IN OSNABRÜCK

BBK KUNST QUARTIER

Bierstraße 33, 49074 Osnabrück, Tel. 05402 6919079
Di.-Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
www.bbk-osnabrueck.de/kunstquartier

Jens Raddatz "Fade out"

Zeitgleich — Zeitzeichen

Zum siebten Male findet die bundesweite Ausstellungs-Biennale der BBK-Verbände statt. In über 30 Städten werden BBK-Verbände zu dem Motto „Postdigital von a nach b nach a“ Arbeiten präsentieren. Postdigital ist ist als Zustandsbeschreibung mit divergierenden Bedeutungszuschreibungen definiert: Bereits eingetretene Veränderungen durch digitalisierte Prozesse im alltäglichen Handeln, Beispiele zur Aufhebung der Unterscheidung zwischen Analogem und Digitalem können sichthbar gemacht werden.
In Osnabrück sind dabei: Ludwig Burandt, Inge Buschmann, Johannes Eidt, Kerstin Hehmann, Manfred Heinze, Bernd Hildenbrandt, Jens Raddatz, Jelena Reinert, Tina Schick, Jürgen Wendt, Regine Wolff
> bis 18.10.2019

Spielen [ˈʃpiːlən] – Hanna von Behr und Katja Staats

Die Ausstellung beleuchtet verschiedene Aspekte des Spielens: Sie lädt zum Spielen ein, weckt Sehnsüchte und fordert den Besucher auf, sich auf eine Reise in die eigene Vergangenheit einzulassen! Kindheit und Kindsein als Fragestellung und Projektionsfläche – was bleibt, was geht (scheinbar) verloren?
Die Zeit bleibt für einen Moment stehen.
Hanna von Behr und Katja Staats haben ein Textfragement für ihre Ausstellung (oder über sich selbst?) von R. Barthes, „Die Kammer“ gefunden – dort heißt es: “Vielleicht ist es eine leise Ahnung von der Vergänglichkeit aller Dinge? (…) Diese beiden Mädchen, die eines der ersten Aeroplane über ihrem Dorf beobachten (sie sind gekleidet wie meine Mutter als Kind, sie spielen Reifen), wie lebendig sind sie doch! Sie haben das ganze Leben vor sich; zugleich aber sind sie tot (heute), sie sind also bereits tot (gestern).”
> 25.10. bis 23.11.2019

DEUTSCHE BUNDESSTIFTUNG UMWELT

An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Tel. 0541 96330
Mo.-Do. 8.00-17.00, Fr. 8.00-13.00 Uhr
www.dbu.de

Ein Turm aus Holzklötzen, an dem die neun Umweltprozesse erklärt werden. | FOTO: DBU/MÜNCH

MenschenWelt

Eine Ausstellung zur nachhaltigen Entwicklung innerhalb planetarer Leitplanken
Wie können wir Menschen gut leben und auch zukünftige Generationen attraktive Lebens- und Umweltbedingungen auf unserem Planeten vorfinden? Die Ausstellung „MenschenWelt“ präsentiert Handlungsoptionen, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten.
> bis Ende 2019

DIÖZESANMUSEUM / FORUM AM DOM

Domhof 12, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 318-481
Di.-So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3,50€. Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.bistum-osnabrueck.de/dioezesanmuseum.html

Weil Augen dich ansehen

Eine Ausstellung inspiriert durch ein Gedicht von Hilde Domin mit Werken aus der Kunstwerkstatt am Gertrudenring
Initiiert von der Kunsttherapeutin Dr. Katja Watermann und dem Krankenhausseelsorger Reiner Averdiek-Bolwin aus dem AMEOS Klinikum Osnabrück
Ausstellungseröffnung 17. Oktober, 19.30 Uhr. Begrüßung: Weihbischof Johannes Wübbe, Einführung: Kunsttherapeutin Dr. Katja Watermann und Krankenhausseelsorger Reiner Averdiek-Bolwin, AMEOS Klinikum Osnabrück, Rundgang durch die Ausstellung: Teilnehmerinnen aus der „Kunstwerkstatt am Gertrudenring“, Musik: Anja Breer und Herbert Weßling
> 18.10. bis 10.11.2019

