus Möser (1720-1794). Eine begehbare Graphic Novel wird am Beispiel des Juristen, Literaten und Staatsmannes die Zeit des aufgeklärten Absolutismus und der Aufklärung aufzeigen und dabei die überregionale Bedeutung Mösers sichtbar machen. Ein wichtiger Impuls ist es, die Aktualität der Aufklärung zu vermitteln. Die Epoche sorgte für wichtige gesellschaftsgeschichtliche Veränderungen, die bis in die Gegenwart von zentralem gesellschaftlichem Einfluss sind. Zu denken ist an die Ausbildung der individuellen Freiheit als zentrales Menschenrecht, die Relevanz von autonomer Vernunft und Kritikfähigkeit.
> 1.11.2020 bis 11.4.2021

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

Foraminifere aus Dangast | FOTO: HERIBERT CYPIONKA

Die kleinsten Schönheiten des Meeres in 3D

Für das menschliche Auge unsichtbare Einzeller beherbergen die größte Artenvielfalt auf unserer Erde. Im Mikroskop kann man ihre Formenvielfalt erahnen. Allerdings haben viele Einzeller einen komplizierten Zellaufbau, der nur bei räumlicher Darstellung verständlich wird. Die Ausstellung zeigt die Formenvielfalt, aber auch die überraschende Schönheit von Einzellern aus dem Meer in dreidimensionalen Bildern zeigt.
Entstanden ist die Ausstellung dank der leidenschaftlichen Arbeit des Mikrobiologen Prof. Dr. Heribert Cypionka und des Diplom-Ingenieurs Eberhard Raap. Sie stellen in der Ausstellung drei Gruppen von einzelligen Meeresbewohnern vor: Kieselalgen, Strahlentierchen und Kammerlinge – ausgelesen aus Wasser-, Strand- und Sedimentproben aus aller Welt, einige davon viele Millionen Jahre alt. Das Besondere: Man sieht die Winzlinge aufgrund einer speziellen Darstellungsmethode (Anaglyphentechnik) durch spezielle Brillen räumlich.
Die meisten Objekte der Ausstellung sind gerade einmal 0,05 Millimeter oder 50 Mikrometer groß, etwa so groß wie der Durchmesser eines menschlichen Haars und viel kleiner als ein Stecknadelkopf.
Stark vergrößernde Mikroskop-Objektive haben eine sehr geringe Schärfentiefe. Man benötigt deshalb eine Bilderserie mit zunehmendem Fokus, um Objekte mit räumlicher Ausdehnung vollständig scharf abzubilden. Heribert Cypionka hat das kostenlos verfügbare Bildbearbeitungsprogramm PICOLAY entwickelt, das aus Schichtbildserien 3D-Bilder erstellt. Die Bilder der Ausstellung beruhen auf Bilderstapeln mit je 30 bis 100 Bildern, aufgenommen im Abstand von wenigen Mikrometern. Die Software errechnet dann ein einziges scharfes Bild und die räumliche Struktur der Objekte, die schließlich dreidimensional dargestellt werden kann. Die Bilder eröffnen den Betrachtenden eine Welt voller filigraner und bizarrer Organismen.
Den Ausstellungsmachern geht es weniger um taxonomische Genauigkeit und systematische Vollständigkeit. Vielmehr möchten sie zeigen, wie schön und vielfältig die Formen der Mikroorganismen und ihrer fossilen Reste sind. „Wir kämpfen gegen das Bild des primitiven Einzellers“, erklärt Heribert Cypionka. „Wir wollen die Augen öffnen für ihre Fähigkeit, in einer komplexen Umwelt zu überleben und sich zu vermehren.“
> bis 29.3.2020