ERICH MARIA REMARQUE FRIEDENSZENTRUM

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2109
Di.-Fr. 10.00–13.00, 15.00–17.00, Sa./So. 11.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.remarque.de

m3 – Medien – Message – Massage. Konfrontation mit Gedrucktem

Appold, Richter „Karstadt“

Ein Kunst- und Medienprojekt von Uwe Appold und Stephan Richter
Der Maler und Bildhauer Uwe Appold, begleitet vom Journalisten Stephan Richter, hat 60 Original-Zeitungen und Drucksachen aus 300 Jahren in ebenso ungewöhnliche wie überraschende Rahmen gesetzt und in Objekte verwandelt – darunter ein Originalexemplar der „Wöchentliche Osnabrückische Anzeigen“ vom 8. Februar 1783. Das gedruckte Wort und Bild erhalten so eine neue Dimension. „Durch die zusätzliche künstlerische Ebene wird der Blick auf die Medien geweitet. Was macht die Zeitung mit dem Betrachter – was für Gedanken und Bilder lösen die Schlagzeilen in Menschen bis heute aus?“, fragte Uwe Appold.
> bis 17.11.2019

GALERIE KUNSTGENUSS

Liebigstraße 29, 49074 Osnabrück, Tel. 0170 8350 20
Fr u. So 14.00-18.00 Uhr
www.galerie-kunstgenuss.de

Tier und Kunst

Gemälde – Grafik – Skulptur
Eröffnung am 25. August um 16 Uhr
> bis 27.10.2019

GALERIE LETSAH

Süntelstraße 49, 49088 Osnabrück, Tel. 0541 49911
Sa. u. So. 14.00-19.00 Uhr
www.galerie-letsah.de

GALERIE W

Heger-Tor-Wall 26, 49078 Osnabrück, Tel. 0172 2672446
Mi-Fr. 14.00-18.00, Sa. 10.00-15.00 Uhr
www.galeriew.de

HASE29 – KUNSTRAUM

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück
Di., Mi., Fr., 14.00-18.00, Do. 16.00-20.00, Sa. 11.00-15.00 Uhr | Eintritt frei
www.gzk-os.de

Martin Hesselmeier. Poesie der Maerie

Was wäre wenn Licht ein physikalisches Gewicht besäße und folglich der Gravitationskraft ausgesetzt wäre? Schwer vorstellbar? Im Kunstraum hase29 wird ebendiese Vision erlebbar. Die mit dem Internationalen Lichtkunstpreis prämierte Installation „the weight of light“ des Kölner Künstlers Martin Hesselmeier lässt auf eindrucksvolle Weise Lichtpartikel über wellenförmige LED-Bahnen entlang jagen. Die Besucher werden in eine Welt versetzt, in der sich das Licht nicht mehr wie gewohnt verhält. Hesselmeiers Installation lässt uns Gewissheiten aus dem Bereich der Physik anzweifeln, wenn er der immateriellen „Materie“ Licht spezielle Eigenschaften zuweist. Der Künstler erzählt mit seinen Arbeiten klug und immer wieder überraschend von der Faszination für Licht und Bewegung. Kuratiert von Tim Rßberg
> 6.12.2019 bis 18.1.2020

KATHOLISCHE FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE

Große Rosenstraße 18, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 35868-0
Mo-Do 8.00-20.00, Fr 8.00–17.00 Uhr | Eintritt frei
www.kath-fabi-os.de

Natürlich – Beeindruckend – Island

Fotografiert und gemalt von Michaele Fischer
> bis 16.10.2019

KREISHAUS AM SCHÖLERBERG

Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 501-0
www.landkreis-osnabrueck.de
Mo.-Mi. 8.00-16.00 Uhr, Do. 8.00-17.30 Uhr, Fr. 8.00-13.00 Uhr | Eintritt frei

KUNSTHAUS 57

Ernst-Weber-Straße 57, 49080 Osnabrück, Tel. 0541 99879506
www.kunsthaus57.de
Sa. u. So. 15.00-18.00 Uhr und nach Vereinbarung | Eintritt frei

KUNSTHALLE OSNABRÜCK

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2190
Di. 13.00–18.00, Mi.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen, am 2. Do. im Monat 11.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/kunsthalle

Laszlo Moholy-Nagy, "Right Hand in Green" | Courtesy of Hattula Moholy-Nagy

Crossing Lines

Mit den Handabdrücken des Bauhaus Künstlers László Moholy-Nagy und künstlerischen Arbeiten von Heba Y. Amin, Jakob Gautel, Olaf Holzapfel, Reuven Israel, Kostis Velonis und Jan Tichy
Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums präsentiert die Kunsthalle Osnabrück die Ausstellung Crossing Lines, deren Konzept auf einem Fund in László Moholy-Nagys künstlerischem Nachlass basiert: einem analogen Abdruck seiner Hand von 1926. Der ungarische Künstler, eine führende Figur des Bauhauses, interessierte sich für Handlinien- und Zukunftsdeutungen und für die Theosophie. Letztere verbindet, aus der historischen Distanz betrachtet, nur vordergründig rationale und spirituelle Elemente der Menschheit, instrumentalisiert tatsächlich aber die Rationalität, um eine nur scheinbar auf ein gerechtes Gesellschaftsmodell abzielende Weltordnung zu legitimieren. Es lässt sich also in gewisser Weise aus Moholy-Nagys Handlinien jene Zukunft ablesen, die als „Moderne“ in den 1920ern bereits die fundamentalen Fehlentwicklungen zu Tage treten ließ.
Crossing Lines öffnet einen kuratorischen Reflexionsraum, der die Institution Bauhaus als ein Beispiel betrachtet, an dem sich die Idee der Moderne manifestierte. Dazu sind sechs zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler eingeladen, die Rolle des Rationalismus gegenüber einer unbestreitbaren Präsenz spiritueller Elemente in der menschlichen Natur zu untersuchen und dabei unserem Bedürfnis, lebensweltlichen Zeichen weiterführende Bedeutungen beizumessen, nachgehen. Die ausgestellten Werke umfassen sowohl bereits ausgestellte Arbeiten als auch eigens für die Ausstellung geschaffene Neuproduktionen.
> bis 3.11.2019

Installation view 2019 | FOTO: SIMON MILLS/CCA DERRY-LONDONDERRY

Celebration Factory IV

Werke von Filip Markiewicz
Die Ausstellung ist das Produkt eines im Wandel begriffenen und von tiefen Krisen geprägten Europas, aber auch eine künstlerische Antwort auf ein neues gesellschaftspolitisches Paradigma. Das Projekt hat nicht die Absicht, das System anzuprangern oder eine Form des politischen Aktivismus zu entwickeln, sondern schlägt eine quasi-surrealistische Sprache vor, die unterschiedliche Ausdrucksformen zusammenbringt: visuelle Kunst, Performance, Musik, Debatte und Feiern. „Celebration Factory IV“ zielt darauf ab, eine fließende, künstlerische Sprache in Übereinstimmung mit unserer Gesellschaft in ständiger Bewegung zu finden. Der polnische Philosoph Zygmunt Bauman spricht von einer flüssigen beziehungsweise „flüchtigen Moderne“, in der das Individuum im Mittelpunkt steht.
In „Celebration Factory IV“ werden Feiern und Zelebration zu Trägern eines Bewusstseins und einer Infragestellung des Systems. Nichts ist fest, die neoliberale Welt lehrt uns eine neue Art, unsere Existenz zu begreifen.
Kuratiert wird die Ausstellung von Enrico Lunghi in Kooperation mit dem Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain, CCA Derry /Londonderry (Nordirland) und NN Contemporary Art Northampton (Großbritannien).
> 29.11.2019 bis 2.2.2020

LAGERHALLE

Rolandsmauer 26, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 338740
während der Öffnungszeiten | Eintritt frei
www.lagerhalle-osnabrueck.de

MQ4 – MUSEUMSQUARTIER

• FELIX-NUSSBAUM-HAUS
• KULTURGESCHICHTLICHES MUSEUM
• VILLA SCHLIKKER
• AKZISEHAUS

Lotter Straße 2, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 323-2207/2237
Di.-Fr. 11.00–18.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr, Mo. geschlossen, jeden 1. Do. im Monat 10.00–20.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.osnabrueck.de/fnh

Entwurf zur Rauminstallation von Brigitte Waldach

Existenz

Ausstellung von Brigitte Waldach
Mit dem sich jährenden Geburtstag Felix Nussbaums (11. Dezember 1904) nimmt eine neue Ausstellungsreihe im Felix-Nussbaum-Haus ihren Anfang und lässt den Gang durch die Sammlung mit einem Blick ins Heute beginnen. Jedes Jahr wird anlässlich von Nussbaums Geburtstag der „Raum der Gegenwart“ von einer Künstlerin oder einem Künstler neu gestaltet als künstlerische Auseinandersetzung mit Nussbaums Biografie und seinem Werk.
Als Erste der Reihe ist die Berliner Künstlerin Brigitte Waldach eingeladen. In ihrem Schaffen widmet sie sich existentiellen Gefühlen wie Unsicherheit, Angst oder Liebe und brisanten Themen wie Terrorismus oder Gewalt. In einer feinfühligen Annäherung an das Leben von Nussbaum und mit großer Empathie für die Architektur von Daniel Libeskind erschafft Brigitte Waldach eine Rauminstallation, die in Wechselwirkung zur Architektur dem individuellen Sein und der universalen Existenz nachgeht.
Die Besucherinnen und Besucher sind zu einem Raumerlebnis eingeladen, in dem Sound, Text, Zeichnungen und Raumverspannungen eine neue Dimension bilden. „Es ist eine universelle Analyse, eine Wendung, die aber immer das Individuelle mitführt, symbolisiert durch einen roten Faden.“ (Brigitte Waldach).
> bis 10.11.2019