Amira und Soaad/Ägypten | FOTO: PLAN INTERNATIONAL PATRICK KAPLIN

Mission 2030 – Globale Ziele erleben

17 Ziele, die die Welt verändern. Keine Armut, kein Hunger, saubere Energie sind nur drei der insgesamt 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen (UN), die weltweit vorangetrieben und bis 2030 realisiert werden sollen. Das klingt nach einer wirklich großen Aufgabe. Eine Aufgabe, die von Politik und Wirtschaft auf der ganzen Welt gelöst werden muss. Doch betrifft das auch uns in Deutschland – in Osnabrück?
Die Kinderrechtsorganisation Plan International hat die Wanderausstellung „Mission 2030“ entwickelt, die Besucherinnen und Besuchern mit den SDGs vertraut machen und sie motivieren will, selbst aktiv zu werden. Eingängige Mitmachstationen bieten eine virtuelle Reise nach Asien, Lateinamerika, Afrika sowie in zwei deutsche Großstädte. Wie schafft man es, sich als Mädchen in Kairo eine Stimme zu verschaffen? Welche Hürden müssen Jugendliche in Kambodscha auf dem Weg zu einer Ausbildung überwinden? Dazu schlüpft das Publikum in die Rolle von UN-Delegierten und ermittelt, welche Probleme einer nachhaltigen Entwicklung derzeit noch entgegenstehen und wie diese bewältigt werden können.
> 1.3. bis 23.8.2020

Kalloprion kilmisteri – ein fossiler Borstenwurm benannt nach dem Frontmann der Band Motörhead: Lemmy Kilmister.| FOTO: ROCK FOSSILS/PAUL BOSSENMAIER

Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!

Die international beachtete Sonderausstellung „Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!“ ist in ihrer Form und Thematik weltweit einmalig. Sie lüftet eine verdeckt gehaltene Liebelei der Naturwissenschaften. Wenn Wissenschaftler eine neue Fossilienart entdecken, geben sie ihnen meist Artnamen, die auf den Fundort oder die Form hinweisen. Tatsächlich gibt es unter den Paläontologen aber auch eine ganze Reihe Fans harter Rockmusik. Die Ausstellung „Rock Fossils“ verknüpft Geowissenschaften und Musikkultur in einzigartiger Weise, indem sie bizarre Fossilien präsentiert, die nach der Crème de la Crème des Rock-Olymps benannt wurden. Darunter sind bizarre Punkrock-Trilobiten, die sich kunstvoll interpretiert im Sitzmöbel der Ausstellung wiederfinden, ein etwa 20 Zentimeter großes Fossil eines nach Mick Jagger benannten Urflusspferdes, kämpfende Urvögel, benannt nach Greg Graffin, dem Sänger von Bad Religion und viele mehr.
„Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!“ ist mehr als eine Ausstellung – kombiniert mit Rockkonzerten in der einmaligen Kulisse eines Naturkundemuseums – ist sie eher ein Festival. Ein Festival der Musik und der Wissenschaft, gemacht für Fans der Erdgeschichte ebenso wie die der harten Gitarrenriffs.
> 18.9.2020 bis 18.3.2021

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
1. März bis 31. Oktober: Mi.-So. 10.00-18.00 Uhr
1. November bis Ende Februar: Mi.-Fr. 11.00–17.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

Hervorgeholt und hergezeigt

Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

RATHAUS

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Im Friedenssaal geht der Blick zum Kronleuchter: Königin Margrethe II. von Dänemark (links), Fürst Hans Adam von und zu Liechtenstein, Josephine Charlotte Großherzogin von Luxemburg, Königin Sonja von Norwegen, König Harald V. von Norwegen | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

„Willkommen in Osnabrück, Eure Majestät!“

1998 – als Europa den Frieden feiert
Die Ausstellung im Dachgeschoss des historischen Rathauses erinnert an den Tag, als vier Könige, fünf Königinnen, zwei Fürsten und acht Präsidenten nach Osnabrück kamen. Vor 20 Jahren, am 24. Oktober 1998, fand das größte protokollarische Ereignis der Bundesrepublik statt: Zum Jubiläum „350 Jahre Westfälischer Friede“ trafen sich Europas Staatsoberhäupter in Osnabrück und Münster.
> bis auf weiteres

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Mo., Mi., Do., Fr. 11.00-19.00, Sa. u. So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
skulptur-galerie.de

Werner Kavermann – Muss ja

1998 – als Europa den Frieden feiert
> bis 14.3.2020

IM LANDKREIS OSNABRÜCK

BAD ESSEN

RATHAUS

Lindenstraße 41-43, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4010
Mo.-Fr. 8.00-12.00 und Mo.-Mi. 14.00-16.00, Do. 14.00-18.00 Uhr | Eintritt frei

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

Reinhard Scholtissek

> 21.11. bis 27.12.2020

BAD IBURG

BERSENBRÜCK

MUSEUM IM KLOSTER

Stiftshof 4, 49593 Bersenbrück, Tel. 0541 501-4034
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt 3€, ermäßigt 1,50€
Mi 9.00-12.00, Do 9.00-17.00, Sa 9.00-12.00 u. 14.00-17.00, So. 14.00-17.00 Uhr.
www.museum-im-kloster.de