FOTO: FRIEDRICH EINHOFF

bauhaustapete – neu aufgerollt

Im Jahr 1929 gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden des Bauhauses in Dessau entwickelt, wurde die von der Tapetenfabrik Gebrüder Rasch in Bramsche bei Osnabrück hergestellte Tapete ein die Bauhaus-Ära überdauernder Erfolg. Die Ausstellung spannt den Bogen von der Geschichte des Projektes und der umfassenden Werbekampagne über die aktuelle Neuauflage der Bauhaus-Tapete bis hin zu zeitgenössischen Wohnutopien. Ziel ist ein zeitgemäßer Blick auf ein besonderes Bauhaus-Produkt zur Gestaltung des Alltags, anhand dessen die Widersprüchlichkeiten der Wirkungsgeschichte des Bauhauses genauso aufgezeigt werden sollen wie dessen Utopien und die Ideen für gemeinschaftliches, interdisziplinäres Gestalten.
> bis 8.12.2019

"France, Peace is ...", nominiert für den Deutschen Friedenspreis für Fotografie 2019 | FOTO: SAMEER AL-DOUMY

Deutscher Friedenspreis für Fotografie – Felix Schoeller Photo Award

Erstmals loben die Friedensstadt Osnabrück und die ortsansässige Felix Schoeller Group den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ im Rahmen des 4. „Felix Schoeller Foto Award“ aus. Die beiden hochdotierten Wettbewerbe richten sich an professionelle Fotografinnen und Fotografen und den Berufsnachwuchs weltweit. Aus 113 Ländern gingen in diesem Jahr insgesamt über 10.000 Arbeiten ein. Das Preisgeld beider Wettbewerbe liegt bei 10.000 Euro. Die hochkarätig besetzte und unabhängige Jury traf die Auswahl der in der Ausstellung im Museumsquartier Osnabrück präsentierten Werke der Preisträger und Nominierten.
> 20.10.2019 bis 8.3.2020

Gegenwärtig

Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler begegnen Felix Nussbaum
Die Reihe „Gegenwärtig“ baut eine Brücke von Nussbaums Leben und Werk ins Heute. Anhand zeitgenössischer künstlerischer Positionen werden im „Raum der Gegenwart“ die Aktualität der Themen Nussbaums und deren Relevanz für die heutige Gesellschaft diskutiert.
> 14.12.2019 bis 15.12.2020

MUSEUM AM SCHÖLERBERG / NATUR UND UMWELT

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541 56003-0
Di. 9.00–20.00, Mi.-Fr. 9.00–18.00, Sa. 14.00–18.00, So. 10.00–18.00 Uhr, Mo. geschlossen | Eintritt: Museum: 5€, ermäßigt 3€, Eintritt frei mit „CityCard“
www.museum-am-schoelerberg.de

Riesenpilze in der Ausstellung | FOTO: BERND FICKERT/MUSEUM WIESBADEBN

Die geheime Welt der Pilze – Gift, Genuss und Mythos

Pfifferlinge, Champignons & Co. sind jedem wohl bekannt. Doch, das ist nur ein Bruchteil einer Welt, die weitestgehend im Verborgenen existiert. Dabei bilden Pilze mit Millionen von Arten das zweitgrößte Organismenreich der Erde.
Weder Pflanze, noch Tier! Was sind Pilze überhaupt? Lange wurde angenommen, dass zwei große Gruppen an höheren Lebewesen die Erde besiedeln: Pflanzen und Tiere. Doch mittlerweile weiß die Wissenschaft es besser. Pilze gehören weder zu den Tieren noch zu den Pflanzen. Sie bilden ein eigenes Reich. Die Ausstellung öffnet die Augen für das versteckte Reich: Was sind Pilze überhaupt? Wo leben sie? Wovon ernähren sie sich? Wie pflanzen sie sich fort? Wie lange gibt es sie schon?
Weitere Themen der Ausstellung: Von der Delikatesse zur Droge – Nutzen und Schaden von Pilzen
Vom Sommertrüffel zum Satanspilz – Regionale Artenvielfalt entdecken
dazu Pilzberatung, Wanderungen und Workshops
Eröffnung am 19.Mai um 11 Uhr mit einem Vortrag des Pilzberaters Dietmar Krüger zur Einführung in die Welt der Pilze
> bis 26.1.2020

MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

Fürstenauer Weg 171, 49090 Osnabrück, Tel. (Mi.-So.) 0541 122447
1. März bis 31. Oktober: Mi.-So. 10.00-18.00 Uhr
1. November bis Ende Februar: Mi.-Fr. 11.00–17.00, Sa. u. So. 10.00-18.00 Uhr | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, Familien (2 Erw. mit Kindern) 6€, Kinder bis 16 Jahre frei, Eintritt frei mit „CityCard“
www.industriekultur-museum os.de

Hervorgeholt und hergezeigt

Viele Schätze eines Museums liegen gut verpackt und verborgen im Depot. Das Museum Industriekultur Osnabrück holt jetzt ausgesuchte Objekte aus seinem Depot und präsentiert sie in dieser Ausstellung. Einige der Exponate werden vorgestellt und kommentiert. Einmal durch Menschen, die dem Museum Objekte zur Verfügung gestellt haben und auch durch die Mitarbeiter des Museums, die zu ihrer Auswahl der Exponate Stellung nehmen. Darunter lassen sich ungewöhnliche Interpretationen finden, sehr subjektiv geprägte Gedanken, die sich von der üblichen Art der Darstellung unterscheiden. Es geht um Schaulust und die Freude am Objekt, dessen Bedeutung in der Regel darüber hinausweist, was auf den ersten Blick zu entdecken ist.
> bis auf weiteres

RATHAUS

Markt, 49074 Osnabrück. Tel. 0541 323-2152
www.osnabrueck.de
Mo.-Fr. 8.00–18.00, Sa. 9.00–16.00, So. 10.00–16.00 Uhr | Eintritt frei

Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart

Integration der Deutschen aus Rissland als Erfolgsgeschichte
> bis 5.12.2018

Im Friedenssaal geht der Blick zum Kronleuchter: Königin Margrethe II. von Dänemark (links), Fürst Hans Adam von und zu Liechtenstein, Josephine Charlotte Großherzogin von Luxemburg, Königin Sonja von Norwegen, König Harald V. von Norwegen | FOTO: FRITZ SCHWARZENBERGER

„Willkommen in Osnabrück, Eure Majestät!“

1998 – als Europa den Frieden feiert
Die Ausstellung im Dachgeschoss des historischen Rathauses erinnert an den Tag, als vier Könige, fünf Königinnen, zwei Fürsten und acht Präsidenten nach Osnabrück kamen. Vor 20 Jahren, am 24. Oktober 1998, fand das größte protokollarische Ereignis der Bundesrepublik statt: Zum Jubiläum „350 Jahre Westfälischer Friede“ trafen sich Europas Staatsoberhäupter in Osnabrück und Münster.
> bis auf weiteres

SKULPTUR-GALERIE

Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Mo., Mi., Do., Fr. 11.00-19.00, Sa. u. So. 11.00-16.00 Uhr | Eintritt frei
skulptur-galerie.de

Härteres – Eva Preckwinkel

Schlitzt man zwei Holzplatten und steckt sie an den Schlitzen ineinander, werden die Platten zum dreidimensionalen Objekt, zur Skulptur. Näht man zwei Stück Stoff aufeinander und befüllt sie, hat man ebenfalls ein dreidimensionales Objekt. Auf diesen beiden Grundprinzipien, die aus der Vorliebe für die Arbeit mit der Nähmaschine und der Stichsäge entstanden sind, baut die Objektkunst von Eva Preckwinkel.
Ergänzt werden die Objekte einerseits durch Malerei, andererseits durch Vorgefundenes. Oder Vorgefundenes wird durch diese Techniken ergänzt. Und auch die Stoffe, die Holzplatten und die Füllmaterialien sind in vielen Fällen vorgefundene oder recycelte Materialien: Erbstücke, Restbestände, Wertstoffe.
Der Ausstellungstitel „Härteres“ ist eine spielerische Antwort auf den ebenso ironisch zu lesenden Titel „Weiches“ für Eva Preckwinkels installative Ausstellung im Bartnik-Project-Room im vergangenen Mai. Während in der Ausstellung „Weiches“ in erster Linie genähte Objekte zu sehen waren, gibt es in der skulptur-galerie nun Härteres zu sehen – sowohl bezogen auf die Materialien, als auch auf die Inhalte.
Thematisch kreist die Ausstellung vorrangig um umwelt- und gesellschaftspolitische Themen aus dem aktuellen Diskurs – um den Umgang mit Altlasten, mit Körperkult und mit unserer Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen.
> bis 9.11.2019