BISSENDORF

BRAMSCHE

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

Zickzack – Textile Arbeiten von Dörte Putensen

Die Arbeit mit textilem Material zieht sich wie ein roter Faden durch die künstlerische Entwicklung von Dörte Putensen. Schon mit 12 Jahren nähte sie und kreierte Mode selbst. Später entwarf die ausgebildete Maskenbildnerin auch Kostüme für Kleinkünstler. „Heute male ich mit Stoff“, sagt sie, „nur bei genauem Hinsehen entdeckt man die Vielzahl der Zickzackstiche, Schichten, Stoffetzen und Fäden“. Menschliche Gesichter, Landschaften, Tiere, aber auch abstrakte Themen sind Inhalt ihrer textilen Gemälde. Die heilsame Kraft im Schaffensprozess ist der Künsterlin dabei besonders wichtig: „Wenn die Lebensenergie ungehindert fließt, lässt sich jede Herausforderung meistern und in Glück verwandeln.“
> bis 26.4.2020

DISSEN

KUK|SOL

Kunst und Kultur im Südlichen Osnabrücker Land e.V.
Am Krümpel 1a, 49201 Dissen a.T.W.
www.kukdissen.de

GEORGSMARIENHÜTTE

MUSEUM VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di.+Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de

Malereien von Judith Kaminski

Judith Kaminskis Malereien, Zeichnungen und Digitaldrucke sind durch farbenreiche florale Motive und Muster geprägt. In
ihrer künstlerischen Arbeit untersucht sie unter anderem die Möglichkeiten des Bildermachens unter digitalen Einflüssen.
Oftmals entstehen ihre Bilder in 3D-Programmen, bevor sie auf Leinwand gedruckt undmalerisch mit Ölfarbe weiter
verarbeitet werden.
Der Präzision und Künstlichkeit der computergenerierten Bilder steht die Zeichnunggegenüber. In Kaminskis Zeichnungen
spielen die spontane Handlung sowie das Übertragen des Gesehenen in Farbe, Linie und Form als zeichnerische Setzung eine große Rolle.
> bis 19.4.2020

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Mitgliederausstellung und jurierte Einzelausstellung

Gute Traditionen sollte man fortsetzen, deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder eine facettenreiche Ausstellung der künstlerisch tätigen Vereinsmitglieder. Wie schon in den letzten Jahren wird eine neutrale sachverständige Jury aus der Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine oder zwei Künstlerinnen/Künstler auswählen, die dann eine Einzelausstellung bekommen. Man darf gespannt sein, was es zu sehen geben wird und wer in diesem Jahr die Einzelausstellung bekommt.
> 28.5. bis 21.6.2020 & 12.11. bis 6.12.2020

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Errance – Fluchtwege

Betty Chanin & Felka Platek
In dieser Ausstellung treffen zwei jüdische Malerinnen aufeinander, die sich niemals begegnet sind, sich jedoch über das Thema: „Errance – Fluchtwege“ treffen. Felka Platek, Ehefrau Felix Nussbaums, malt für ihr Überleben; sie malt Auftragsarbeiten, Portraits, die ihren Lebensunterhalt sichern. Sie arbeitet unter erbärmlichen Verhältnissen, im Versteck, malt mit dem, was ihr zur Verfügung steht, Auftragsarbeiten – daneben jedoch u.a. auch Stillleben in der ihr eigenen Art. Die persönliche Lebenssituation ist in ihrer Malerei niemals ein Thema. Felka Platek wird 1944 in Auschwitz ermordet.
Betty Chanin, in der Nachkriegszeit in Paris geboren, hat, durch Photos angeregt, die sie im Nachlass ihrer Mutter vor einigen
Jahren fand, erst recht spät damit begonnen, die Erinnerung an Menschen ihrer Familie malerisch festzuhalten. Diese Bilder zeigen Momente des Innehaltens auf den Fluchtwegen von Odessa nach Paris, von Vitebsk nach New York, von Vilnius nach Harbin, was im Norden Chinas liegt. Betty Chanin malt Bilder, um die Gegenwart der Verschollen, Ermordeten wieder herzustellen.
Keine der Personen, denen wir auf ihren Bildern begegnen, hat etwas Außergewöhnliches an sich; sie sind unterwegs, um vielleicht zu überleben, wie all diejenigen, die auf der Flucht sind, nicht viel anders als die Flüchtlinge in unserer heutigen chaotischen Welt.
> 26.4. bis 7.6.2020