Ausstellung Dreidimensional

Aktuelle Entwicklungen der letzten drei Jahre von Skulpturen regionaler Künstler/innen
Keine der plastischen Arbeiten der von Dagmar von Kathen kuratierten Ausstellung wurden bislang in Osnabrück ausgestellt.
Die Jury hat aus den Bewerbungen 14 Künstler/innen ausgewählt:
Peter Bannas, Nazim Becker, Inge Buschmann, Eva Dankenbrink, Carolin Enax, Frank Gillich, Christoph Hafkemeyer, Monika Herbst, Karin MacKay, David Möller, Nadia Pereira Benavente, Monke Herbert Rauer, Christine Wamhof, Nicolle Widner. Zur Ausstellung entsteht ein kleiner Katalog.
Die Jury besteht aus folgenden Experten: Dr. Ulrike Hamm, Wolfgang Knaup, Dagmar von Kathen, Jens Raddatz.
> 15.11. bis 23.12.2019

IM LANDKREIS OSNABRÜCK

BAD ESSEN

RATHAUS

Lindenstraße 41-43, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4010
Mo.-Fr. 8.00-12.00 und Mo.-Mi. 14.00-16.00, Do. 14.00-18.00 Uhr | Eintritt frei

SCHAFSTALL

Bergstraße 31, 49152 Bad Essen, Tel. 05472 4144
Do.-So. 15.00–18.00 Uhr | Eintritt frei
www.schafstallbadessen.de

Bilder und Bilder über Bilder

Öl und Aquarell von Gerhard Ausborn
> bis 3.11.2019

Condensed thoughts

Malerei von Marion Große-Wöstmann
> 16.11. bis 29.12.2019

BAD IBURG

HOFAPOTHEKE & RESIDENZFLÜGEL

Schloss Iburg, 49186 Bad Iburg, Tel. 05403 72455-0
Mo.-Fr. 9.00-12.00 Uhr | Eintritt frei

BERSENBRÜCK

MUSEUM IM KLOSTER

Stiftshof 4, 49593 Bersenbrück, Tel. 0541 501-4034
Mo.-Fr. 8.30-12.00, Mi. auch 15.30-18.00 Uhr | Eintritt 3€, ermäßigt 1,50€
Mi 9.00-12.00, Do 9.00-17.00, Sa 9.00-12.00 u. 14.00-17.00, So. 14.00-17.00 Uhr.
www.museum-im-kloster.de

BISSENDORF

HAUS AM LECHTENBRINK

Stadtweg 6a, 49143 Bissendorf/Jeggen, Tel. 05402 9845-0
www.haus-am-lechtenbrink.de

Fotoausstellung "Bewegung"

Gruppe „fotopart“ im KuBISS
> bis auf weiteres

BRAMSCHE

MUSEUM UND PARK KALKRIESE

Venner Straße 69, 49565 Bramsche-Kalkriese, Tel. 05468 92040
April bis Oktober: tägl. 10.00–18.00 Uhr, November bis März: Di.-So. 10.00–17.00 Uhr, Mo. geschlossen. Öffentliche Führungen: bis Okt. tägl. 14.30, So./Feiert. auch 11.00,
ab 1. Nov. Sa. 14.30, So./Feiert. 11.00 + 14.30 Uhr | Eintritt Dauerausstellung: 7,50€, ermäßigt 4,50€, Familienkarte (2 Erwachsene mit 2 Kindern bis 16 Jahre) 16€

www.kalkriese-varusschlacht.de

Dioramenszene Lagersituation, Trossabschnitt auf dem Marsch. | © Mules-of-Marius.com | FOTO: THOMAS KURTZ

Roms Legionen

Wie sah der Alltag eines römischen Legionärs aus? Wie lang war ein Tagesmarsch, wo schlief er, was stand auf dem Speiseplan und wieviel Gepäck hatte er dabei? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die neue Sonderschau ROMS LEGIONEN, wenn tausende handbemalte Zinn-Legionäre Kalkriese [zurück-] erobern. Detailgetreue Modellbauten, großformatige Illustrationen und authentische Nachbildungen römischer Ausrüstung eröffnen facettenreiche Einblicke in die römische Armee und ihre Organisationsstruktur auf den Eroberungszügen zur Zeit um Christi Geburt.
> bis 3.11.2019

TUCHMACHER MUSEUM

Mühlenort 6, 49565 Bramsche, Tel. 05461 94510
Di.-So. 10.00-17.00 Uhr, gesonderte Öffnungszeiten an Feiertagen | Eintritt: 5€, ermäßigt 3€, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 J., 1. Fr. im Monat für Einzelbesucher kostenloser Eintritt (ohne Führung)
www.tuchmachermuseum.de

32. Jahresausstellung

Die Vereinsmittglieder des Bramscher Vereins für Bildende Kunst e. V. zeigen in der Ausstellung ihre aktuellen Arbeiten zum Thema „70 Jahre Grundgesetz“.
Eröffnung am 8. November, 19 Uhr.
> 9.11. bis 8.12.2019

DISSEN

KUK|SOL

Kunst und Kultur im Südlichen Osnabrücker Land e.V.
Am Krümpel 1a, 49201 Dissen a.T.W.
www.kukdissen.de

GEORGSMARIENHÜTTE

MUSEUM VILLA STAHMER

Carl-Stahmer-Weg 13, 49124 Georgsmarienhütte, Tel. 05401 40755
Di.+Do. 9.00-12.00 u. 15.00-18.00, So. 10.00-13.00 u. 15.00-18.00 Uhr | Eintritt: 2,50€
www.georgsmarienhuette.de

MELLE

ALTE POSTHALTEREI

Haferstraße. 17, 49324 Melle, Info-Tel. zu den Öffnungszeiten: 05422 959272
Mi.-Sa. 15.00-18.00, So. 11.15-18.00 Uhr, Mo. u. Di. Ruhetag | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Mitgliederausstellung und jurierte Einzelausszellung

> 14.11. bis 8.12.2019

KUNSTVEREIN MELLE

Engelgarten 31, 49324 Melle
Sa. 15.00-18.00, So. 11.00-18.00 Uhr | Eintritt frei
www.kunstverein-melle.de

Künstlergruppe Melpomene – Jubiläumsausstellung

Mitunter gibt es Irritationen, wann Melpomene tatsächlich gegründet wurde. War es 1993 oder doch erst 1994. Im Dezember 1993 gab es das Gründungsfest in Osnabrück, 1994 folgte die Taufe in Berlin.
Alfred Cordes bezeichnete Melpomene im ersten Katalog der Künstlergruppe als Muse der tragischen Dichtung. Zusätzlich bezeichnen sich die Gruppenmitglieder als Schule des Skurrealismus. Ihre Intention ist es, die realistisch erzählende Malerei zu fördern und neue Präsentationsmöglichkeiten zu erproben. Obwohl alle Künstler einer realistischen Darstellungsweise verbunden sind, ist Melpomene keine homogene Gruppe. Ihre Werke sind eine Mischung aus realen, surrealen, grotesken und oft auch skurrilen Elementen. Jeder von ihnen hat seinen eigenen unverwechselbaren Stil. Ihre Malweise ist facettenreich. Sowohl Fotorealismus, fantastischer- und kritischer Realismus als auch Verismus, Politkunst, Collagen, Pop Art und der Comic haben ihre stilistische Entwicklung beein usst.
Thomas Bühler, Axel Gundrum, Hinrich van Hülsen, Thomas Johannsmeier, Robert Meyer sind die Künstler der Gruppe.
> 3.11. bis 1.12.2019

METTINGEN

DRAIFLESSEN COLLECTION

Georgstraße 18, 49497 Mettingen, Tel. 05452 91683500
Mo. 14.00-17.00, Do. 11.00-21.00, Fr. u. Sa. 11.00-17.00 Uhr | Eintritt (Sonderausstellung): 12€, ermäßigt 6€; Eintritt (Kabinettausstellung): 6€, ermäßigt 3€
www.draiflessen.com