Unterwegs nach Arkadien

Stephan Leiwe & Hubert Manke, eine Spurensuche • Malerei und Zeichnung
Seit der Antike bis in unsere Gegenwart hinein verbindet sich mit dem Begriff „Arkadien“ die Vorstellung eines erfüllten, harmonischen, uneingeschränkten und ungezwungenen Lebens. In ganz verschiedenen Facetten hat „Arkadien“ als faszinierender Sehnsuchtsort jenseits aller historischen oder geographischen Koordinaten, als Land von Glückseligkeit und der friedlichen Ein- tracht der Menschen untereinander und des Einklangs mit der Natur in der Kulturgeschichte Gestalt angenommen und immer aufs Neue als Projektions äche und Spielfeld für individuelle Sehnsüchte ebenso wie für gesellschaftliche Bedürfnisse gedient, auch und gerade im Bereich der Künste. Stephan Leiwe und Hubert Manke versuchen in ihren Arbeiten der Bedeutungsvielfalt zwischen utopischem Entwurf und kitschigem Idyll, zwischen elitärer Phantasie und fragwürdig banalem Klischee nachzuspüren und für das Traumland „Arkadien“ aktuelle Perspektiven zu entwickeln und ungewohnte Blickwinkel darauf zu entdecken.
> 23.8. bis 3.10.2020

Verortungen

Zeichnungen in Wachs von Heike Jeschonneck
Meine Arbeiten sind Objekte, Figuren und Architekturen in Wachs hinein geritzt. Wie eine Alltagsethnologin kratze, schabe und setze ich frei, gehe Fragen nach Wahrheit, Identität und politischer Relevanz nach.
Meine Technik, von geschichtetem und gefärbtem Wachs auf Papier, Holz oder Nessel, entwickelte ich in einem jahrelangen Prozess, in der Auseinandersetzung mit dem Material Wachs (Paraf n), und Ölfarbe auf Papier.
Orte, markiert durch Architektur, durch Innen- und Außenräume, spielen eine große Rolle in meinen Arbeiten, ebenso ornamentelle Motive. Für mich entspricht dies der Weise, wie der Mensch durch Architektur die Welt gestaltet. Architektur ist dabei weit mehr als nur Gebäude, es sind Lebenswelten.
> 8.11. bis 6.12.2020

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

Joseph Beuys, Schlitten, 1969 | © Joseph Beuys Estate / VG Bild-Kunst, Bonn 2020 / Foto: Tom Carter / Collection Thaddaeus Ropac, London • Paris • Salzburg

HOFFNUNG

Die Draiflessen Collection widmet sich im letzten Teil ihrer Ausstellungstrilogie GLAUBE, LIEBE, HOFFNUNG dem Konzept Hoffnung als Offenheit gegenüber (noch) nicht verfügbaren Möglichkeiten. Künstlerische Positionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert machen Mehrdeutigkeiten und mögliche Widersprüche deutlich: Ist Hoffnung das Vertrauen, dass „alles gut geht“ oder eher blinder Irrglaube? Ist sie stärkender Antrieb oder lähmt sie nicht sogar?
Die Ausstellung will den Besucher*innen keine eindeutige Antwort auf die Frage geben, was Hoffnung ist. Vielmehr bietet sie Raum, den Gedanken, Bildern und Ideen der Künstler*innen nachzuspüren und sich auf diese Weise für sich allein oder im Gespräch mit anderen eigenen Vorstellungen von Hoffnung bewusst zu werden. Damit wird die Hoffnung über das Medium der Kunst zu einem Gegenstand der Betrachtung, Selbstbefragung und Diskussion.
> bis 21.6.2020

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
tägl. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de

QUAKENBRÜCK

STADTMUSEUM QUAKENBRÜCK

Markt 7, 49610 Quakenbrück, Tel. 05431 6777
Do., Sa. So. 14.00–17.00 | Eintritt 3€, Kinder in Begleitung Erwachsener frei
www.stadtmuseum-quakenbrueck.de

WALLENHORST

RATHAUS

Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8880
Mo., Mi., Fr. 8.00–16.00, Di. u. Do. 8.00-17.30 | Eintritt frei

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de