Vom Wesen der Landschaft

Wie lässt sich die Seele einer Landschaft einfangen? Die zweite Kabinettaus- stellung im Rembrandtjahr 2019 zeigt zwei Getriebene auf der Suche: Rem- brandt Harmensz. van Rijn mit seinem Bestreben, die Atmosphäre – das, was einen Landstrich ausmacht – einzufangen. Traditionelle Arbeitsweisen und Zeichentechniken nutzend, nähert sich auch der friesische Künstler Jan van der Kooi (*1957) dem Inneren, der ureigenen Kraft von Menschen, Tieren und Landschaften.
Erstmals sind seine mehr als 150 Skizzenbücher zu sehen, die im Zusammenklang mit einer Auswahl von Rembrandts Landschaftsradierungen gezeigt werden.
> bis 19.1.2020

LIEBE

Teil 2 der Ausstellungstrilogie Glaube, Liebe, Hoffnung
Die zweite Ausstellung der Trilogie Glaube, Liebe, Hoffnung nähert sich dem Begriff Liebe. Sie beschreibt Liebe als eine Form (besonderer) sozialer Beziehungen und Bindungen. Nicht die Liebe als kurzlebigen Affekt oder lei- denschaftliches Gefühl nimmt die Ausstellung in den Blick. Ihr Augenmerk richtet sich vielmehr auf Liebe als Qualitätsmerkmal zwischenmenschlicher Verhältnisse. Die Ausstellung präsentiert ausgewählte Kunstwerke der Mo- derne und Gegenwart, die über Möglichkeiten, Grenzen und Widersprü- che des Verbundenseins re ektieren. Ausgehend von ihren individuellen Erlebnissen der Liebe sowie Beobachtungen ihrer eigenen Umwelt zeigen Künstlerinnen und Künstler ihr Ringen um Harmonie, ihre Sehnsucht nach Schutz, aber auch Erfahrungen von Enge und Schmerz.
> 13.10.2019 bis 26.1.2020

OSTERCAPPELN

ALTE MÄDCHENSCHULE

Kirchplatz 9, 49179 Ostercappeln, Tel. 05473 8019586
tägl. 15.00-17.00 Uhr | Eintritt frei
www.ostercappeln.de/magazin/artikel.php?artikel=1332&menuid=15

Ohne Punkt und Komma

Grafik von Gundula Oltmanns
Ausstellungseröffnung am 6. September um 19 Uhr
> 6.9. bis 20.10.2019

Fritz Wolf

Zeichnungen
Ausstellungseröffnung am 25. Oktober um 19 Uhr
> 25.10. bis 1.12.2019

Einblicke & Ausblicke

Fotografie von Iris und Hans Jürgen Nepke
Ausstellungseröffnung am 6. Dezember um 19 Uhr
> 6.12.2019 bis 12.1.2020

QUAKENBRÜCK

STADTMUSEUM QUAKENBRÜCK

Markt 7, 49610 Quakenbrück, Tel. 05431 6777
Do., Sa. So. 14.00–17.00 | Eintritt 3€, Kinder in Begleitung Erwachsener frei
www.stadtmuseum-quakenbrueck.de

WALLENHORST

RATHAUS

Rathausallee 1, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8880
Mo., Mi., Fr. 8.00–16.00, Di. u. Do. 8.00-17.30 | Eintritt frei

Gir|affen|ART|ig

Bernd Steinkamp
Zu seiner Ausstellung präsentiert der in Hannover lebende Maler großformatige farbenfrohe Werke mit eher kleinteiligen Motiven. Giraffen, Affen, Persönlichkeiten und skurrile Figuren treffen dabei in seltsamen Konstellationen aufeinander.
> bis 15.11.2019

RULLER HAUS

Klosterstraße 4, 49134 Wallenhorst, Tel. 05407 8137751
Geöffnet zu den Veranstaltungszeiten | Eintritt frei
www.rullerhaus.de

Wortreiches Schweigen

Hiltrud Schäfer – Wilfried Bohne präsentieren Collagen, Künstlerbücher, Malerei aus 2018
Wie zu Blöcken geronnene Zeit erleben Hiltrud Schäfer und Wilfried Bohne ihre eigenen Arbeiten in der Nachbetrachtung. Denn sie geben den Blick frei auf den Arbeitsprozess und die Zeitspanne, die dieser eingenommen hat. Fundstücke und Gesammeltes finden ihren Weg in die Malerei, Zeichnungen und Collagen. Dabei nehmen entschiedene Setzungen und Zufälle gleichermaßen viel Raum ein. Zwischen den Arbeiten ergeben sind oft unerwartete Schnittmengen, die sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick erschließen.
> 26.10.2019 bis 31.1.2020